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Wandeln Sie auf der Jahrhundert-Route

Vilnius Lithuanian centennial

Die Mauern der Gebäude von Vilnius bewahren hunderte Geschichten von Menschen, die einst hier lebten oder immer noch hier leben. Einige von ihnen veränderten den Lauf der Geschichte Litauens.

Wandeln Sie auf der Jahrhundert-Route und besuchen Sie Orte, die mit der Wiederherstellung des litauischen Staates im Zusammenhang stehen. Sie werden historische Gebäude erblicken, in denen Tagungen und Veranstaltungen stattgefunden haben, die für die günstigen Umstände zur Unterzeichnung der litauischen Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1918 führten.


Beginnen Sie Ihre Route

1. DER GROSSE VILNIUSSER LANDTAG

Nationalphilharmonie Litauens, Aušros Vartų g. 5 www.filharmonija.lt

Das heutige Gebäude der Philharmonie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Duma der Stadt gemeinsam mit der von ihr gebildeten Kommission für Theaterbau beschloss, einen für das Theater und Konzerte geeigneten Saal im ehemals hier befindlichen rekonstruierten Handelshaus einzurichten. Der neue Saal wurde Zeuge vieler denkwürdiger Ereignisse. Er wurde auch von der erstarkenden litauischen Unabhängigkeitsbewegung, angeführt von den Gebrüdern Vileišiai und Jonas Basanavičius, genutzt: Nach Aufhebung des Verbots der litauischen Sprache im Jahr 1904, wurde hier die erste litauische Buchhandlung in Vilnius von Petras Vileišis eröffnet. Vom 4.–5. Dezember 1905 wurde hier der Große Vilniusser Landtag einberufen. Am 6. November 1906 fand hier die Uraufführung der ersten litauischen Oper „Birutė“ statt. Nach einer in der Zeitung „Vilniaus žinios“ (dt. „Vilniusser Nachrichten“) abgedruckten Einladung traten die gewählten litauischen Vertreter von etwa 2000 Landgemeinden aus den heutigen Gebieten Litauens, der Ukraine, Lettlands und Polens zum Großen Landtag zusammen. Der Saal platzte aus allen Nähten. Erstmalig wurde die Forderung nach der politischen Autonomie Litauens gestellt: „Da die Belange der Einwohner Litauens nur bei wirklicher Autonomie unseres Landes vollständig befriedigt werden können und da der Wunsch besteht, dass auch die anderen in Litauen lebenden Völker ihre Freiheit in vollem Umfang nutzen können, hat der litauische Kongress beschlossen, die Autonomie Litauens mit einem Seimas in Vilnius zu fordern, der durch allgemeine, gleichberechtigte, direkte und geheime Wahl gewählt wird, ohne dass dabei zwischen Geschlechts-, Volks- und Glaubenszugehörigkeit differenziert wird. Dieses autonome Litauen muss sich im Kern aus dem gegenwärtigen ethnografischen Litauen und den Randbereichen, die sich aus wirtschaftlichen, kulturellen, nationalen oder anderen Gründen zu diesem Kern hingezogen fühlen und deren Bewohner dazugehören möchten, zusammensetzen.

2. DIE ERSTE LITAUISCHE MESSE

Hl. Nikolaus-Kirche, Šv. Mikalojaus g. 4

Der geheime Kulturbund der litauischen Intellektuellen „Dvylika Vilniaus apaštalų“ (dt. „Die zwölf Apostel von Vilnius“) wurde noch in den Jahren des strengen litauischen Presseverbots vom zukünftigen Signataren Donatas Malinauskas gemeinsam mit Juozapas Ambraziejus und Povilas Matulionis gegründet. Sie versammelten zwölf aktive Befürworter des Litauertums, die unterschiedliche Ansichten vertraten und nicht unbedingt Litauisch sprachen. Neben den Gründern befanden sich unter ihnen auch die drei Brüder Vileišiai, Andrius Domaševičius und Gabrielius Landsbergis–Žemkalnis. Dem Bund gehörten auch zwei prominente Frauen an: Felicija Bortkevičienė – Mitglied des Großen Landtags, der konstituierenden Versammlung, Gründerin und Mitwirkende von Frauenvereinigungen, sowie Filomena Malinauskaitė – aktive Helferin der Bücherschmuggler, Mitglied von litauischen Bildungs- und Kulturorganisationen, die die Litauer in der Gemeinde der Hl. Nikolaus-Kirche versammelt hat. Dieser Bund gründete einen Fonds zur Förderung des litauischen Schrifttums, der Wissenschaft und der Kunst und erreichte mit seinen beharrlichen Briefen an den Bischof von Vilnius bereits im Jahr 1901, dass in der Hl. Nikolaus-Kirche die litauische Messe abgehalten werden konnte. Aus Mitteln des Bundes wurde 1904 mit dem Verlag der ersten litauischen Tageszeitung „Vilniaus žinios“ (dt. „Vilniusser Nachrichten“) begonnen. In der Hl. Nikolaus-Kirche wurde das Andenken an die „Zwölf Apostel von Vilnius“ in einer Gedenkmedaille aus rotem Granit direkt neben der Büste von Vytautas dem Großen verewigt; die Büste wurde zum 500. Todestag von Vytautas errichtet und von den Kirchendienern die gesamte Sowjetzeit hindurch bewahrt.

3. DIE LITAUISCHE KONFERENZ UND DAS ERSTE LITAUISCHE GYMNASIUM

Das russische Dramentheater Litauens, Jono Basanavičiaus g. 13, 14 www.rusudrama.lt

1915 gründeten Personen des öffentlichen Lebens, die die Litauer seit dem Großen Vilniusser Landtag zusammen- gebracht hatten, eine litauische Gesellschaft zur Förderung von Kriegsopfern. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs begann das Komitee dieser Gesellschaft, dem auch vier der zukünftigen Signataren – Antanas Smetona, Jurgis Šaulys, Steponas Kairys und Petras Klimas – angehörten, die Handlungen zur Wiederherstellung des litauischen Staates und zur Ausrufung seiner Unabhängigkeit zu planen. Sie erhielten die Genehmigung der deutschen Behör- den zur Einberufung der litauischen Konferenz in Vilnius, die am 21. September 1917 in dem aus Mitteln der polni- schen Gemeinde von Vilnius errichteten Pohulianka-Theater stattfand. Die Konferenz tagte hinter verschlossenen Türen und in Abwesenheit eines Vertreters der Besatzungsmacht. Auf ihr wurde einstimmig der Litauische Staats- rat gewählt, der einstimmig zur Wiederherstellung eines unabhängigen litauischen Staates mit der Hauptstadt Vilnius bevollmächtigt wurde. Bereits 1915 begann die Gesellschaft zur Förderung von Kriegsopfern sich um die Gründung eines litauischen Gymnasiums zu kümmern. Die offizielle Bestätigung der Lehrerschaft und die Gewährung der Finanzierung erfolg- te durch die Litauische Wissenschaftsgesellschaft, deren Vorsitz Jonas Basanavičius innehatte. Als Unterrichts- direktor wurde der Litauisch-Lehrer Mykolas Biržiška eingesetzt. Die ersten Unterrichtsstunden am 18. Oktober 1915 wurden von 25 Schülern besucht, und im Dezember desselben Jahres stieg die Schülerzahl auf 75. Der Unterricht war kostenpflichtig, bedürftige Personen erhielten Vergünstigungen, und wer kein Dach über dem Kopf hatte, wurde in einem Wohnheim untergebracht. Den Namen von Vytautas dem Großen erhielt das Gymnasium im August 1921. Durch die Anstrengungen litauischer Gesellschaften blieb das Gymnasium während der gesamten polnischen Besatzung geöffnet.

4. DIE GESCHICHTE DES LITAUISCHEN WAPPENS

Theater-, Musik- und Kinomuseum Litauens, Vilniaus g. 41, www.ltmkm.lt

Im Museum wird die Sammlung von Szenografiearbeiten des Grafikers, Malers und Szenografen Mstislaw Dobuschinski ausgestellt, die Weltrang besitzt und in das litauischer Nationalregister des UNESCO-Programms „Weltgedächtnis“ aufgenommen wurde. Dieser 1875 im russischen Nowgorod geborene Künstler nimmt in der litauischen Geschichte einen besonderen Platz ein. M. Dobuschinski studierte an der Sankt Petersburger Zeichenschule der Gesellschaft zur Förderung der Künste, am Vilniusser Gymnasium, an der Universität von Sankt Petersburg, war ein Zeitgenosse von Mikalojus Konstantinas Čiurlionis und Co-Autor von Ausstellungen. Weithin bekannt sind seine 1906–1907 gemalten „Ansichten von Vilnius“. Nach Ausrufung der Unabhängigkeit Litauens beteiligte sich der Künstler an der Erstellung litauischer Orden und Briefmarken. 1925 wurde M. Dobuschinski die litauische Staatsbürgerschaft verliehen, und 1929 nahm er an der Ausschreibung für den Vytis (die Reiterfigur) des litauischen Wappens teil, wo seine Version neben den Werken von Tadas Daugirdas, Antanas Žmuidzinavičius, Juozas Zikaras und Adomas Galdikas als am meisten historisch begründet anerkannt, jedoch letztendlich nicht offiziell bestätigt wurde. Die Erinnerung an M. Dobuschinski wurde auch in Form einer Staffeleiskulptur von Kęstutis Musteikis und Algirdas Umbrasas unweit der Kathedrale von Vilnius verewigt.

5. DIE DRUCKEREI „LIETUVOS AIDAS“

Totorių g. 20

Damit die Menschen in Litauen von der verkündeten Unabhängigkeitserklärung erfahren, wurde sie auf Initiative des Signataren Petras Klimas am Vorabend der Unterzeichnung bei „Lietuvos aidas“, in der Druckerei von Martynas Kukta gedruckt. Etwa 200 Zeitungsexemplare dieses Tages, wie sie in ganz Litauen verteilt wurden, sind erhalten geblieben. Am Tag der Verkündung der Unabhängigkeit hat die deutsche Besatzungsmacht die Druckerei verwüstet und M. Kukta (1875–1941) für mehrere Tage in Gewahrsam genommen. M. Kukta kam bereits 1904 aus Sankt Petersburg nach Vilnius zurück. Ermutigt durch Petras Vileišis und mit Unterstützung durch seinen Bruder richtete er die Druckerei ein. 1911 nahm sie in der Totorių-Straße den Betrieb auf. Heute erinnert eine Gedenktafel an diesem Gebäude daran.

6. URSPRÜNGE DES STAATSFLAGGENFESTES

Der Gediminas-Turm, Arsenalo g. 5, www.lnm.lt

Im Dezember 1918 marschierte die Revolutionsarmee der Bolschewiki in Litauen ein. Anfang Januar 1919 besetzte sie Vilnius und bewegte sich in großen Schritten auf die Stadt Kaunas zu, wohin der Litauische Staatsrat und die Regierung übergesiedelt waren. Am 1. Januar 1919 hatten litauische Freiwillige auf dem Gediminas-Turm bereits die litauische Flagge gehisst. Die Operation leitete der Kommandant von Vilnius, Kazimieras Škirpa, der Unterstützung von Freiwilligen aus allen Winkeln Litauens erhielt. Die gehisste Flagge wurde von Schüssen und dem sogenannten „Volksgesang“ begleitet. Leider wehte die erstmals gehisste litauischer Flagge nicht lange auf dem Mast. Am 6. Januar 1919 entfernten die Bolschewiki, die Vilnius besetzt hatten, die gelben und grünen Streifen der Flagge und ließen nur den roten Teil übrig. Zum zweiten Mal wurde die litauische Flagge am 26. August 1920 gehisst, als die litauische Armee nach Vilnius zu- rückkehrte. Im Oktober desselben Jahres jedoch fielen die Truppen von General Żeligowski in Vilnius ein und die litauische Flagge wurde erneut entfernt. Zum dritten Mal wurde sie am 29. Oktober 1939 auf dem Gediminas-Turm gehisst, als Litauen Vilnius zurückerhielt. Nach Beginn der Besatzung durch die Sowjets und der Annexion Litauens wurde sie wieder entfernt. Zum vierten Mal wurde die Flagge am 5. April 1944 von Freiwilligen einer litauischen Kampfeinheit auf dem GediminasTurm gehisst. Die sowjetischen „Erlöser“ ließen sie für lange Zeit verschwinden. Am 7. Oktober 1988 wurde die Flagge zum fünften Mal auf dem Gediminas-Turm gehisst und flattert hier noch heute im Wind.

7. UNTERZEICHNUNG DER UNABHÄNGIGKEITSERKLÄRUNG

Das Signatarenhaus, Pilies g. 26, www.lnm.lt

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte dieses Gebäude dem Händler Kazimieras Štralis. In der ersten Etage befand sich ein Zuckerwarengeschäft, darüber lagen Mietwohnungen. Die Wohnung Nr. 2 mietete das Zentralkomitee der litauischen Gesellschaft zur Förderung von Kriegsopfern, im Zimmer auf der rechten Seite vom Balkon befand sich das Sekretariat des Komitees und auf der rechten Seite das Arbeitszimmer seines Vorsitzenden Antanas Smetona. Am 16. Februar 1918 versammelte sich an diesem mit Leder bezogenen Tisch, der noch immer in diesem Arbeitszimmer steht, der auf der Konferenz von Vilnius gewählte, aus 20 Personen bestehende Litauische Staatsrat. Jeder von ihnen wurde mit einer Schreibfeder und Tintengläsern versorgt, Jonas Basanavičius verlas die Unabhängigkeitserklärung, unterzeichnete als erster, und die anderen Mitglieder des Litauischen Staatsrates wurden in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen. Jonas Vileišis wollte seine Schreibfeder als historische Reliquie behalten, doch er wurde aufgefordert, sie als Eigentum des Komitees zurückzugeben. Nach Unterzeichnung der Erklärung sind die Signataren wahrscheinlich in der ein Stockwerk unter ihnen liegenden Teestube zum Mittagessen eingekehrt und haben danach bis zum späten Abend ihre nächsten Schritte geplant – der Staat musste noch geschaffen werden. Bis zum 16. Februar fanden die Sitzungen des Litauischen Staatsrates in der Litauischen Wissenschaftsgesellschaft in der Aušros-Vartų-Straße im Arbeitszimmer ihres Leiters J. Basanavičius statt. Der Doktor sparte damals das sehr teure Feuerholz, saß „in seinen Pelzmantel gehüllt“ und befeuerte den Ofen sehr selten. Die frierenden Ratsmitglieder beschlossen, sich in den Räumlichkeiten des Komitees im Haus von K. Štralis zu versammeln, wo auch die wichtigste Sitzung vom 16. Februar 1918 stattfand.

8. DIE LITAUISCHE BUCHHANDLUNG

Haus und Museum von Marija und Jurgis Šlapeliai, Pilies g. 40, www.slapeliumuziejus.lt

Die Geschehnisse um die Wiederbelebung des Litauertums erfassten Jurgis Šlapelis, als er noch am MintaujaGymnasium im heutigen Jelgava (Lettland) lernte. Dort kümmerte sich der Lehrer Jonas Jablonskis um ihn. In seinem Haus schloss J. Šlapelis Bekanntschaft mit Juozas Tumas-Vaižgantas, Gabrielius Landsbergis-Žemkalnis, Pranas Mašiotas und Liudvika Didžiulienė, die in Mintauja ein Schülerheim gegründet hatte und für litauische Kinder sorgte. Jurgis Šlapelis und Antanas Smetona erwiesen sich als heftige Revolutionäre und wurden letztendlich des Gymnasiums verwiesen, ohne Recht auf Rückkehr. Nachdem er ein Stipendium zum Studium in Moskau erhalten hatte, studierte J. Šlapelis Medizin, nur um später als junger Spezialist zur Arbeit nach Litauen geschickt zu werden. Kurz nach seiner Rückkehr nach Vilnius schrieb er für die litauische Presse und gründete Auffrischungskurse für die litauische Sprache, in denen er seine zukünftige Frau kennen lernte – die Hauptdarstellerin in der ersten litauischen Oper „Birutė“ und Bücherschmugglerin Marija Piaseckaitė (1880–1977). 1906 eröffneten beide eine Buchhandlung in der Dominikonų-Straße, die über 40 Jahre durchgehend in Betrieb war und alle fünf Besatzungen Litauens überstand. Sie wurde zu einer Insel des Litauertums im polnisch besetzten Vilnius. Über all die Jahre hinweg war Marija Šlapelienė ihre treue Seele. Unter ständiger Verfolgung, der Verbreitung illegaler Literatur beschuldigt, verstanden es die Šlapeliai als ihre Pflicht zu bleiben und sich um das Litauertum im Vilniusser Schmelztiegel der Völker zu kümmern. Sie gaben die Hoffnung auf die Rückgabe von Vilnius nicht auf, ahnten aber nicht, dass dies mit einer weiteren Besatzung von ganz Litauen einhergehen würde.

9. DIE URSPRÜNGE DER LITAUISCHEN KUNST UND MUSIK

Das Haus von M. K. Čiurlionis, Savičiaus g. 11, www.mkcnamai.lt

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis gilt als berühmtester litauischer Maler und Komponist aller Zeiten. Seine musikalische Ausbildung begann er mithilfe seines Vaters und setzte sie später in der Orchesterschule von Mykolas Oginski auf dem Landgut Plungė fort. Mit Unterstützung von M. Oginski studierte er am Warschauer Musikinstitut und am Königlichen Konservatorium der Musik zu Leipzig. Dort begann er sich auch für die Malerei zu interessieren, die er mit Hingabe an den Warschauer Schulen studierte. In Vilnius schloss er Bekanntschaft mit litauischen Intellektuellen, unter anderem mit Sofija Kymantaitė, die ihn auch zur Teilnahme an den Aktivitäten litauischer Gesellschaften anregte. Ihre kurze aber sanfte und reiche Liebesgeschichte entwickelte sich in Vilnius. Hier veranstaltete M K. Čiurlionis auch die ersten Ausstellungen seiner Kunstwerke, leitete den Chor der Gesellschaft „Vilniaus kanklės“, gründete einen gesonderten Männerchor, der von ihm selbst harmonisierte litauische Lieder sang, konzertierte als Pianist und Dirigent, verfasste Artikel über Kunst und Musik. Bei der Hauptversammlung der litauischen Wissenschaftsgesellschaft wurde er Mitglied der Kommission zur Sammlung von Liedern und Noten. Später reiste M. K. Čiurlionis häufig nach Sankt Petersburg, suchte nach Kontakten mit russischen Künstlern ähnlicher Ausrichtung und nach Möglichkeiten zum Ausstellen seiner Werke. Dort lernte er den russischen Maler M. Dobuschinski kennen, den die Schönheit von Vilnius bereits inspiriert hatte. Ständige Anspannung und Armut zehrten an der Gesundheit des Malers. Wegen psychologischer und emotionaler Erschöpfung war er im Sanatorium von Pustelninkas in Behandlung, wo er nach einer Erkältung an den Folgen einer Lungenentzündung starb.

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