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Vėjų valdovasPrince of windsWladca wiatrow

Lieber Leser,

Dieses historische Zeichen im Pflaster des Rathausplatzes von Vilnius verewigt die Pilgerreise in das Heilige Land Israel (1582–1584) von Mikolaj Kryzstof Radziwill Sierotka (1549–1616).

Mikolaj Kryzstof Radziwill war eine wichtige Person, Mäzen, Schriftsteller des Großfürstentums Litauen. Dieser Adlige war einer der ersten Litauer, die am Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Gipfel der ägyptischen Pyramiden hinaufgestiegen hat, der die Akropolis von Memphis und die Nilschwemme beschrieben hat, er hat also für die Gesellschaft des Großfürstentums Litauen den bisher kaum bekannten Weg nach Osten geöffnet.

Mikolaj Krzystof Radziwill hat drei Kontinente um das Mittelmeer besucht, nämlich das Südeuropa, das Nordafrika und den Nahen Osten. Die Reise war im Buch Die Reise nach Jerusalem, lat. Hierosolymitana Peregrinatio, beschrieben.

Der erste Kompass von Vilnius

Der erste Kompass von Vilnius am Rathausplatz ist das erste digitale Narrativ, das die Hauptstadt Litauens mit den berühmtesten Städten Europas verbindet. Der erste maritime Kompass, der dabei hilft, die wichtigsten Kulturachsen von Vilnius auf der Europakarte zu finden:

  • Die nördliche Achse: Vilnius – Rom – Athen – Alexandria
  • Die westliche Achse: Jerusalem – Malta – Barcelona – Gibraltar

Weißt du, wer der erste Wanderer Litauens ist, der sein Land so berühmt gemacht hat wie seine Heimat Christoph Kolumbus, Ferdinand Magellan oder Marco Polo bekannt machte?

Symbol

  • „Ich habe einen Traum, dass der für viele Kulturen bekannte Kompass von Vilnius zum neuen Anziehungspunkt der Kultur und des Tourismus in Vilnius wird“, sagt der Bürgermeister von Vilnius Remigijus Šimašius.

Der im Jahre 2017 erbaute Kompass von Vilnius ist dem Namen von Mikolaj Krzystof Radziwill gewidmet, das ist unikales Stadtsymbol, das dank privaten Sponsoren und Organisationen von Vilnius entstanden ist. Es ist einerseits ein Kunstelement des zentralen Rathausplatzes, andererseits ein Link auf modernes E-Buch im Internet, auf dessen Seiten sich die Geschichte des vergangenen Litauens und des modernen Vilnius entfaltet.

Warum der Kompass von Vilnius?

Die Entstehung des Kompasses von Vilnius, des maritimen Symbols, wurde von der öffentlichen Einrichtung Gold of Lithuania initiiert, die in den Jahren 2009–2011 die historische Reise um das Mittelmeer von Mikolaj Krzystof Radziwill wiederholt und rekonstruiert hat. Diese vor mehr als 400 Jahren stattgefundene Reise hat die Segler dazu angeregt, die dreifarbige Flagge Litauens an 60 Häfen des Mittelmeeres zu hissen sowie die Stadt Vilnius und Litauen seine Türen für Europa breit aufzumachen.

Im Jahre 2013 ist das Buch über diese Reise von Tomas Staniulis Der Prinz der Winden. 7.000 Seemeilen den Wegen von Mikolaj Krzystof Radziwill folgend (Verlag „Versus Aureus“) erchienen. Das Buch kann man hier herunterladen.

Der Ort

  • „Das Zeichen auf dem Pflaster hilft nicht nur dabei, spannendes Sujet zu entwickeln, sondern auch dabei, den Ort, die historische Persönlichkeit und die Idee der geographischen Entdeckungen zu verbinden“, behauptet die Architektin des Zeichens Eglė Truskauskienė.

Die Tradition

In der maritimen Tradition ist der Kompass ein Gegenstand, der dabei hilft, sich nicht zu verirren. Der Kompass von Vilnius ist also ein neuer Begegnungsplatz, wo man sich mit Freunden, Bekannten, Ausländern, Touristen und Einheimischen treffen kann. Man kann sich treffen, um eine neue Reise zu planen. Man kann sich das Buch herunterladen und hier, in Vilnius, in der Stadt des schnellsten Internets, auf eine Reise ans Mittelmeer vorbereiten.

  • „Als Vilnius das maritime Stadtsymbol, den Kompass von Vilnius, sich erworben hat, ist sie um noch einen Schritt näher ans Meer gekommen, auch an moderne Hauptstädte der Welt, in denen freie, mutige und auf ihre Ideen glaubende Menschen wohnen“, sagt der Autor dieser Idee Donatas Juškus.

Über Mikolaj Krzystof Radziwill

  • Mikolaj Krzystof Radziwill (Sierotka), 1549–1616, war wichtige politische, diplomatische und Kulturpersönlichkeit der Königlichen Republik Polen-Litauen, er war Sohn von Mikolaj Czarny Radziwill und Elżbieta Szydłowiecka. Er hat seine Kindheit in Warschau, im Landgut von Sygismund II August, verbracht. Er hat in Tübingen und Leipzig studiert, später durch Italien und Österreich gereist.
  • Er war Kriegsmann, Landesherr und Politiker, er hat an Kriegszügen nach Livland mitgemacht, mit Herden des Ivans IV, des Schrecklichen, gekämpft, zusammen mit Kriegstruppen von Stephan Bathory an Schlachten bei Plotzk und Danzig teilgenommen. Im Jahre 1590 wurde er vom König zum Woiwoden von Trakai, im Jahre 1604 auch von Vilnius, ernannt.
  • Er ist auch Begründer der litauischen Kartographie. Im Jahre 1613 hat er die erste genaue topographische Karte Litauens finanziert und veröffentlicht, er hat selber an den Messungen teilgenommen. Diese Karte, erschienen in Amsterdam (T. Makowski, Holland), wurde zur Grundlage für viele weitere Karten der litauischen Territorien.
  • Er war auch wichtiger Mäzen, der den Bau von Burgen, Parks, Kirchen, Klostern finanziert hat, er hat neue Druckereien geöffnet und finanziert, litauische Bücher herausgegeben.

 

Der Autor des Projektes „Der Kompass von Vilnius“: Donatas Juškus
Der Autor des historischen Projektes „Gold of Lithuania 2009–2011: maritime Pilgerreise in das Heilige Land zur Erinnerung an Mikolaj Kryzstof Radziwill“.

Projektschreiber des „Kompasses von Vilnius“: Tomas Staniulis
Der Mitautor des historischen Projektes „Gold of Lithuania 2009–2011: maritime Pilgerreise in das Heilige Land zur Erinnerung an Mikolaj Kryzstof Radziwill“.

Museum von Samuel Bak

Das Museum von Samuel Bak wurde in der Naugarduko Straße der Hauptstadt eingerichtet und ist als Niederlassung des Staatlichen Jüdischen Museums des Gaons von Vilnius fungieren. Das ist das erste Museum auf der Welt, das nur dem Schaffen dieses Malers gewidmet ist.

Am Vorabend der Eröffnung des Museums wird S. Bak zum Ehrenbürger von Vilnius ernannt. Am Eröffnungstag wird der berühmte Maler an Litauen und dem Museum 54 seine Kunstwerke schenken, die von Vilniussern und Stadtgästen ab 17. November besichtigt werden können. In naher Zukunft plant das Museum, einen zweiten Ausstellungsraum und ein Bildungszentrum zu eröffnen.

Laut Samuel Bak nimmt Vilnius einen besonderen Platz in seinem Leben und in seinem Schaffen ein.

„Meine Heimatstadt ist für immer in meiner Seele eingeprägt. Vilnius, Jerusalem Litauens, war ein wichtiges jüdisches Kulturzentrum, eine Quelle des litwakischen Stolzes. Die Tatsache, dass ich zum Teil der Kulturkarte meiner Heimatstadt werde, ist mir besonders wichtig“, sagt er.

S. Bak wird in Vilnius eine Woche verbringen. Er wird in den Veranstaltungen der Museumseröffnung sowie in der Zeremonie der Verleihung von Regalien des Ehrenbürgers von Vilnius im Rathaus Vilnius teilnehmen, sich mit den Journalisten und der Öffentlichkeit treffen, einen Malereiunterricht „masterclass“ für Kunststudierende leiten. Der Künstler wird während seines Aufenthalts von seiner Frau Heidy Josee, Töchtern und Enkeln begleitet.

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Vėjų valdovasPrince of windsWladca wiatrow

Lieber Leser,

Dieses historische Zeichen im Pflaster des Rathausplatzes von Vilnius verewigt die Pilgerreise in das Heilige Land Israel (1582–1584) von Mikolaj Kryzstof Radziwill Sierotka (1549–1616).

Mikolaj Kryzstof Radziwill war eine wichtige Person, Mäzen, Schriftsteller des Großfürstentums Litauen. Dieser Adlige war einer der ersten Litauer, die am Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Gipfel der ägyptischen Pyramiden hinaufgestiegen hat, der die Akropolis von Memphis und die Nilschwemme beschrieben hat, er hat also für die Gesellschaft des Großfürstentums Litauen den bisher kaum bekannten Weg nach Osten geöffnet.

Mikolaj Krzystof Radziwill hat drei Kontinente um das Mittelmeer besucht, nämlich das Südeuropa, das Nordafrika und den Nahen Osten. Die Reise war im Buch Die Reise nach Jerusalem, lat. Hierosolymitana Peregrinatio, beschrieben.

Der erste Kompass von Vilnius

Der erste Kompass von Vilnius am Rathausplatz ist das erste digitale Narrativ, das die Hauptstadt Litauens mit den berühmtesten Städten Europas verbindet. Der erste maritime Kompass, der dabei hilft, die wichtigsten Kulturachsen von Vilnius auf der Europakarte zu finden:

  • Die nördliche Achse: Vilnius – Rom – Athen – Alexandria
  • Die westliche Achse: Jerusalem – Malta – Barcelona – Gibraltar

Weißt du, wer der erste Wanderer Litauens ist, der sein Land so berühmt gemacht hat wie seine Heimat Christoph Kolumbus, Ferdinand Magellan oder Marco Polo bekannt machte?

Symbol

  • „Ich habe einen Traum, dass der für viele Kulturen bekannte Kompass von Vilnius zum neuen Anziehungspunkt der Kultur und des Tourismus in Vilnius wird“, sagt der Bürgermeister von Vilnius Remigijus Šimašius.

Der im Jahre 2017 erbaute Kompass von Vilnius ist dem Namen von Mikolaj Krzystof Radziwill gewidmet, das ist unikales Stadtsymbol, das dank privaten Sponsoren und Organisationen von Vilnius entstanden ist. Es ist einerseits ein Kunstelement des zentralen Rathausplatzes, andererseits ein Link auf modernes E-Buch im Internet, auf dessen Seiten sich die Geschichte des vergangenen Litauens und des modernen Vilnius entfaltet.

Warum der Kompass von Vilnius?

Die Entstehung des Kompasses von Vilnius, des maritimen Symbols, wurde von der öffentlichen Einrichtung Gold of Lithuania initiiert, die in den Jahren 2009–2011 die historische Reise um das Mittelmeer von Mikolaj Krzystof Radziwill wiederholt und rekonstruiert hat. Diese vor mehr als 400 Jahren stattgefundene Reise hat die Segler dazu angeregt, die dreifarbige Flagge Litauens an 60 Häfen des Mittelmeeres zu hissen sowie die Stadt Vilnius und Litauen seine Türen für Europa breit aufzumachen.

Im Jahre 2013 ist das Buch über diese Reise von Tomas Staniulis Der Prinz der Winden. 7.000 Seemeilen den Wegen von Mikolaj Krzystof Radziwill folgend (Verlag „Versus Aureus“) erchienen. Das Buch kann man hier herunterladen.

Der Ort

  • „Das Zeichen auf dem Pflaster hilft nicht nur dabei, spannendes Sujet zu entwickeln, sondern auch dabei, den Ort, die historische Persönlichkeit und die Idee der geographischen Entdeckungen zu verbinden“, behauptet die Architektin des Zeichens Eglė Truskauskienė.

Die Tradition

In der maritimen Tradition ist der Kompass ein Gegenstand, der dabei hilft, sich nicht zu verirren. Der Kompass von Vilnius ist also ein neuer Begegnungsplatz, wo man sich mit Freunden, Bekannten, Ausländern, Touristen und Einheimischen treffen kann. Man kann sich treffen, um eine neue Reise zu planen. Man kann sich das Buch herunterladen und hier, in Vilnius, in der Stadt des schnellsten Internets, auf eine Reise ans Mittelmeer vorbereiten.

  • „Als Vilnius das maritime Stadtsymbol, den Kompass von Vilnius, sich erworben hat, ist sie um noch einen Schritt näher ans Meer gekommen, auch an moderne Hauptstädte der Welt, in denen freie, mutige und auf ihre Ideen glaubende Menschen wohnen“, sagt der Autor dieser Idee Donatas Juškus.

Über Mikolaj Krzystof Radziwill

  • Mikolaj Krzystof Radziwill (Sierotka), 1549–1616, war wichtige politische, diplomatische und Kulturpersönlichkeit der Königlichen Republik Polen-Litauen, er war Sohn von Mikolaj Czarny Radziwill und Elżbieta Szydłowiecka. Er hat seine Kindheit in Warschau, im Landgut von Sygismund II August, verbracht. Er hat in Tübingen und Leipzig studiert, später durch Italien und Österreich gereist.
  • Er war Kriegsmann, Landesherr und Politiker, er hat an Kriegszügen nach Livland mitgemacht, mit Herden des Ivans IV, des Schrecklichen, gekämpft, zusammen mit Kriegstruppen von Stephan Bathory an Schlachten bei Plotzk und Danzig teilgenommen. Im Jahre 1590 wurde er vom König zum Woiwoden von Trakai, im Jahre 1604 auch von Vilnius, ernannt.
  • Er ist auch Begründer der litauischen Kartographie. Im Jahre 1613 hat er die erste genaue topographische Karte Litauens finanziert und veröffentlicht, er hat selber an den Messungen teilgenommen. Diese Karte, erschienen in Amsterdam (T. Makowski, Holland), wurde zur Grundlage für viele weitere Karten der litauischen Territorien.
  • Er war auch wichtiger Mäzen, der den Bau von Burgen, Parks, Kirchen, Klostern finanziert hat, er hat neue Druckereien geöffnet und finanziert, litauische Bücher herausgegeben.

 

Der Autor des Projektes „Der Kompass von Vilnius“: Donatas Juškus
Der Autor des historischen Projektes „Gold of Lithuania 2009–2011: maritime Pilgerreise in das Heilige Land zur Erinnerung an Mikolaj Kryzstof Radziwill“.

Projektschreiber des „Kompasses von Vilnius“: Tomas Staniulis
Der Mitautor des historischen Projektes „Gold of Lithuania 2009–2011: maritime Pilgerreise in das Heilige Land zur Erinnerung an Mikolaj Kryzstof Radziwill“.

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Telia Nonmuseum

WIEDERBELEBUNG VON GESCHICHTE DURCH TECHNOLOGIE

Alles was Sie zum Eintauchen in die Geschichte der Stadt Vilnius benötigen, sind Nonmuseum sowie 15 Minuten Ihrer Zeit. Hier versteckt sich Geschichte nicht hinter verstaubtem Glas. Begeben Sie sich auf eine geschichtliche Zeitreise. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Laser- und Bildprojektionen, welche die Größten Momente der Stadtgeschichte von Vilnius wieder aufleben lassen; Triumphe und Tragödien, architektonische Meisterwerke, die berühmtesten Kunstwerke lokaler Künstler sowie die faszinierendsten Geschichten unserer Stadtbewohner.

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Džiugas House Aušros Vartų
Džiugas House Vilniaus
Roots
Illusion Rooms
Museum der Illusionen

It’s fascinating. It’s fun. It’s sure to be surprising.
Basically that’s all you need to know about this fabulous museum.

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Steine des Gedenkens

Im Straßenpflaster der Vilniuser Altstadt können die Einwohner und die Besucher der Stadt mit Kupfer bedeckte „Steine des Gedenkens“ entdecken. Sie befinden sich dort zur Erinnerung an acht während des Holocaust getötete ehrenvolle Bürger von Vilnius.

Es ist kein Zufall, dass sich diese acht Gedenktafeln in der Rūdninkų-, Vokiečių-, Vilniaus-, Islandijos- und Vasario-16-osios-Straße befinden, denn hier arbeiteten, studierten oder lebten viele sich um Vilnius verdient gemachte Persönlichkeiten: berühmte Ärzte, Chronisten des Vilniuser Gettos, die Begründer des ersten vegetarischen Restaurants in Vilnius u. a. m.

Das Projekt „Steine des Gedenkens“ wurde in der Rūdninkų-Str. 8 vorgestellt, wo im früheren jüdischen Realgymnasium der talentierte Jugendliche Itzhak Rudaševskis lernte, der Aufzeichnungen für die Reifung zukünftiger Generationen hinterlassen hat, in denen er das mit jugendlichen Augen geschaute Leben im Ghetto erzählt. Im Straßenpflaster der Rūdninkų-Straße ist eine Kupfertafel zu sehen, die Zeugnis von der Geschichte von Vilnius und von den hier lebenden Menschen ablegt.

Zwei weitere „Steine des Gedenkens“ kann man nahe des Hauses Nr. 14 in der Vokiečių-Straße finden, wo die jüdische Familie Fania und Lazar Lewando das wahrscheinlich erste vegetarische Restaurant Litauens betrieben. Fania war nicht nur eine ausgezeichnete Küchenchefin, sondern auch eine Lehrerin, denn sie unterrichtete in der ebenfalls dort befindlichen, von ihr selbst eingerichteten Kochschule die Zubereitung vegetarischer Speisen. Die Rezepte dafür beschrieb sie detailliert in dem 1938 erschienen Buch „Vegetarisch-diätisches Rezeptbuch: 400 Gerichte, ausschließlich aus Gemüse zubereitet“.

Der „Stein des Gedenkens“ nahe Ecke Vilniaus-Str. 33 und Islandijos-Str. 2 erinnert an den Arzt Dr. Samuelis Margolis, der hier lebte und Kranke behandelte. Gleich daneben, Ecke Vilniaus-Str. 31 und Islandijos-Str. 1 befindet sich im Boden eine Tafel, die der Erinnerung an den Arzt Dr. Jakovas Vygodskis gewidmet ist, der 1918-1919 als Minister ohne Portefeuille für jüdische Angelegenheiten arbeitete. Weitere drei „Steine des Gedenkens“ kann man nahe Ecke Vasario-16-osios-Str. 8 und Šermukšnių-Str. 1 finden: zur Erinnerung an die Mitglieder der Familie Šemiavičiai – Lejba, Chaja und Leja –, die während des Holocaust ermordet wurden.

Das ist ein internationales Projekt, an das sich Litauen als erster baltischer Staat angeschlossen hat. Die „Steine des Gedenkens“ sind in 18 Staaten Europas an mehr als 53000 Orten zu finden. Die Idee, acht dieser Gedenktafeln in Vilnius anzubringen, stammt von dem deutschen Künstler Gunter Demnig.

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Museum des kulinarischen Erbe

Ein Museum des kulinarischen Erbe ist erstes Museum solcher Art in Litauen und in den Nachbarstaaten. Zurzeit exponiert man im Museum in der Altstadt Vilnius die Kunstwerke der litauischen Künstler. Dort gibt es auch eine Kunstgalerie.

Das Museum ladet ein die Kunstwerke, Möbel, besonders wertvollen Teller, Suppenterrinen, Soßenkannen, versilbertes Geschirr und kulinarische Bücher anzusehen. Der größte Teil der Ausstellung ist von dem XVIII-XX. Jahrhundert angekommen.

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Alter Jüdischer Friedhof

Der alte jüdische Friedhof in der Olandų-Straße

Der bis 1946 benutzte jüdische Friedhof wurde in der Sowjetzeit zerstört und war für viele Jahre  überwuchert. Früher nahm der Friedhof eine Fläche von elf Hektar ein, wo während der Zeit seiner Nutzung rund 70.000 Menschen beigesetzt wurden. Darunter waren nicht wenige Vertreter des jüdischen Volkes, die ihren Beitrag zu Wissenschaft, Kultur und öffentlichem Leben der jüdischen Kultur im Gebiet Vilnius leisteten.

Auf dem Gelände des jüdischen Friedhofes von Vilnius wurde ein Denkmal mit eingeritzten jüdischen Schriftzeichen aufgestellt. Dieses Denkmal, das vor mehr als zehn Jahren errichtet wurde, ist aus Grabsteinen zusammengesetzt, die in der Sowjetzeit als Treppenstufen am Tauras-Berg genutzt wurden. Von dort wurden sie demontiert und dem Friedhof zurückgegeben. Auf dem Friedhofsgelände gibt es außerdem etwa 70 aus Beton gefertigte Grabsteine und deren Fragmente.

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Das Zentrum für politische Bildung

Am 10. März 2016 wurde im Präsidentenpalast der Republik Litauen das Zentrum für politische Bildung eröffnet.

Die Gäste können sich hier über den litauischen Staat, seine Einwohner und Regierungsstruktur informieren. Die Ausstellung erzählt auch über die Geschichte der Staatsbürgerschaft, das Verständnis von Zugehörigkeit zu einem Staat sowie über aktive Teilhabe am Staatsleben. Das Motto des Zentrums ist „Verstehen und Schaffen in Freiheit“: Die Gäste sollen nicht nur mehr Informationen über ihren Staat bekommen, sondern werden auch dazu aufgefordert, sich am staatlichen Geschehen und an der Lösung aktueller politischer Probleme zu beteiligen.

Auf drei Stockwerken gibt es die folgenden ständigen Ausstellungen zu sehen: „Selbsterkenntnis in Freiheit“, „Zusammenleben in Freiheit“, „Entscheiden und Handeln in Freiheit“, „Zusammenarbeiten in Freiheit“. Es werden auch wechselnde Ausstellungen präsentiert. Einen Teil davon bilden Kunstwerke, die die jeweilige Ausstellung ergänzen und bereichern. Im Rahmen der Ausstellung „Schaffen in Freiheit“ werden die Arbeiten der Träger des Litauischen Nationalpreises für Kultur und Kunst gezeigt, wodurch der Wert der Kultur im Staatsleben unterstrichen wird. Für jede Ausstellung gibt es Informationen in englischer Sprache.

Dieses Zentrum bietet außerdem interaktive Workshops für Schüler zum Thema litauischer Staat und seine Bürger an. Es werden ebenfalls Führungen, Vorlesungen, Diskussionen und kreative Werkstätten organisiert.

Sugamour
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BAGEL SHOP
Distilerija
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Tres Baracudos Pub
Alaus biblioteka
Dėvėti
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Paviljonas
Salionas
Mojo Lounge
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Apoteka
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The Bubbles. Champagneria
Šampanė
Jurgis ir drakonas (Pylimo)
Mood Makers
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Tavo Erdvė
Namai
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Kavos virėjai
Gyvas baras
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Galo do Porto
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El Gaucho Sano

Argentinische Küche

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Ertlio namas
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Vilnius gondola

Erleben Sie unvergessliche Momente und während einer Gondelfahrt schauen Sie sich um Vilnius.

Jeden Tag vos 12.00 bass 22 Uhr:
1 Stunde  – 69 Eur
2 Stunde – 119 Eur

Eine Fahrt mit Gondel Vilnius kann eine Gruppe bis zu 12 Menschen genießen.

Routen:

Mindaugas Brücke – Alte Zverynas Brücke-Antakalnis (Brücke Silas („Heide“))-Mindaugas BruckeMindaugas Brücke –Fußgangerene Brücke- Mindaugas Brücke
Mindaugas Brücke-Valakampiai I Strand-Mindaugas Brücke

Vilnius gondola

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Jeden Tag vos 12.00 bass 22 Uhr:
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Eine Fahrt mit Gondel Vilnius kann eine Gruppe bis zu 12 Menschen genießen.

Routen:

Mindaugas Brücke – Alte Zverynas Brücke-Antakalnis (Brücke Silas („Heide“))-Mindaugas BruckeMindaugas Brücke –Fußgangerene Brücke- Mindaugas Brücke
Mindaugas Brücke-Valakampiai I Strand-Mindaugas Brücke

Der litausche Jaghund

Bildhauer: Rimantas Keturka und Feliksas Volčakas. 2015

Der litausche Jagdhund ist die einzige Hunderasse, die von Jägern in Litauen heraus gezüchtet worden ist. Er sucht nach Tieren oder nach frischen Tierspuren, jagt nach und heult klangvoll, dass die Jäger das Wild finden könnten.

Torwächter

Bildhauer: Stanislovas Kuzma, Vytautas Navickas. 1973

Im Mittelalter wurde Vilnius von einer steinernen Mauer umgeben. Mit dem Bau der Mauer  haben die Stadtbürger  im Jahr 1503 angefangen, um sich von der Gefahr der Tatarenangriffen zu schützen. Eines der neun Stadttore, auf die die Torwächter stehts aufpaßten, befand sich an der Straßenkreuzung Trakai und Pylimo.  Anfang des 20. Jahrhunderts vor dem Zweiten Weltkrieg stand an der Wandausspannung die Statue vom heiligen  Christophorus.

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Großes Ghetto

Das Große Ghetto von Vilnius existierte vom 6. September 1941 bis zum 23. September 1943 (in den Straßen Lydos, Rūdninkų, Mėsinių, Ašmenos, Žemaitijos, Dysnos, Šiaulių, Ligoninės). Es zählte etwa 29 000 Juden, die größtenteils im Stadtbezirk Paneriai von Hitlersoldaten und ihren örtlichen Helfershelfern ermordet wurden. Die Rūdninkų Str. 18 ist der Ort, an dem das Haupttor zum Großen Ghetto stand. Hier befindet sich eine Gedenktafel mit einem Plan des Ghettos. Das Stadtviertel zwischen den Straßen Ašmenos, Dysnos und Mėsinių war der erste Stadtteil, in dem das alte historische Vilnius wiederhergestellt wurde. Hier befindet sich das Jüdische Kultur- und Informationszentrum. Die Žemaitijos Str. trug 1921-1951 den Namen von M. Strashun. Die von Matitjachu Strashun zusammen getragenen Bücher wurden zum Kernstück der größten Judaika-Bibliothek Europas (1892). Die Bibliothek wurde zusammen mit der Großen Synagoge vernichtet. Nachdem Litauen seine Unabhängigkeit wiederhergestellt hatte, wurde der Tag der Liquidierung des Großen Ghettos von Vilnius zum Tag der Genozidopfer unter den Juden in Litauen erklärt.

Das Wohnhaus von M. K. Čiurlionis

Das Wohnhaus von M. K. Čiurlionis ist eine Gedenkstätte, ein historisches Gebäude in Vilniusser Altstadt, wo der litauische Komponist und Maler M. K. Čiurlionis in den Jahren  1907–1908 gewohnt und geschaffen hat. Außer dem Gedenkzimmer von Čiurlionis befindet sich im Museum ein Ausstellungsraum für Wechselausstellungen zu verschiedenen Themen und ein Kammersaal, wo Musikkonzerte bzw. div. Veranstaltungen stattfinden.

Das Wohnhaus von M. K. Čiurlionis dient ebenso als ein Informationszentrum, in dem die meisten Veröffentlichungen über das Schaffen von M. K. Čiurlionis aufbewahrt werden.

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Alle Ausstellungstücke des Bernsteinskulpturenmuseums wurden von Unternehmensjuwelieren erschaffen. Das Museum ist stets darum bemüht alle Bernsteinbearbeitungstraditionen einzuhalten. Hier werden nicht nur Bernsteinskulpturen sondern auch verschiedene Schmuckstücke hergestellt, die Sie im Museumgeschäft erwerben können!

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Der Glockenturm der Kathedrale von Vilnius

Der Glockenturm ist ein wesentliches Element der Kathedrale-Basilika von Vilnius sowie der unteren und der oberen Burgen, er ist eines der vertikalen dominierenden Objekte der Altstadt und das Wahrzeichen der Stadt. Im 13. Jahrhundert war der Turm ein Teil der Verteidigungsmauer. Bis heute ist fast das ganze erste Stockwerk des alten Turms erhalten geblieben. Im 16. Jahrhundert wurde der Verteidigungsturm zum Glockenturm der Kathedrale, sein aktuelles Aussehen erhielt er jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Glockenturm ist 52 m hoch, mit dem Kreuz zusammen misst er ganze 57 m.

Aus dem Glockenturm, einem der ältesten und höchsten Türme der Altstadt eröffnet sich ein schöner Ausblick auf die Stadt. Die Bewohner und Besucher von Vilnius werden eine Glockenausstellung, die alte Stadt-Uhr sowie die historischen Bildrekonstruktionen des Glockenturms und der Kathedrale besichtigen können. Im oberen Geschoss des Glockenturmes sind Videoüberwachungskameras eingebaut, die den Besuchern das Kennenlernen der Stadt und der wichtigen Architekturdenkmälern erleichtern sollen.

Im Glockenturm werden verschiedene Stadtführungen, Bildungsprogramme, Veranstaltungen vom Museum des kirchlichen Erbes organisiert. Im Mai-September wird der Glockenturm für die Besucher an den Arbeitstagen und samstags ab 10 bis 19 Uhr, in der kalten Jahreszeit – eine Stunde kürzer geöffnet sein.

Yucatan
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Der Glockenturm der Kathedrale von Vilnius

Aus dem Glockenturm, einem der ältesten und höchsten Türme der Altstadt eröffnet sich ein schöner Ausblick auf die Stadt. Die Bewohner und Besucher von Vilnius werden eine Glockenausstellung, die alte Stadt-Uhr sowie die historischen Bildrekonstruktionen des Glockenturms und der Kathedrale besichtigen können. Im oberen Geschoss des Glockenturmes sind Videoüberwachungskameras eingebaut, die den Besuchern das Kennenlernen der Stadt und der wichtigen Architekturdenkmälern erleichtern sollen. Der Glockenturm ist 52 m hoch, mit dem Kreuz zusammen misst er ganze 57 m.

Das Museum des kirchlichen Erbes im Glockenturm wird Stadtführungen, Bildungsprogramme, Veranstaltungen organisieren. Im Mai-September wird der Glockenturm für die Besucher an den Arbeitstagen und samstags ab 10 bis 19 Uhr, in der kalten Jahreszeit – eine Stunde weniger geöffnet sein.

Galerie Titanikas
Anonyme Schaukelstiftung

Anonyme Schaukelstiftunges handelt sich dabei um ein ideenreiches, freiwilliges, gutmütiges, soziales, urbanes und kulturelles Projekt / Initiative, bei dem anonym Schaukeln herstellt und an verschiedenen Orten in Litauen aufhängt werden. Die neuesten Informationen finden Sie auf der offiziellen Facebook-Seite.

Jede neue Schaukel, der Zustand der Schaukel werden auf der stets aktualisierten Karte vermerkt. Nutzen Sie die Schaukeln verantwortungsbewusst!


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Karte
Linen Tales
Mojito Naktys
Dublis
Alchemikas
Vėjai
Universiteto Pub
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Vanille Lounge
Sofa de Pancho
Stiklių Aludė
Geschäft STIKLO PASLAPTIS

Kunstglasstudio, in dem sehr erfahrene Fachleute für Glas arbeiten und ihre Glasartikel entwerfen. Auszeichnungsartikel in verschiedenen Größen und Formen, Innenausstattungsware, Skulpturen oder Tischaccessoires werden manuell hergestellt, deswegen ist jedes einzelner Stück auf seine Art originell.

 

Buchhandlung RŪDNINKŲ KNYGYNAS

RŪDNINKŲ KNYGYNAS ist ein einzigartiger Ort in der Altstadt, an dem jede Person mit einem raffinierten Geschmack die besten Schallplatten, ausgewählte Literatur und Magazine aus den Bereichen Kunst, IT, Mode und Sport finden wird.

Geschäft LINO STILIUS

LINO STILIUS ist ein Familienunternehmen, das aufgrund seiner ökologischen Eigenschaften, des Designs und der Anwendungsmöglichkeiten einzigartige Leinenartikel, die in Litauen entwickelt und hergestellt wurden, dem Käufer anbieten. Hauptgruppen der Ware: Haustextilien aus Leinen, Leinenkleider und Accessoires.

 

Geschäft LINO KAMBARYS

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Eine große Auswahl an Leinen- und Bernsteinartikeln direkt vom Hersteller.

Aušros Vartų g. 3
Pilies g. 16

Qpolo
Užupio kavinė
Bel Ami
Café Montmartre
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Jonas Bugailiškis Art Studio
Cityrollervermietung Riedėk be pedalų

Stadtbesichtigung in Vilnius mit Cityrollern; Verleih und Verkauf von Cityrollern.

 

Rojaus arka
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La Birra
Portobello
Špunka
Who Hit John
Pinavija
Cafe Chaika
Le Salon Bar and Lounge
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Der Erfolgsbauch

Ein 40 cm großes Basrelief, entworfen von Romas Kvintas grüßt die vorbeiziehenden Passanten von der Wand von „Novotel“ und des Geschäftszentrums (Vilnius Str. 10).

Diese Skulptur wurde im Juni 2013 eingeweiht und heißt „der Erfolgsbauch“, da Menschen, die gerne Initiative ergreifen und einen Unternehmergeist aufweisen und diese Skulptur streicheln, auf Erfolg hoffen können.

CycloCity

Vilnius City Card – Free Registration

Oranziniai dviraciai37 über die Stadt verteilte Fahrradverleihpunkte sorgen dafür, dass die Fahrräder unkompliziert und angemessen genutzt werden können. Die Verleihpunkte sind nicht weit von einander entfernt, sie sind jeweils mit mindestens 9 Fahrradständern ausgestattet, es ist also äußerst einfach die Verleihdienstleistung „Cyclocity Vilnius“ der Stadt Vilnius in Anspruch zu nehmen.

„Cyclocity Vilnius“ steht den Nutzern 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche zur Verfügung. Das  Fahrradverleihsystem kann jede Person in Anspruch nehmen, die mindestens 14 Jahre alt ist. 37 Verleihpunkte mit über 300 Fahrrädern werden den Menschen im Zentrum der Stadt zu mehr Mobilität verhelfen, die Reise nach Hause oder zur Arbeit erleichtern, die Freizeit in der Stadt Vilnius schöner gestalten lassen.

An allen „Cyclocity Vilnius“ Verleihpunkten kann mit der Karte für Langzeitmiete, mit der „Vilnius Card“ sowie dem 3-Tage-Ticket bezahlt werden. Mit der Mitgliedercard können Fahrräder an jedem Fahrräderverleihpunkt gemietet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.cyclocity.lt. Fahrräder können auch mit der Touristenkarte „Vilnius City Card“ gemietet werden.

Vilnius City Card – Free Registration

Preis für den Service

Erste halbe Stunde: kostenlos

Zweite halbe Stunde: 0.39 Eur

Dritte halbe Stunde: 1.39 Eur

Vierte halbe Stunde und ect.: 3.39 Eur

Kostenlose Mitgliedschaft mit Vilnius City Card für 72 Stunden.

Cyclocity Vilnius map (PDF)

Kunstmuseum von Vytautas Kasiulis

Am 27. Juni 2013 wurde neben dem litauischen Nationaltheater für Oper und Ballett das Museum für den Kunstmaler litauischer Herkunft Vytautas Kasiulis, der im 20. Jahrhundert in Paris geschaffen hat, eröffnet. Die Einrichtung des Museums wurde mit Geldmitteln der EU-Strukturfonds finanziert, u. z. 4 Millionen Litas.

In diesem Museum wurde eine Kollektion der wertvollsten Kunstwerke, die aus 950 Werken besteht und im Jahre 2010 Litauen geschenkt sowie bis jetzt im litauischen Kunstmuseum aufbewahrt wurde, untergebracht. Neben der bestehenden Exposition ist hier auch die Umgebung des persönlichen Malerstudiums in Paris präsentiert. Die Kollektion wurde von der Witwe des Heimgegangenen dem litauischen Kunstmuseum geschenkt.

Vytautas Kasiulis (1918-1995) war einer der Künstler Litauens, der im Weltkunstraum Anerkennung und Einschätzung gefunden hat. Die Kunstwerke des Malers werden in modernen Kunstmuseen in Paris und New York, in Kunstgalerien und von Sammlern in Frankreich, in den USA, in Kanada, Großbritannien, Schweden, Dänemark, in der Schweiz, in Deutschland, Argentinien, Australien und in anderen Ländern wohlverwahrt. Vytautas Kasiulis wurde von Kunstkritikern verdient zu einem der interessantesten Maler der Pariser Schule im zweiten Teil des 20. Jahrhunderts ernannt.

Die früßen Werke des Malers, nämlich Gemälde der Haushaltsgenre, sind realistisch, psychologisch, mit Humorelementen verziert sowie von eine finsteren Farbengebung. In späteren Werken fühlt man den Pariser Einfluss, die Gemälde werden modernisiert, sie sind lyrisch, dekorativ, von einer hellen reichlichen Farbengebung und improvisiert.

Feiertage

Leičiai
Old Crafts Workshop

Vilnius City Card -5%

Vilnius Old Town – UNESCO World Heritage

1 hour lecture and 2 hours walking tour. Outstanding universal world heritage value of Vilnius historic centre will be presented including urban development history, architectural styles and the implementation of renewal projects.

Number of participants – up to 20 persons.
Price – 95 EUr

The organiser – Vilnius Old Town Renewal Agency, tel. +370 5 262 9646, +370 5 212 7723.

Bike Tours & Rent Velo-City

Vilnius City Card -20%

Stadttour per Fahrrad täglich (außer Sonntags) um 11 Uhr (auf Englisch)

Große Auswahl von hoch wertigen Fahrräder und Zubehör: Stadt-, Sport-, Reise-, MTB-Räder und Tandems.

Kinderanhänger und -Sitze, Taschen, Fahrradhalter.

Verleih pro Tag: 9€

Vegafe
Kas Kas
Būsi Trečias

BŪSI TREČIAS ist eine Mini-Brauerei und Bierbar, in der schon 17 Jahre Bier gebraut wird. Zum Bier gibt es litauische Imbisse und europäische Küche.

 

Azia SPA

AZIA SPA ist ein gemütliches Haus der Asia-Massage, das im Zentrum der Altstadt von Vilnius eingerichtet ist. Hier arbeiten Meister aus Thailand, die verschiedene traditionelle und Thai-Massagen nach östlichen Traditionen ausführen.

Spielzeugmuseum

In der Altstadt von Vilnius, in der Nähe von der Kathedrale wird Mitte November unter Adresse Radvilaitės 7/2 das erste Spielzeugmuseum in Litauen eröffnet. Es wurde vorgeplant, das Museum in das archäologische Teil, wo die ältesten Spielzeuge ausgestellt werden, in das ethnografische Teil, das für Spielzeuge des 19.-20. Jahrhunderts vorgesehen ist, und das dritte Teil für Spielzeuge der neuen Zeiten, zu teilen. Die Sammlung umfasst Originale und Kopien. Die letzten sind besonders wichtig, weil sie der Hauptidee des Museums dienen, nämlich „Anfassen, nehmen, kennen lernen“.

Feiertage

Sauluva
Sauluva
Galerie Pilies
Die Flamme der Hoffnung

Bildhauer: Leonardo Nierman. 2000

Initiator und Förderer der Errichtung des Denkmals: Sulamita „Shelly“ Rybak Pearson, Präsidentin von „International Foundation for the Arts“.

Das Denkmal, das zur ehrenden Erinnerung an die mehr als 90 % während des Holocaust ermordeten Juden Litauens im Hof des ehemaligen „Judenrates“ errichtet wurde, soll der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass sich solche schändlichen Verbrechen an der Menschlichkeit niemals wiederholen.

Mamma Mia!
Baltic Souvenir Pilies
Baltic Souvenir Didžioji
Baltic Souvenir Aušros Vartų
Lininis ir medinis
Galerie Terra recognita
Akuku
Vilnos namai

Vilnius City Card -5%

Suvenyrai
Gintraka Pilies 23
Gintraka Pilies 32
Amber Shop
Vieta
Raw42
Regelmäßige Schifffahrten

barta-rygaJeden Tag, jede Stunde von 11:00 bis 20:00 Uhr (wenigstens für die Gruppe von 4-6 Personen). Der Fahrt mit dem Schiff kann auch für beliebige Zeit bestellt sein.

Die Schiffroute startet in der Nähe von König Mindaugas Brücke.
Dauer des Fahrt mit dem Schiff: etwa 1 Stunde
5-10 Eur

Mehr Information:

Tel. +370 685 01000, E-mail: vilnius@barta.lt, www.barta.lt

The Room
Crazy Bull
Meat Lovers Pub
Imperial
Notre Vie
Andere Küchen
Žuvinė
Beata Amber
Sauluva
Mano Lietuviški Namai
Aukso Avis
Tymo turgus
Astorija Brasserie
Kitchen
Fiorentino
Lino Namai – Universiteto
Lino Namai – Vilniaus

Lino Namai – Pilies
Gintraka Aušros Vartų
Gintaro muziejus-galerija
AV17 Gallery
Gintaro skulptūrų muziejus „Amber“
Lino ir gintaro studija

Linas nordic
Halės turgus

MintVinetu
Katalikų pasaulis
Vaga Pilies knygynas
Vaga GO9
Draugystė
Prancūziškos knygos

Rotas Trakų
Rotas
Humanitas
Kalbos
Akademinė knyga
Totorių gatvės antikvariatas

Sancta

Antiques Shop

Edmondo antikvariatas
Antiquarius
Latako gatvės antikvariatas

Vilniaus antikvaro centras
Dominikonų gatvės antikvariatas
Centro pasažas
Zoraza
Serge Gandzumian Fashion House

Ramunė Piekautaitė Boutique
Julija Janus Concept
Litauische Design
Einkaufs- und Unterhaltungszentren
Viniusser Choralsynagoge

Zum jüdischen Neujahrsfest im September 1903 wurde die Synagoge eingeweiht (Architekt Dawid Rosenhaus). Dieser maurische Bau hat im ersten Stockwerk eine Frauenseite und einen Chorraum. Es ist das einzige nach dem 2. Weltkrieg erhalten gebliebene und heute noch genutzte Gebetshaus der Juden von all den über 100 Synagogen und Gebetshäusern, die vor dem Krieg existierten. Aus Vilnius stammen viele weltbekannte Kantoren. In der Synagoge wird täglich gepredigt und laut Misnagdim-Tradition gebetet.

Gebete in der Synagoge:

I–V 8.30-9.30, 16.00
VI 10.00 – 12.30
VII 9.00 – 11.30, 16.00

Tamsta Club

Vilnius City Card -10%

Der in der Altstadt befi ndliche Live-Musikklub TAMSTA zieht Menschen unterschiedlichen Alters an, die verschiedene Musikstile bevorzugen. Es ist nicht wichtig, wie alt du bist oder womit du dich beschäftigst, denn du fi ndest hier bestimmt die Musik, die dir gefällt, und begeisterte Menschen.

Jūratė

Vilnius City Card -10%

Die am Rathausplatz gelegene Manufaktur JŪRATĖ hegt und pflegt nicht nur alte litauische Webereitraditionen, sondern führt dieses Handwerk den Vilniusern und den Gästen der Stadt vor. Hier kann man etwas über die alten Leinenwebertraditionen erfahren, die Werkzeuge der Leinenverarbeitung und 100 Jahre alte Webstühle sehen sowie auf ihnen hergestellte Leinenerzeugnisse für sich und sein Zuhause erwerben.

Amber world

Vilnius City Card -10%

Verkauf von Bernsteinschmuck, Einschlüssen und Souvenirs. Bernsteinschmuckstücke in exklusivem Design, zertifizierter baltischer Bernstein mit Einschlüssen, breite Auswahl an Souvenirs.

Pilies šokoladinė

Hier duftet es immer nach Schokolade, einem zauberhaften Duft, der uns über den Alltag erhebt und ihn verzaubert. Schokoladenträume werden hier geboren und erfüllt. Dies ist ein Ort, wo jedermann lernen kann, Süßigkeiten herzustellen und der Geschichte des Süßen zu lauschen, sich seine Nase mit Schokolade zu beschmieren und sich seine eigene, einzigartige Süßigkeit herzustellen. In den kleinen, sehr gemütlichen Läden kann sich jeder Kunde aus mehr als 50 Sorten Konfekt und Süßigkeiten etwas nach seinem Geschmack auswählen.

 

Sixt
Autobanga
BIX baras
Burgturm von Gediminas-Berg

Besucher mögen diesen Turm besonders, weil man von seiner oberen Plattform einen ausgezeichneten Rundblick über die Altstadt und das Stadtzentrum hat. Im Turm gibt es Rekonstruktions-Modelle der Vilniuser Burg aus der zweiten Hälfte des 14. und dem Beginn des 17. Jh., Waffen und ikonografisches Material des alten Vilnius.

Feiertage

Cocainn
Paparazzi

Bar PAPARAZZI ist das populärste Cocktailbar: mehr als 120 Cocktailsorten, DJ`s-Auftritte donnerstags-samstags; Themenabende…Es gibt hier Fremde nicht, sondern nur Freunde, die man noch nicht getroffen hat.

Cozy
Grill London
Berlin
Salento DiscoPub
Pabo Latino
Opium
Brodvėjus
ŠMC

 

Piano Man
Misterija bar
Gringo
Bix
Coco
California Tapas & Wine
Burbulio vyninė
Casa No. 4
Saint Germain
La Boheme
In Vino
Šnekutis

Vilnius City Card -10%

Polocko g. 7A
Šv. Mikalojaus g. 15
Šv. Stepono g. 8

Vingriai
7 Fridays
Artistai
Bambalynė
Šnekutis

Vilnius City Card -10%

Polocko g. 7A
Šv. Mikalojaus g. 15
Šv. Stepono g. 8

Šnekutis

Vilnius City Card -10%

Šv. Mikalojaus g. 15
Šv. Stepono g. 8

Būsi trečias

BŪSI TREČIAS ist eine Mini-Brauerei und Bierbar, in der schon 17 Jahre Bier gebraut wird. Zum Bier gibt es litauische Imbisse und europäische Küche.

Craft & Draft
René
Keisti ženklai
Wok to Walk
Markus ir Ko
Prie angelo
Senoji kibininė
Vero Cafe
Pink Milk Shake
Vero Cafe
Pilies kepyklėlė
Itališka kepykla
Coffee Inn
Coffee Inn
Coffee Inn
Coffee Inn
Coffee Inn
Ponių laimė
Bijola

D’oro kavinukė
Amatininkų užeiga
Gusto blyninė
Gusto blyninė

Vilnius City Card -15%

Roast & Beer Pub
Bistro 18
Marché de Provence
Bokšto vartai
Das Rathaus
Bernardinų kortai
Užupio picerija
Pomodoro
Pica Jazz
Čili pica
Čili pica
Belgai
Can Can
Pizzerien
Pasaka
Nationalphilharmonie Litauens
Konzertsaal „White Piano Hall“
Kongresspalast

Vilnius City Card -15%

Die Kirche der hl. Katharina
Druckerei der Künste

Vilnius City Card -20%

Jugendtheater
SuperSegway
Sugihara Schönheitsinstitut

Ayurveda SPA Centre Shanti

SPA SHANTI ist das erste Zentrum mit ayurvedischen Massagen in Litauen. Massagen erfolgen mit natürlichen, aufgewärmten Ölen. Das Ayurvedazentrum SPA Shanti organisiert darüber hinaus Infoveranstaltungen über Ayurveda, Massagekurse, ayurvedische Camps.

Vegafé
Botanique
Balti drambliai
Vegetarische Küche
Briusly
Asiatische Küche
Čagino restoranas
Russische Küche
Trys klevai
Chinesische Küche
California Tapas & Wine
Spanische Küche
Sue’s Indian Raja
Spyros Metaxa
St. Valentino
Sorrentino
Da Antonio
ekoTako Mexican Grill & Cocktail Bar
Stikliai
La Provence
Bunte Gans
Blue Lotus
Saint Germain
Rene
Craft & Draft
Medininkai
Mano guru
Lokys Steak House
La Pergola
La Boheme
Ida Basar
Zoe‘s Bar & Grill
Wall Street Avenue
Užupio klasika
Artistai
Mykolo 4
Cozy
Denkmal für Lamplighter

Bildhauer: Vytautas Nalivaika. 1986

Vilnius Talking Statues

Denkmal für A. Puschkin und A. Hannibal

Bildhauer: Vytautas Nalivaika. 2011

Denkmal an den  russischen Dichter, Romantiker, Vorreiter der modernen Literatur Alexander Pushkin (1799-1837) und seinen Urgroßvater, den russischen Kriegsingenieur Abram Hannibal (1696/1697-1781).

Denkmal für Lazdynų Pelėda

Bildhauer: Daliutė Ona Matulaitė. 1995

Die Statue  ist den Schwestern Schriftstellerinnen Sofia Ivanauskaite-Pschibiliauskiene (1867-1926) und Marija Ivanauskaite-Lastauskiene (1872-1957) gewidmet, beide  verfassten unter dem selben Spitznamen  Lazdynu peleda.

Denkmal für St. Christoph

Bildhauer: Antanas Kmieliauskas. 1959

Der Name des Hl. Christophorus bedeutet auf Griechisch „Christus-Träger“. Er soll im 3. Jahrhundert gelebt haben. Laut Legenden wurde der Hl. Christophorus für die Verbreitung des Christentums in Lykien vom Kaiser Decius verurteilt und starb den Märtyrertod. Der Hl. Christophorus hat durch die Gnade der Taufe Christus angenommen und blieb dank der Kraft dieser Gnade Christus treu, auch wenn er für seinen Glauben sein Leben opfern musste. Laut der Gold-Legende, wollte Christophorus Gott dienen und begann nach ihm zu suchen. Ein frommer Einsiedler erklärte Christophorus schließlich, dass dieser Christus dienen könnte, indem er Reisende über einen reißenden angeschwollenen Fluss trägt. Vielleicht werde Christus dann vor ihm erscheinen. Christophorus ging dem Rat nach. Ein kleiner Junge weckte Christophorus in einer Nacht und bat ihn über den Fluss zu tragen. Christophorus setzte den Jungen auf seine Schultern und begann zu waten. Ein Sturm brach los, das Kind wurde immer schwerer und schwerer und sie sind beinahe ertrunken. Nachdem Christophorus mit dem Kind glücklich am anderen Ufer angelangt war, setzte er es ab und fragte, wer es sei. Der Junge antwortete, er sei Christus und trage in seinen Händen die Last der ganzen Welt.

In der litauischen Volkskunst wird der Hl. Christophorus im Fluss mit einem Stab dargestellt. Er trägt auf seinen Schultern das Jesuskind, der mit einer Hand segnet und in der anderen die Weltkugel trägt.

Denkmal für General Žemaitis

Bildhauer: Gintautas Lukošaitis. 1992

Vor dem Verteidigungsministerium steht die Büste von Jonas Žemaitis, der General der Widerstandskämpfer war und häufig „der vierte Präsident“ genannt wird.

Denkmal für Kristijonas Donelaitis

Bildhauer: Konstantinas Bogdanas. 1964

Vilnius Talking Statues

Denkmal für Barbora Radvilaitė

Bildhauer: Vladas Vildžiūnas. 1982

Barbora Radvilaitė (1520-1551) – litauische Adelige, die  gegen den Willen von Königin Bona Sforza ihren Geliebten Sigismund August, den Herrscher  vom Litauischen Großfürstentum und Polen geheiratet hat. In Litauen wird ihre Liebe öfters  mit der Geschichte von Romeo und Julia verglichen.

Vilnius Talking Statues

Denkmal für Der Chronikschreiber

Bildhauer: Vaclovas Krutinis. 1973

Die kleine Statue verewigt Franciscus Skorina,  Humanisten,  Aufklärer, Vorreiter der gedruckten Schrift im Großführstentum Litauen und die Druckerei von Mamonitsch.

Denkmal für Osterei

Bildhauer: Romas Vilčiauskas. 2003

Das 300 Kilo schwere Gipsei, welches 2003 auf einer Granitsäule aufgestellt worden war, ist mit Hilfe der Künstlerin und Designerin Lijana Turskytė zu einem Osterei geworden. Es soll den Frühling in die Hauptstadt holen und das Auge der Passanten erfreuen. Das Osterei symbolisiert auch den Wiederaufbau und die Renaissance dieses Altstadtviertels.

Denkmal für König Mindaugas

Bildhauer: Regimantas Midvikis. 2003

Zur Begehung des 750. Jahrestages der Krönung von König Mindaugas wurde am 06.07.2003 das Mindaugas Denkmal enthüllt. Die 4,5 Meter hohe Königsstatue aus Granit stellt den König auf dem Thron sitzend, mit den Machtsymbolen – Zepter und Reichsapfel – in den Händen dar. Der Sockel des Denkmals ist vom Sonnenkalender umrahmt und weist auf die wichtigsten heidnischen und christlichen Feste hin.

Baltisches Zentrum für Bernsteinkunst

Vilnius City Card -10%

Das Baltische Zentrum für Bernsteinkunst ist in authentischen Kellern einer schönen Altstadtstraße eingerichtet, wo man die Gelegenheit hat, die kulturellen Schichten von Vilnius zu sehen, wo man den Geist unserer heidnischen Ahnen in einem alten baltischen Heiligtum spüren kann. Es bleiben von unserem wertvollsten litauischen Gold, dem Bernstein, beeindruckte Besucher und Gäste zurück, nachdem sie von unseren freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern mit der Ausstellung der künstlerischen Erzeugnisse und einzigartigen Juwelierarbeiten bekannt gemacht wurden.

Das Zentrum für visuelle Kunst Jonas Mekas

Multifunktionales Kulturzentrum, wo die künstlerischen Arbeiten von Jurgis Mačiūnas, Jonas Mekas und der FLUXUS-Künstler sowie gegenwärtiger, in den Bereichen der Kino-, Video- und Computerkunst sowie in gemischten Genres Schaffender aufbewahrt und gezeigt werden.

Zentrum für zeitgenössische Kunst

Das Zentrum für zeitgenössische Kunst ist das größte Kunstzentrum im Baltikum. Hier werden Retrospektiven bekannter lokaler und internationaler Künstler eranstaltet, doch die wichtigste Orientierung des Kunstzentrums ist die Präsentation neuester internationaler Kunsttendenzen. Jährlich kommen in das Kunstzentrum rund 60000 Besucher.

Bernsteinmuseum und Galerie

Im Bernsteinmuseum – Galerie ist eine einzigartige Sammlung der Einschlüsse ausgestellt. Da erfährt man einiges über die Entstehung des Baltischen Bernsteins, seine Naturformen und Farben. Der professionelle Künstler zeigt den Besuchern auch den ganzen Bearbeitungsprozess des Bernsteins. Die Besucher können mit den wichtigsten Eigenschaften des Bernsteins und seine Rolle in den alten heidnischen Riten kennenlernen.

Galerie Meno niša
Die Nationale Kunstgalerie

Die Nationale Kunstgalerie ist ein modernes, multifunktionales Kunst- und Kulturzentrum, das nach dem Dialog mit der Öffentlichkeit strebt. Die Besucher können sich die Dauerausstellung (moderne und zeitgenössische litauische Malerei, Bildhauerei, Grafik, otografie, Objektkunst, Installationen und Videokunst des 20. und 21. Jh.) oder wechselnde Ausstellungen ansehen. Die Besucher sind auch zu Kulturveranstaltungen, Vorträgen und Bildungsprogrammen eingeladen. Hier gibt es auch ein Archiv und eine Bibliothek mit Lesesaal, die die größte Informationsmenge in Litauen über die litauischen Künstler des 20. und 21. Jh. bereithalten.

Feiertage

Die Gemäldegalerie Vilnius

Die Galerie ist im prächtig geschmückten und geräumigen Palast der Grafen Chodkevičius eingerichtet, der sich durch ein beeindruckendes spätklassizistisches Interieur auszeichnet. In der ständigen Ausstellung der Galerie kann man sich schrittweise und ausführlich mit der Entwicklung der Kunst Litauens vom 16. bis Anfang des 20. Jh. bekanntmachen. Besonders wertvoll ist die Sammlung von Kunstwerken der Vilniuser Schule des 18./19. Jh. In der Galerie werden ständig verschiedene Ausstellungen gezeigt, Kulturabende und Konzerte klassischer Musik veranstaltet.

Feiertage

Das Museumshaus von Kazys Varnelis

Im Haus des aus Litauen ausgewanderten berühmten Glasmalers und Virtuosen moderner Kunst (Minimalismus, optische Kunst, Neue Sachlichkeit) sind Sammlungen verschieden großen Wertes ausgestellt (Saal 33): alte Grafiken, Malerei, Skulpturen, Möbel aus der Renaissance und aus späteren Epochen, eine Sammlung östlicher Kunst, Landkarten und von K. Varnelis geschaffene Abstraktionen.

Feiertage

Das Geld-Museum

Vor 16 Jahren begann das Museum seine Tätigkeit, doch erst Ende 2010 wurden Eingänge vom Gedimino-Prospekt und von der Totorių-Straße eröffnet. Hier gibt es auf zwei Etagen fünf hintereinander liegende Säle, wo sich die Besucher mit der Weltgeschichte des Geldes und des Bankwesens, mit dem litauischen Geld und mit der Entwicklung des Bankwesens in unserem Land von der ersten Kreditanstalt bis in unsere Tage bekannt machen können. In der Ausstellung gibt es zahlreiche interaktive Lernmittel, thematische Filme und Spiele.

Feiertage

Italienische Küche
Japanische Küche
Mexikanische Küche
Französische Küche
Deutsche Küche
Europäische Küche
Forto dvaras

Vilnius City Card -10%

Gabi
Lokys
Nationalmuseum Litauens, Das Neue Arsenal

In der ersten Exposition wird die politische und gesellschaftliche Entwicklung Litauens von der Staatsgründung bis zum Niedergang dargestellt; in der zweiten, ethnographischen, Exposition werden traditionelles Gewerbe und Lebensweisen der litauischen Bauer im 18. Jh. und zu Beginn des 20. Jh. ausgestellt. Im Ausstellungsbereich der Volkskunst sind Gegenstände der Bräuche der Kalenderfeste – Masken, Osterpalmen, Ostereier sowie Volksskulptur, alte Denkmäler, Kreuze und Grafikkunst zu finden.

Die Museumsausstellung widerspiegelt durch ihre authentischen Exponate die Geschichte Litauens, die die traditionelle litauische Kultur und Bräuche präsentiert. Unweit von hier befindet sich das Alte Arsenal.

Vom geschlossenen Museumshof fährt eine Bergbahn auf den Gediminas-Berg.Neben dem Museum steht ein erhabenes Denkmal für Mindaugas, den ersten Großfürsten ganz Litauens und ersten und einzigen König des Landes, der 1253 gekrönt wurde. Mindaugas vereinte die litauischen Gebiete zu einem einheitlichen Staat und erkämpfte die internationale Anerkennung Litauens.

Das Denkmal für König Mindaugas gegenüber dem Litauischen Nationalmuseum wurde am 6. Juli 2003 enthüllt, anlässlich des 750. Jahrestages seiner Krönung. Geschaffen wurde das Denkmal vom Bildhauer Regimantas Midvikis. Der Sockel des Denkmals ist von alten baltischen Kalendersymbolen umgeben, wie sie auch in alten Schriften anzutreffen sind.

Feiertage

Denkmal für Taras Schewtschenko

Bildhauer: Vitalijus Andrijanovas. 2011

Denkmal an Tarasui Hryhorovičiui Ševčenkai (1816-1861), den ukrainischen Schriftsteller, Dichter, Maler, Inspirator der Nationalbewegung aus dem 19. Jahrhundert.

Vilnius Talking Statues

Amatų gildija
Gintaro skulptūrų muziejus „Amber“
Meno galerija „Aukso avis“
Vilnensis galerija
Gintaro muziejus-galerija
Meno niša
Sauluva
Užupis Museum Gallery of Blacksmith’s Craft
Galerie-Werkstatt „Vitražo manufaktūra“
Vilniaus puodžių cechas
Die Orthodoxe Kirche des Hl. Geistes

Es ist die wichtigste Kirche des Orthodoxen Litauens. Das Frauen- und Männerkloster bei der Kirche ist das einzige heute noch benutzte orthodoxe Kloster in Litauen.

Das Privileg zum Bau der gemauerten orthodoxen Kirche des Heiligen Geistes wurde durch den litauisch-polnischen König Wladislaw Wasa erteilt. Die Innenarchitektur der Kirche ist mit Schmuckelementen und Skulpturen aus Stuck verziert. Das ist für orthodoxe Kirchen in anderen Ländern ungewöhnlich. Der Stuck ist übrigens eine hochqualitative Mischung aus Gips und Marmor, meistens weiß oder gelblich. Im Zentrum dieser Kirche, in einem prachtvollen Reliquiar, ruhen die sterblichen Überreste dreier orthodoxen Heiligen: Anton, Eustatius und Johannes.

Die Kirche ist das einzige orthodoxe Gebetshaus in Litauen, das nach dem Plan des lateinischen Kreuzes einer barocken Kirche gebaut wurde. Schon Ende des 16. Jahrhunderts befanden sich neben der Kirche ein Kloster, eine Schule und eine Druckerei. Das Kloster des Heiligen Geistes konnte den großen Erschütterungen der Stadt im 18. Jahrhundert nicht entgehen. Es hatte die Folgen des Nordischen Krieges und der Pest, der Brände, des Aufstands von Kosciuška und später der französischen Invasion zu spüren bekommen. Im Jahre 1749 ist die orthodoxe Kirche abgebrannt. Danach wurde sie von einem der bekanntesten Barockarchitekten von Vilnius, Johann Christoph Glaubitz, rekonstruiert. Im 19. Jahrhundert ist die Kirche wiederholt umgebaut worden

Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit uns das Basilianerkloster

Im 19. Jh. wurde im Südflügel des Klosters ein Gefängnis eingerichtet, was keine Seltenheit in Vilnius in der Zarenzeit war. Von 1823 bis 1824 waren hier die Mitglieder der Philomaten und Philateten (geheimer Organisationen des Widerstandes gegen das Zarenregime), darunter auch A. Mickiewicz, inhaftiert. Seinen Gefängnisaufenthalt beschrieb er im Poem „Die Totenfeier“. Auch heute erinnert man sich an die Zelle als „Konradszelle“, wovon die eingemauerte Gedenktafel zeugt. Im Kloster wurden auch Teilnehmer am polnisch-litauischen Aufstand gegen den Zarismus 1830 –1831 eingekerkert.

Die Kirche und das Kloster sind die schönsten Bauwerke des Spätbarock (Architekt J. Chr. Glaubitz, 1761), die auch bis heute die Züge von Gotik, Barock und Byzantinismus aufweisen. Der russisch orthodoxe Adelige des Großfürstentums Litauen K. Ostrogski finanzierte 1514 den Bau einer gemauerten Kirche. Im angrenzenden Klostergebäude befand sich eine Druckerei, wo 1596 die erste Lesefibel von L. Sisani für Ostslawen herausgegeben wurde.

Russisch orthodoxe Hl. Nikolaus Kirche

1514 ließ Konstanty Ostrogski, der Großhetman von Großfürstentum Litauen, eine russisch orthodoxe Kirche bauen. Im 18. Jh. brannte diese ab, sie wurde dann im Spätbarockstil neu aufgebaut. Auf Anweisung des Generalgouverneurs Murawjow wurde sie später im byzantinischen Stil umgebaut (dies berichtet eine in die Wand eingemauerte Marmortafel). Trotz des Umbaus sind an der Fassade und im Inneren viele gotische Details erhalten geblieben.

Russisch orthodoxe Hl. Paraskeva Kirche

Anstelle der abgebrannten ersten hölzernen Kirche wurde hier Ende des 16. Jh. eine gemauerte Kirche errichtet. 1611 ging die Kirche und ein Waisenhaus in den Besitz der unierten katholischen Kirche über. Die Unierten sind orthodox, anerkennen aber die Obrigkeit des Papstes. Die neuen Eigentümer sollen sich nur wenig um die Gebäude gekümmert haben. In den historischen Quellen wird behauptet, dass aus der Kirche eine Kneipe und aus dem Waisenheim ein Freudenhaus wurde. Der wieder aufgebauten Kirche soll Peter der Große eine besondere Ehre erwiesen haben, indem er bei seinem Besuch der Kirche die Flaggen der während des Großen Nordischen Krieges zerschlagenen Schweden geschenkt hatte. Es gibt eine Legende, dass der Zar persönlich den aus Afrika gebrachten Hannibal, den Urgroßvater des Dichters Alexander Puschkin, hier in der Kirche getauft hatte (Marmortafel). Die dann wiederum verfallene Kirche wurde 1864 vom russischen Architekten N. Tschagin im neobyzantinischen Stil aufgebaut.

Evangelisch-lutherische Kirche

Die erste evangelisch-lutherische Kirche in der Nähe der Deutschen Straße wurde Mitte des 16. Jh. errichtet. Sie diente als sakraler Mittelpunkt der deutschen Bevölkerung der Stadt, gebaut auf Initiative des Kanzlers Litauens, Nikolaus Radziwiłł des Schwarzen. Dank dem Architekten Johann Christoph Glaubitz, der unter anderem auch den Altar entworfen hatte, bekam die Kirche das heutige Aussehen. Überwiegend waren die umliegenden Häuser von deutschen Mitgliedern der evangelischen Kirche bewohnt. Die Gemeinde bekam das Gotteshaus im Jahre 1993 zurück.

Orthodoxe Kirche der Jungfräulichen MutterGottes

Die orthodoxe Kirche der „Jungfräulichen Mutter Gottes“ wurde schon vor sechs Jahrhunderten zur „Sobor“ – der wichtigsten Kirche des Orthodoxen Litauens.

Es wird vermutet, dass diese orthodoxe Kirche von Julijona, der Ehefrau des Großfürsten Litauens Algirdas und Mutter von Jogaila, zu Ehren der Muttergottes, gebaut wurde.

Einer Sage zufolge wurde die erste orthodoxe Kirche an diesem Ort durch den Großfürsten Algirdas um das Jahr 1346 gebaut. Die ältesten erhalten gebliebenen Mauern der Kirche reichen bis ins 15. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert baute der Fürst Konstantinas Ostrogiškis die Kirche von Grund auf um.

Im Jahre 1609 wurde die Kirche an die Vertreter der Unierten Kirchen (mit Rom unierte katholische Ostkirchen) übergeben. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche sehr vernachlässigt. Vor zweihundert Jahren gelangte sie in die Zuständigkeit der Universität. In ihr wurden eine Bibliothek, Hörsäle, ein Museum und die Anatomie eingerichtet. Das heutige Aussehen erhielt sie nach Umbau Mitte des 19. Jahrhunderts, als sie an die Orthodoxen zurückgegeben wurde.

Evangelisch-reformierte Kirche zu Vilnius

Diese Evangelisch reformierte Kirche wurde in den Jahren 1830-1835 (Architekt K. Podczaszyński) gebaut. Leider wurden die auf dem Giebeldach von Kasimir Jelski errichteten Standbilder abgerissen. Im Innenraum befinden sich Tafeln, die an bedeutende Kalvinisten Litauens erinnern. Dem Gotteshaus gegenüber auf der anderen Straßenseite lag der alte Friedhof der evangelisch reformierten Gemeinde.

Galerie Akademija
Die Galerie „Židinys“ („Kamin“) von Anastazija und Antanas Tamošaitis
Galerie Arka
Galerie AV17
Dailininkų sąjungos galerija
Galerie Kairė-dešinė
Galerie R&A
Galerie Rusų kultūros centras
Gemäldegalerie von Savickas
Galerie der Šv. Jono-Straße
Užupio-Galerie
Galerie Vartai
Vilniusser Fotografie-Galerie
Tor der Morgenröte

Eines der Symbole der Stadt Vilnius, das „Tor der Morgenröte“ (Aušros Vartai) wurde im Jahre 1514 erstmals urkundlich erwähnt.

Heute verbinden die meisten Menschen das „Tor der Morgenröte“ mit einem Gebetshaus. Jedoch vor einigen Jahrhunderten hätten die Einwohner Vilnius‘ bei dem Namen „das Tor der Morgenröte“ erst an die Stadtmauer gedacht. Die Stadtmauer der Stadt Vilnius hatte zehn Tore. Das „Tor der Morgenröte“ ist das einzig übrig gebliebene. Die an der Außenseite des Tores heute noch gut erhaltenen Schießscharten erinnern an die ursprüngliche Schutzfunktion dieses Bauwerkes.

Zu Anfang wurde es „Medininkų-Tor“ genannt, weil durch das Tor der Weg nach Medininkai führte. Es kann sein, dass der heutige Name von dem „Scharfen Tor“ (Aštrieji vartai) stammt, weil das Tor am Stadtrand steht, der damals der „Scharfe“ genannt wurde. Einer anderen Version der Herkunft des Namens zufolge steht das Tor an der Ostseite der Stadt, wo die „Morgenröte“ anbricht. Außerdem, wurde auch die Jungfrau Maria „Stern der Morgenröte“ genannt. So bleibt letztendlich der Name „Tor der Morgenröte“.

Im 17. Jahrhundert wurde neben ihm eine hölzerne Kapelle gebaut, in der das Wunderbild der heiligen Jungfrau Maria verehrt wurde. Nach einem Brand entstand eine neue, gemauerte Kapelle. Das heutige Aussehen im Stil des Spätklassizismus erhielt die Kapelle nach der Rekonstruktion im 19. Jahrhundert.

Das Wunderbild der heiligen Jungfrau Maria, Mutter der Barmherzigkeit, in der Kapelle des Tores der Morgenröte ist eines der bekanntesten Renaissance-Malereien in Litauen. Das Bild wird ebenfalls „Madonna des Tores der Morgenröte“ und „Madonna von Vilnius“ genannt. Das Gemälde wurde im 17. Jahrhundert speziell für diese Kapelle nach einem Bild des niederländischen Künstlers Martin de Vos gemalt. Es wird sowohl von Katholiken, als auch von Orthodoxen und Unierten (Griechischen Katholiken) verehrt und als Wunder vollbringend angesehen und ist auf der ganzen Welt bekannt. Seine Kopien hängen in Kirchen vieler Länder, wie z.B. in der St. Severin-Kirche in Paris sowie in vielen Kirchen Polens.

Die Erzbischöfliche Basilika

Die Erzbischöfliche Basilika des Hl. Stanislaw und Hl. Wladyslaw ist das wichtigste Gebetshaus der Katholiken des ganzen Landes. In der Kathedrale werden auch die größten christlichen, nationalen und staatlichen Feierlichkeiten durchgeführt. Der Basilika-Status wurde der Erzbischöflichen Kathedrale im Jahre 1922 erteilt. Das Wort „Basilika“ bedeutet „Die Königliche“. Es ist die höchste Kategorie, die vom Papst nur besonderen Kirchen zuerkannt wird.

In den Katakomben der Erzbischöflichen Kathedrale wurden die berühmtesten Persönlichkeiten des Großfürstentums Litauen bestattet: Adlige, Bischöfe und Fürsten; desweiteren auch der Enkel von Gediminas und mächtigste Herrscher Litauens, Vytautas der Große mit seiner Ehefrau Ona. Auch zwei Königinnen ruhen hier, die Ehefrauen von Žygmantas Augustas – Elžbieta Habsburgaitė und Barbora Radvilaitė – letztere als die schönste Frau Europas Ihrer Zeit bezeichnet.

Im königlichen Mausoleum unter der Kapelle des Hl. Kasimir ruht der Großfürst Litauens und König Polens, Alexander. Er ist der einzige in Vilnius bestattete Herrscher Litauens und Polens.

Die Erzbischöfliche Kathedrale birgt auch die Urne mit dem Herzen des Königs Vladislovas Vaza.

Die Katakomben enthalten die ältesten Mauern der Tempel aus dem 13.-15. Jahrhundert sowie das älteste im Litauen des 14. Jahrhunderts gemalte Wandgemälde.

Besuchszeiten, Messen

Die Erzbischöfliche Basilika ist montags bis samstags von 7.30 bis 20.00 Uhr für Besucher geöffnet. Die Zeiten der Feier der Hl. Messen in der Erzbischöflichen Basilika: Montag – Samstag am Morgen um 8.00 und 9.00 Uhr in der Kapelle des Hl. Kasimirs; am Abend um 17.30 Uhr an dem Hauptaltar und um 18.30 Uhr in der Kapelle des Hl. Kasimirs. Sonntag um 8.00, 9.00, 10.00 Uhr (Hl. Messen für Jugendliche), 11.15 Uhr (Hl. Messe für Kinder) und 12.30 Uhr (die Hl. Messe des Mittags) sowie am Abend ab 17.30 und 18.30 Uhr.

Führungen in die Katakomben der Erzbischöflichen Basilika

Auf Wunsch werden Führungen in die Katakomben der Erzbischöflichen Basilika für Gruppen auf Litauisch, Russisch und Polnisch veranstaltet. Die Führung sollte eine Woche zuvor gebucht werden. Karte 4,50 EUR. Mehr Information erhalten Sie unter Tel.: +370 5 261 11 27.

Glockenturm 

Der gegenüber der Kathedrale stehende Glockenturm ist der am besten erhaltene Burgmauerturm Vilniusser Burganlagen. Er ist 57 Meter hoch. Das heutige Bild erhielt der Glockenturm nach seinem Umbau vor 200 Jahren. Es wird vermutet, das der viereckige, unter der Erde liegende, Teil des Turmes im 13.–14. Jahrhundert gebaut wurde. Der runde Teil des Turmes mit schmalen Öffnungen (Schießscharten) stammt aus dem 14. – 16. Jahrhundert. Der Turm wurde später zum Glockenturm ausgebaut. Er wurde erhöht. Der obere, teilweise barocke, teilweise klassizistische Teil, wurde dazugebaut. Der Turm sieht aber trotz dieser Mischung unterschiedlicher Architekturstile anmutig und harmonisch aus.

Im 17. Jahrhundert wurde im Turm eine Uhr eingebaut. Das Besondere an ihr ist der fehlende Minutenzeiger, weshalb sie alle 15 Minuten die Glocke schlägt. Über viele Jahrhunderte stiegen die Uhrmacher abwechselnd einmal in der Woche die 92 Treppen zur Turmspitze und zogen den Uhrmechanismus auf.

Vor einigen Jahren wurden die Uhrmacher im Glockenturm durch automatisierte Technik ersetzt.

Kathedralenplatz

Der Kathedralenplatz ist – wie schon ausgeführt – das historische Zentrum der Stadt. Hier, am Zusammenfluss von Neris und Vilnia, an der Kreuzung der alten Handelswege, begann sich die Stadt Vilnius zu entwickeln.

Im Mittelalter sah das Stadtzentrum anders aus. Der ganze heutige Kathedralenplatz war vom Fluss Vilnia umschlossen. Dort, wo sich heute die Barboros-, Radvilaitės-, Šventaragio- und Tado Vrublevskio-Straßen erstrecken, floss damals Wasser, in dem sich die Fische vergnügten. Auf diesem Platz also war mehrere Jahrhunderte lang die litauische Staatsmacht konzentriert, die politische, militärische wie geistliche.

Neben der Erzbischöflichen Basilika wurden zum Schutz der Stadt drei Burgen gebaut: die Obere, die Untere und die Schiefe Burg. Die auf dem Pflaster des Platzes heute verlegten roten Granitplatten zeigen die Grenzen der damaligen Stadtmauer mit dem Westlichen Tor, der Türme und der Gebäude des Bischofspalastes. Die Vilnia wurde noch zu Zeiten Gediminas umgeleitet. In diesem Flussbett fließt sie auch heute noch. Dadurch gerieten die Obere und die Untere Burg auf eine Insel. Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert wurde der Großteil der Unteren Burg abgerissen und das alte Flussbett mit den Resten verfüllt. Damit erhielt der Kathedralenplatz seine jetzige Form.

Gediminas-Denkmal

Das Denkmal stellt den Großfürsten Litauens, Gediminas dar. Der Architekt des Denkmals ist ein US-Litauer, Vytautas Kašuba.

Gediminas, der Gründer von Trakai und der Stadt Vilnius ist einer der berühmtesten Herrscher des alten Litauens. Sein Ruhm kann man nur mit Vytautas dem Großen vergleichen, der übrigens ein Enkel von Gediminas war.

Gediminas ist im Jahre 1275 geboren worden und im Jahre 1341 verstorben. Er regierte das Großfürstentum Litauen 25 Jahre und verlegte die Hauptstadt Litauens von Trakai nach Vilnius. Gediminas war mehr Diplomat, denn Feldherr und zog die Aufmerksamkeit Europas auf Litauen. In seinem Briefverkehr mit dem Westen Europas wurde im Jahre 1323 erstmals der Name von Vilnius erwähnt. Das Jahr 1323 gilt seitdem als Gründungsjahr von Vilnius.

Gediminas dehnte die Staatsgrenzen und den Einflussbereich des Großfürstentums weit nach Osten und Süden aus. Zu seinen Zeiten wurden Vitebsk und Wolyn an das Großfürstentum Litauen angeschlossen. Andere Länder der Kiewer Rus wurden zu Vasallenstaaten. Das von Gediminas geführte Heer erreichte auf seinem Eroberungszug beinahe Berlin.

Zu den Zeiten Gediminas verdoppelte sich die Fläche Litauens.

Hl. Johanniskirche

Die Hl. Johanniskirche mit Glockenturm ist einer der malerischsten Teile der Universitätsanlage. Der vollständige Name der Kirche lautet: „Kirche des Hl. Johannes des Täufers und des Hl. Johannes Apostel und Evangelist“. Davon entstand die Abkürzung – Hl. Johanniskirche.

Der Bau der Hl. Johanniskirche hatte sich über fast 40 Jahre hingezogen und wurde im Jahre 1426 abgeschlossen. Damals war es ein gotisches Bauwerk. Im Jahre 1571 kam die Kirche in die Zuständigkeit des Jesuitenordens. Seitdem ist sie ein Teil der Universitätsanlage.

Die Hl. Johanniskirche hatte nicht nur heilige Messen, sondern auch Studentenproteste, Theateraufführungen und königliche Empfänge erlebt. In der Sowjetzeit wurde dieses Gebetshaus in ein Lagerhaus umgewandelt. Später wurde hier das Museum der Universität gegründet.

Heute dient die Hl. Johanniskirche wieder ihrer Hauptfunktion. Im Jahre 1993 wurde die Kirche vom Papst Johannes Paul II. besucht.

Der Glockenturm der Hl. Johanniskirche ist eines der höchsten Bauwerke der Altstadt. Seine Höhe erreicht 68 Meter.

Die heutige Fassade der Kirche wurde im 18. Jahrhundert vom bekanntesten Vilniusser Barockarchitekten, Jonas Kristupas Glaubicas, entworfen.

Hl. Annenkirche

Die Hl. Annenkirche ist ein Meisterwerk der Spätgotik. Es gibt keine einheitliche Aussage zum Baumeister und zur Bauzeit der Kirche. Laut einer bekannten Sage wollte der von der Anmut der Kirche verzauberte Napoléon Bonaparte sie „auf Händen nach Paris tragen“. Leider war die Realität nicht so romantisch: Während des Zuges Napoleons durch Litauen wurde die Kirche in die Zuständigkeit der französischen Kavallerie gegeben. Immerhin hatte Napoléon in einem Brief an seine Frau erwähnt, Vilnius sei „eine sehr schöne Stadt“…

Die Hl. Annenkirche hat sich im Laufe von fünf Jahrhunderten fast gar nicht verändert. Sie ist heute zu einem der Symbole von Vilnius geworden. Wenn man übrigens ganz genau die Hauptfassade der Hl. Annenkirche anschaut, erkennt man die Buchstaben „A“ und „M“. Diese Buchstaben könnten die lateinischen Wörter „Anna, Mater Maria“ oder „Ave Maria“ bedeuten. Auf Deutsch: „Anna, Mutter Marias“ und „Sei gegrüßt, Maria“. Einige angesehene Kunstforscher behaupten, dass auf der Fassadenkomposition die sogenannten Gediminas-Säulen zu sehen seien. Die drei Türmchen an der Spitze der Kirche sollen den Spitzen der Gediminas-Säulen entsprechen.

Neben der Kirche steht ein Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert im nachgeahmten Gotikstil.

Bernhardinenkirche

Der vollständige Name der Kirche lautet „Kirche des Hl. Franziskus und Hl. Bernhardin“. Es ist ein massives gedrungenes Bauwerk. Die Kirche sollte nicht nur dem Gebet dienen, sondern auch der Verteidigung. Dies beweisen 19 Schießscharten in der Nordfassade. Spitzbogenfenster, gestufte Strebepfeiler, flache und ruhige Fassadenkomposition, ein an den gotischen Teil der Kirche gut angepasster Renaissancegiebel aus dem 17. Jahrhundert mit einem Wandgemälde aus dem 19. Jahrhundert zeichnen diese Kirche aus.

In der Sowjetzeit war die Bernhardinerkirche geschlossen und diente als Lagerhaus. Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens kehrten die Franziskanermönche, die bis dahin im Untergrund tätig waren, in die Kirche zurück.

Es wurden das durch die Strukturfonds der EU unterstützte Projekt „Anpassung des historischen Architekturensembles der Bernhardiner in Vilnius an die Bedürfnisse des öffentlichen Tourismus“ umgesetzt (November 2008), Wiederaufbauarbeiten durchgeführt, Wege für Touristen eingerichtet. Das Bernhardinerensemble ist als Denkmal des Kulturerbes Litauens anerkannt und im Jahr 2008 wurde es als ein für den Staat wichtiges Kulturprojekt bestimmt.

Die Führungen werden auf Litauisch, Englisch und Russisch für Gruppen von mindestens 8 Personen veranstaltet. Sie werden dienstags bis samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr auf einer festgelegten Route durchgeführt, die Zeit der Führung muss im Voraus vereinbart werden. Die Gruppen werden dienstags bis samstags von 9.00 bis 18.00 Uhr per E-Mail: pranciskonunamai@inbox.lt oder Tel.: +370 682 40216 registriert.

Die Eintragung muss spätestens zwei Tage vor der Führungsveranstaltung erfolgen. Sonntags, montags und während der liturgischen Riten und Veranstaltungen werden keine Führungen veranstaltet. Eintritt: Gaben für das Kloster.

Hl. Kasimirkirche

Die Kirche des heiligen Kasimir ist die erste Barockkirche in Litauen. Die Kirche wurde von den Jesuiten, mit Unterstützung des großen Kanzlers Litauens, Leonas Sapiega, zum Andenken an den himmlischen Patron Litauens, den heiligen Kasimir gebaut. Die Kirche ist nach den Bauplänen der ersten barocken Kirche, der Jesukirche „Il Gesu“ in Rom, entworfen. Die Hl. Kasimirkirche war die wichtigste Kirche der Jesuiten im Großfürstentum Litauen.

Die Kirche musste schwierigen Zeiten standhalten: Im 18. Jahrhundert ist sie abgebrannt, später wurde sie wieder aufgebaut. Während des Zuges Napoléons nach Russland wurde sie in ein Getreidelagerhaus umgewandelt und im 19. Jahrhundert zu einer orthodoxen Kirche umgebaut. Man sagt, dass der berühmte russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski bei seinem Besuch in Vilnius in der damaligen orthodoxen Kirche gebetet habe. Während des Ersten Weltkrieges wurde das Gebetshaus in eine Kirche für deutsche Soldaten verwandelt. In der Sowjetzeit befand sich in der Kirche ein Museum für Atheismus.

Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens wurde die Hl. Kasimirkirche den Gläubigen zurückgegeben. Die Jesuiten, die in der Sowjetzeit im Untergrund tätig waren, sind in das zur Kirche gehörende Nebengebäude zurückgekehrt. Es wurde ein Jesuiten-Gymnasium gegründet.

In dieser Kirche diente der heilige Andrius Bobola Gott und den Menschen. Daran erinnert eine Gedenktafel.

Hl. Katharinenkirche

Die Kirche der heiligen Katharina war die erste Kirche in Vilnius, die nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens komplett renoviert wurde.

Die Kirche, eine der schönsten des Spätbarocks, gehörte den Benediktinernonnen. Das Klosterensemble bekam seine Form im Laufe des 17.–19. Jahrhunderts.

Das heutige Aussehen erhielt die Kirche mit der Rekonstruktion nach dem großen Brand von Vilnius im Jahre 1737. Die Rekonstruktionsarbeiten wurden vom Architekten Jonas Kristupas Glaubicas geleitet. Gerade er hatte die anmutigen Türme und die sonderbaren Fassadengiebel entworfen.

In der Sowjetzeit wurde das Gotteshaus geschlossen und in ein Lagerhaus umgewandelt. Das schadete ihm sehr. Nach der Restaurierung im Jahre 2006 wurde die Kirche wieder für Besucher geöffnet und zu einem neuen Kulturzentrum der Stadt. Das zentrale Kirchenschiff ist heute Konzerten angepasst. In den Kellern finden Ausstellungen statt. In der Kirche selbst proben Musikgruppen der Stadtverwaltung Vilnius. Auch finden hier Kammermusikveranstaltungen statt.

Die S. Moniuškos-Grünanlage befindet sich neben der Hl. Katharinenkirche. Neben der Kirche steht ein Denkmal für den polnischen Komponisten Stanisław Moniuszka.

Hl. Michaelkirche

Am 7. Oktober 2005 hat der Metropolit des Erzbistums von Vilnius, Kardinal Audrys Juozas Bačkis, das Museum für das kirchliche Kulturerbe gestiftet. Das Museum wurde im Oktober 2009 für Besucher geöffnet. Das Eröffnungsdatum des Museums war in die Liste der Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „Vilnius – Kulturhauptstadt Europas 2009“ aufgenommen.

Der ständige Sitz des Museums für das kirchliche Kulturerbe ist in der Hl. Michael Kirche eingerichtet. Diese Kirche wurde 1594 – 1597 vom Kanzler des Großfürstentums Leo Sapieha gestiftet, der hier ein Mausoleum für seine Familie anlegte. Der Bau der Kirche dauerte 31 Jahre. Seit 17. Jahrhundert fast unverändert erreichte die Kirche des Hl. Michaels unsere Zeiten und ist das einzige aus der Renaissancezeit stammende Gebäude in Vilnius.

Das Erbe der kirchlichen Kunst (Werke der Sakralmalerei, liturgische Gewänder und Gefäße, Archivdokumente und Bücher) bildet einen erheblichen und besonders wertvollen Teil des litauischen Gesamtkulturerbes. Die Museumsexposition und nähere Beschreibungen der Exponate helfen den Besuchern, die vorgestellten Kunstschätze näher kennenzulernen und ihren historischen, liturgischen und ästhetischen Wert zu verstehen.

Die im Kirchenraum eingerichtete Exposition wird die wertvollsten Museumsexponate aus anderen Kirchen von Vilnius ausstellen: aus der Kathedrale, der Hl. Peter und Pauls Kirche, der Hl. Nikolaus Kirche, der Hl. Theresa Kirche. Zum Kern der Exposition gehören Monstranzen und Reliquienbehälter des Domschatzes der Kathedrale von Vilnius – wertvolle Zeugnisse der Andachtstradition und Meisterwerke der Goldschmiedekunst. Die in den Glasvitrinen ausgelegten schmuckvollen Kirchentextilien und andere künstlerischen Sakralgegenstände beabsichtigen, den Museumsbesuchern viele neue Seiten aus der ereignisreichen Kirchengeschichte und der Geschichte der Sakralkunst Litauens zu öffnen.

Kirche des Heiligen Geistes

Die Kirche ist imposant in den engen Raum der Altstadt eingefügt. Ende des 17. Jh. wurde sie im Barockstil rekonstruiert. Es handelt sich bei der Kirche um eine kreuzschiffförmige Basilika. Die Kuppel, das Gewölbe und die Wände sind im Inneren mit Malereien bedeckt. Die Dominikaner richteten sich hier Anfang des 16. Jh. ein. Während der Zarenzeit wurde das Kloster in ein Gefängnis verwandelt, in dem litauische und polnische Freiheitskämpfer – Philareten sowie ehemalige Aufständische eingekerkert wurden. 1993 traf der Papst Johannes Paul II in der Kirche des Heiligen Geistes Katholiken der polnischen Gemeinde und feierte eine Messe.

Hl. Nikolauskirche

Die Hl. Nikolauskirche ist die älteste erhalten gebliebene Kirche in Litauen. Die gotischen Züge der Kirche sind fast unverändert. Die Hl. Nikolauskirche wurde in den letzten Jahren des Heidentums durch die sich in Vilnius niedergelassene deutsche Gemeinde gebaut.

Sie erhielt im 18. und 19. Jahrhundert einige Stilelemente des Barocks. Es wurden neue Fensteröffnungen herausgebrochen, ein Turm und eine Küsterei dazugebaut, barocke Altäre, eine Orgel und ein Rokoko-Orgelchor eingerichtet.

Seit 1901 bis 1939 war die Hl. Nikolauskirche die einzige Kirche in Vilnius, in der der Gottesdienst auf Litauisch gehalten wurde. Gleichzeitig war die Kirche auch ein Zentrum litauischer Kultur.

In den Jahren der sowjetischen Okkupation wurde neben der Kirche eine Skulptur des Patrons von Vilnius, des Hl. Christophorus, errichtet. Schöpfer war der Bildhauer Antanas Kmieliauskas. Es war ein Akt der Resistenz, weil das Stadtwappen mit dem abgebildeten hl. Christophorus durch das Sowjetregime verboten wurde.

Die Franziskanerkirche

Die Franziskanerkirche, deren Geschichte im 14. Jh. beginnt, ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Sie ist eigentlich eine gotische Kirche, aber im 18. Jh. erhielt sie barocke Formen. 1812 wurde sie teilweise zerstört und in ihr ein Getreidelager eingerichtet. Später wurde sie als Archiv benutzt und erst zu Beginn des 20. Jh. den Franziskanern zurückgegeben. Doch in den Sowjetzeiten diente sie wieder als Archiv. Heute gehört sie den Gläubigen und wird restauriert. In der Kirche steht die für wundersam gehaltene Statuette der hl. Jungfrau Maria (die Weiße Muttergottes).

Kirche des heiligen Kreuzes

Noch im Jahre 1543 ließ der Bischof P. Holszański an der Stelle der jetzigen Kirche eine gotische Kapelle bauen. Das Haus nebenan ließen die Barmherzigen Brüder vom heiligen Johannes von Gott in eine Barockkirche umbauen. Es ist die einzige Kirche in Vilnius, die aus einem Haus entstanden ist. Am Hauptaltar der Kirche befindet sich das Bild der heiligen Maria von Schnee (der Mutter Gottes der Barmherzigen Brüder), welches als wundertätig gilt. Dei Mutter Gottes der Barmherzigen Brüder ist auch in einer Fassadenfreske dargestellt.

Kirche der Hl. Theresa

Die Kirche ist eines der ersten barocken Bauwerke in Litauen. Der Fassadenentwurf der Kirche wird dem Hofarchitekten des Königs Vladislovas Vaza, Konstantin Tencalla, zugeschrieben. Beim Entwerfen der Fassade diente die Kirche der Unbeschuhten Karmeliten „Maria della Scala“ in Rom als Beispiel. Für den Fassadenbau hier wurden teure Baumaterialien gebraucht. Schwedischer Sandstein, Marmor und Granit.

Die Kirche der Hl. Theresa gehörte zum Kloster der „Unbeschuhten Karmeliten“. Die Karmeliten sind ein achthundert Jahre alter Brüderorden, der seinen Namen vom Berg Karmel in Palestina ableitet. Im 16. Jahrhundert spaltete sich von den Karmeliten ein reformierter Zweig des Ordens, die Unbeschuhten Karmeliten, ab. Die Unbeschuhten Karmeliten waren in mystischer Theologie bewandert.

Die heutige Innenarchitektur der Kirche wurde im 18. Jahrhundert geschaffen und ist bis in unsere Tage gut erhalten geblieben. Der beeindruckende zentrale Altar ist einer der schönsten in Litauen.

Die Allerheiligenkirche

Sie wurde zwischen 1620 und 1630 im Stil des Frühbarock, auch Karmeliterbarock genannt, erbaut. Im Frontispiz der Kirche standen zwei hölzerne, mehrfarbige Statuen, die die Karmeliteneinsiedler und Begründer des Karmeliterordens – den hl. Elija und den hl. Elisa – zeigten. Neben der Kirche gibt es einen mächtigen, in fünf Abschnitten bis 1743 erbauten Glockenturm. Zur selben Zeit wurde ein zweigeschossiges Nebengebäude errichtet, in dessen Erdgeschoss die Sakristei und im Obergeschoss eine im 18. Jh. berühmte Bibliothek eingerichtet waren. In der Zeit der Schließung von Kirche und Kloster zwischen 1832 und 1886 wurden viele ihrer Kunstwerke verstreut.

1904 wurde die Kirche auf Initiative des Mönchs L. Čudovskis restauriert. Während dieser Restaurierung wurden besonders alte Gemälde zerstört, die sich auch in den Kellern der Kirche befanden. 1991 wurde die Kirche den Gläubigen zurückgegeben, das Heiligtum wiedererrichtet und einige ihr gehörende Bilder wiedergegeben. In den Sowjetzeiten bestand in der Kirche ein Volkskunstmuseum.

Die Kirche des hl. Bartholomäus

In Užupis, am Abhang über der Vilnia wurde die kleine Kirche des hl. Bartholomäus erbaut. Wenn man sich ihr nähert, scheint sie sich zu verstecken, sich hinter den Häusern der Straße, die zum Bernhardinerfriedhof führt, einzufügen.

Ein Feuer während des Krieges mit dem Großfürstentum Moskau zerstörte die Kirche. 1778 bauten die Mönche nach einem Entwurf des Architekten Martin Knackfuss das Oratorium, das unter der Obhut von Vater Augustinas Stodolnikas 1823/24 in eine Kirche umgebaut wurde. Diese Kirche blieb bis in unsere Tage hinein bestehen (1881 wurde der Turm errichtet).

1949 wurde die Kirche geschlossen. Während der Zeiten der Sowjetmacht war hier eine Bildhauerwerkstatt eingerichtet. 1997 wurde die Kirche der weißrussischen katholischen Gemeinde übergeben.

Die Kirche des hl. Ignatius

Die Kirche des hl. Ignatius wurde von 1622 bis 1647 erbaut. Wie auch die anderen Kirchen der Jesuiten in Litauen handelte es sich um eine Basilika mit Kuppel und zwei Türmen beiderseits des Presbyteriums. Sie wurde während eines Feuers zerstört und in der Mitte des 18. Jh. unter der Leitung des Architekten T. Žebrauskas rekonstruiert. Während der Zarenzeit wurde die Kirche zu einem Militärklub umfunktioniert und ziemlich verwüstet. Den Gläubigen wurde sie 1925 zurückgegeben und wieder den religiösen Bedürfnissen zugeführt. Während der Sowjetzeit war sie ein Lagerhalle des Kinostudios.

Die Hauptfassade der Kirche ist mit frühbarocken Formen verziert.

Burgturm von Gediminas-Berg

Besucher mögen diesen Turm besonders, weil man von seiner oberen Plattform einen ausgezeichneten Rundblick über die Altstadt und das Stadtzentrum hat. Im Turm gibt es Rekonstruktions-Modelle der Vilniuser Burg aus der zweiten Hälfte des 14. und dem Beginn des 17. Jh., Waffen und ikonografisches Material des alten Vilnius.

Feiertage

Drei-Kreuze

Bildhauer: Antanas Vivulskis. 1916. Kęstutis Šilgalis. 1989

Auf dem Drei-Kreuze-Berg, der früher Kahlberg genannt wurde, stand im 14. Jh. die Krumme Burg. 1390 wurde sie von Kreuzrittern eingenommen und abgebrannt. Eine Sage berichtet, dass auf dem Berg 3 Kreuze zum Andenken an die getöteten Franziskaner aufgestellt wurden. 1916 wurden 3 massive Betonkreuze nach dem Entwurf des Architekten A. Wiwulski enthüllt, die von den Sowjets 1950 gesprengt wurden. 1989 wurden die drei Kreuze von Architekt H. Šilgalis als Symbol des Strebens nach der Freiheit wiederhergestellt.

Der Glockenturm der St. Johanniskirche

Das einzigartige Panorama der Stadt Vilnius kann nun vom höchsten Gebäude der Altstadt, dem Glockenturm der St. Johanniskirche bewundert werden (68 m). Hat man die 193 authentischen Holztreppenstufen bewältigt, eröffnet sich vor einem ein atemberaubender Blick aus der Vogelperspektive auf die Altstadt und die umliegenden Stadtteile von Vilnius. Der historische Glockenturm verfügt auch über einen modernen Aufzug, der die Besucher auf die in 45 Meter Höhe gelegene Plattform befördert.

Ein weiterer Anziehungspunkt für die Besucher ist ein foucaultsches Pendel, das die Erdrotation nachweist. Der Aufhängepunkt des Pendels ist im ersten Stock des Glockenturms angebracht. Von einem extra dafür bestimmten Podest aus kann man verfolgen, wie das Pendel schwingt und der an einem dünnen Drahtseil hängende mehrere zehn Kilo schwere runde Pendelkörper sich im Kreis über einer marmornen Zifferblattgrundlage bewegt. Im Laufe des Tages ändert der schwingende Pendelkörper seine Position, was als Nachweis für die Erdrotation gilt.

Der Glockenturm ist entweder über die Šv. Jonų Straße oder den großen Innenhof der Universität zu erreichen. Möchte man aber auch in andere Innenhöfe des architektonischen Ensembles der Universität einen Blick werfen, dann kostet das 1,5 EUR zusätzlich. Eintrittspreise zum Glockenturm: 3 EUR.

Der Glockenturm steht Montags bis Samstags von 10 bis 18.30 Uhr den Besuchern offen.

Bernhardinenkirche

Der vollständige Name der Kirche lautet „Kirche des Hl. Franziskus und Hl. Bernhardin“. Es ist ein massives gedrungenes Bauwerk. Die Kirche sollte nicht nur dem Gebet dienen, sondern auch der Verteidigung. Dies beweisen 19 Schießscharten in der Nordfassade. Spitzbogenfenster, gestufte Strebepfeiler, flache und ruhige Fassadenkomposition, ein an den gotischen Teil der Kirche gut angepasster Renaissancegiebel aus dem 17. Jahrhundert mit einem Wandgemälde aus dem 19. Jahrhundert zeichnen diese Kirche aus.

In der Sowjetzeit war die Bernhardinerkirche geschlossen und diente als Lagerhaus. Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens kehrten die Franziskanermönche, die bis dahin im Untergrund tätig waren, in die Kirche zurück.

Es wurden das durch die Strukturfonds der EU unterstützte Projekt „Anpassung des historischen Architekturensembles der Bernhardiner in Vilnius an die Bedürfnisse des öffentlichen Tourismus“ umgesetzt (November 2008), Wiederaufbauarbeiten durchgeführt, Wege für Touristen eingerichtet. Das Bernhardinerensemble ist als Denkmal des Kulturerbes Litauens anerkannt und im Jahr 2008 wurde es als ein für den Staat wichtiges Kulturprojekt bestimmt.

Die Führungen werden auf Litauisch, Englisch und Russisch für Gruppen von mindestens 8 Personen veranstaltet. Sie werden dienstags bis samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr auf einer festgelegten Route durchgeführt, die Zeit der Führung muss im Voraus vereinbart werden. Die Gruppen werden dienstags bis samstags von 9.00 bis 18.00 Uhr per E-Mail: pranciskonunamai@inbox.lt oder Tel.: +370 682 40216 registriert.

Die Eintragung muss spätestens zwei Tage vor der Führungsveranstaltung erfolgen. Sonntags, montags und während der liturgischen Riten und Veranstaltungen werden keine Führungen veranstaltet. Eintritt: Gaben für das Kloster.

Panoramen vom Subačiaus Straße

Der Panoramablick auf die Altstadt von Vilnius

Bastei Berg

Ein Teil der Befestigungsanlage von Vilnius wird oft im Volksmund Barbakane genannt. Die Bastei stellt ein in einer eigentümlichen Bauweise geschaffenes Befestigungswerk der Renaissance-Epoche dar. Es besteht aus einem in die Stadtmauer integrierten Turm, den unterirdischen Kanonenräumen und dem dazwischen liegenden Korridor – einem 48 m langen Tunnel. Die Bastei wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jh. von einem Kriegsingenieur, dem Deutschen Friedrich Getkant, errichtet. Der Bau wurde während der Kriege mit Russland Mitte des 18. Jh. schwer beschädigt. Im I. und II. Weltkrieg befanden sich hier Waffenlager der deutschen Armee. Von der Terrasse der Bastei aus eröffnet sich ein wunderbares Panorama der Altstadt.
 

Engel von Užupis

Bildhauer: Romas Vilčiauskas. 2002

Auf dem zentralen Platz von Užupis steht eine im Jahre 2002 enthüllte Skulptur eines Engels. Dieser vom Bildhauer Romas Vilčiauskas entworfene Engel ist zum Symbol von Užupis geworden.

Vilnius Talking Statues

Denkmal für Frank Zappa

Bildhauer: Konstantinas Bogdanas. 1996.

Das Denkmal ist dem US-amerikanischen Komponisten, Gitarristen und Sänger Frank Zappa gewidmet (Bildhauer Konstantinas Bogdanas). Zappa entwikkelte seinen eigenen unverkennbaren Stil und wird Vater der modernen Musik genannt. Die Musik F. Zappas zeichnet sich durch Elemente der Psychdelia und Parodie aus, sie umfasst Rock, Jazz, Avantgarde und Electronic.

Vilnius Talking Statues

Denkmal der Nixe von Užupis

Bildhauer: Romas Vilčiauskas. 2002

Der Name „Užupis“ an sich bedeutet „Ort hinter dem Fluss“. Der Fluss Vilnia, auch Vilnelė genannt, ist ein untrennbarer Teil von Užupis. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass eine bronzene Nixe, auch „Fräulein von Užupis“ genannt, ein weiteres Symbol dieses Stadtteils ist. Der Schöpfer der Nixe ist der Bildhauer Romas Vilčiauskas.

Die Nixe sitzt in einer Nische am Flussufer der Vilnia. Man sagt, dass gerade sie die Menschen aus der ganzen Welt nach Užupis locke. Die, die dem Zauber der Nixe nicht widerstehen können, bleiben in Užupis für alle Ewigkeit.

Vilnius Talking Statues

Denkmal der drei Kreuze

Bildhauer: Antanas Vivulskis. 1916. Kęstutis Šilgalis. 1989

Auf dem Drei-Kreuze-Berg, der früher Kahlberg genannt wurde, stand im 14. Jh. die Krumme Burg. 1390 wurde sie von Kreuzrittern eingenommen und abgebrannt. Eine Sage berichtet, dass auf dem Berg 3 Kreuze zum Andenken an die getöteten Franziskaner aufgestellt wurden. 1916 wurden 3 massive Betonkreuze nach dem Entwurf des Architekten A. Wiwulski enthüllt, die von den Sowjets 1950 gesprengt wurden. 1989 wurden die drei Kreuze von Architekt H. Šilgalis als Symbol des Strebens nach der Freiheit wiederhergestellt.

Das Denkmal stellt den Großfürsten Litauens, Gediminas

Das Denkmal stellt den Großfürsten Litauens, Gediminas, dar. Die Schöpfer des Denkmals sind die amerikanischen Litauer Vytautas Kašuba, Mindaugas Šnipas.

Gediminas, der Gründer von Trakai und der Stadt Vilnius, ist einer der berühmtesten Herrscher des alten Litauens. Sein Ruhm kann man nur mit Vytautas dem Großen vergleichen, der übrigens ein Enkel von Gediminas war.

Gediminas ist im Jahre 1275 geboren worden und im Jahre 1341 verstorben. Er regierte das Großfürstentum Litauen 25 Jahre und verlegte die Hauptstadt Litauens von Trakai nach Vilnius. Gediminas war mehr Diplomat, denn Feldherr und zog die Aufmerksamkeit Europas auf Litauen. In seinem Briefverkehr mit dem esten Europas wurde im Jahre 1323 erstmals der Name von Vilnius erwähnt. Das Jahr 1323 gilt seitdem als Gründungsjahr von Vilnius.

Gediminas dehnte die Staatsgrenzen und den Einflussbereich des Großfürstentums weit nach Osten und Süden aus. Zu seinen Zeiten wurden Vitebsk und Wolyn an das Großfürstentum Litauen angeschlossen. Andere Länder der Kiewer Rus wurden zu Vasallenstaaten. Das von Gediminas geführte Heer erreichte auf seinem Eroberungszug beinahe Berlin.Zu den Zeiten Gediminas verdoppelte sich die Fläche Litauens.

Vilnius Talking Sculptures

Denkmal für A. Mickiewicz

Bildhauer: Gediminas Jokūbonis. 1984

Das Denkmal des berühmten polnischen Dichters Adam Mickiewicz (Bildhauer G. Jokūbonis) wurde 1984 enthüllt. Rings um das Denkmal befinden sich Reliefplatten, die Szenen aus seinem Werk „Totenfeier“(Bildhauer H. Kuna) darstellen.

Vilnius Talking Statues

Denkmal für Stanisław Moniuszka

Bildhauer: Bolesław Bałzukiewicz. 1922

Mitten in einer Parkanlage vor der St. Katharinenkirche und dem Benediktinerkloster steht die Büste von Stanislaw Moniuszko, dem berühmten polnischen Komponisten, der in den Jahren 1840 – 1858 in Vilnius lebte.

Tsemakh Shabad Denkmal

Bildhauer: Romualdas Kvintas. 2007

Tsemakh Shabad ist eine legendäre Persönlichkeit. Doktor Shabad war auf verschiedenen Gebieten aktiv: Wohltätigkeit (leitendes Mitglied der Gesellschaft zur Unterstützung von Kriegsflüchtlingen), Gesundheitsfürsorge (Gründer der Gemeinschaft Oze für Gesundheitspflege in Vilnius), Bildung und Wissenschaft (Mitträger der Zentralorganisation der jüdischen Schulen, einer der Initiatoren zur Gründung des JYVO-Instituts), im Gesellschaftsleben (zusammen mit J.Wygodski hatte er die jüdische Gemeinschaft in Vilnius wiedergegründet) und auch in der Publizistik.

Vilnius Talking Statues

Denkmal an den Vilniusser Gaon

Bildhauer: Kazimieras Valaitis, Mindaugas Šnipas. 1997

Der Name des Vilniusser Gaon Elijah Ben Salomon Salman (1720-1797), eines der berühmtesten Gelehrten der jüdischen Welt, hat Vilnius als Litauisches Jerusalem bekannt gemacht. Sein großer Intellekt und seine Gelehrsamkeit bewirkten, dass Vilnius zu einem weltbekannten geistigen Zentrum geworden war. An der Stelle, wo sein Wohnhaus stand, findet man eine Gedenktafel, und neben einem neu gebauten Haus erblickt man das Denkmal des Vilniusser Gaon.

Denkmal für Laurynas Gucevičius

Bildhauer: Vladas Vildžiūnas. 1984

Laurynas Gucevičius (1753-1798) – Architekt, Vertreter des reifen Klassizismus, der Projektautor von Kathedrale und Rathaus  in Vilnius sowie anderen Bauten.

Vilnius Talking Statues

Bernardinų-Garten

Direkt im Zentrum von Vilnius, zwischen dem Gediminas-Berg, dem Fluss Vilnelė und dem Bernhardinerkloster liegt der garten von Bernardinai (Sereikiškių-Park). Nach den Rekonstruktionsarbeiten, die über ein Jahr dauerten, sieht der in Anlehnung an das Projekt des Malers Vladislovas Strausas erneuerte Garten nun wie ein authentischer Park aus dem XIX Jahrhundert aus.

Der Park hat seinen historischen Namen – der Garten von Bernardinai zurückerhalten, da den Historikern zufolge, auf dem größten Teil des Parkterritoriums ein paar Jahrhunderte lang der Garten eingerichtet war, der den Bernardiner Mönchen gehörte. Als Erinnerung daran wurde eine Exposition des Mönchgartens mit Heil-, Gewürz-, Ess- und Teekräutern geschaffen. In dem Park kann man die wiederhergestellten alten Parkelemente besichtigen: Blumeninseln, einen Teich, den Hügel von Belvederis, den zentralen Platz, entlang des Flusses von Vilnele spazieren gehen, an den historischen Plätzen eingerichtete Fontänen bewundern, eine Fontäne hat eine musikalische Begleitung. Im Park gibt es darüber hinaus einen Rosengarten und Kinderspielplätze.

Die Parkanlage ist etwas Besonderes, es ist eine botanische Exposition, die zur Verewigung eines der größten botanischen Gärten in ganz Osteuropa, den es hier im XVIII Jh. gab, dient. In der Exposition werden Sie einen Ginkgobaum, den gelben Hartriegel, die kanadische Douglasie, den schwarzen Kieferbaum und die drei ältesten Eichen von Vilnius bewundern können.

Der Park ist für die Besucher täglich von 7 – 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist gebührenfrei

Kalnų-Park

Der Kalnų-Park liegt im Zentrum von Vilnius. Am besten kommen Sie zum Park von der T. Kosciuškos-Straße. Den Berg hochgehend, gelangen Sie zu einer Konzertbühne. Im Sommer finden auf dieser Bühne unterschiedliche Konzerte und Feste statt. Das Territorium des Parks grenzt an Užupis (Krivių-Str.) und an die Vilnelė. Der Kalnų-Park besteht aus einigen Bergen. Der bekannteste von ihnen ist der „Berg der Drei Kreuze“. Es heißt in der Legende, dass die Heiden ehemals sieben Franziskaner auf dem Berg zu Tode gefoltert haben. Die Franziskaner seien an Kreuze angenagelt und in den Fluss geworfen worden. Heute steht auf diesem Berg das vom Architekten und Bildhauer A. Vivulskis gebaute Denkmal der „Drei Kreuze“. Der „Tischberg“ bekam seinen Namen wegen seiner Form. Sein Gipfel ist eben wie ein Tisch. Der Berg ist die bekannte Grabstätte des Fürsten Gediminas. Auf diesem Berg sammeln sich nicht nur jene, die das Stadtpanorama bewundern wollen, sondern auch die Mitglieder baltischer Religionsgemeinden, die am heidnischen Opferfeuer ihre Feste feiern. Der „Bekešo-Berg“ erhielt seinen Namen, als im Jahre 1580 auf dem Berg einer der bekanntesten damaligen Feldherren des litauisch-polnischen Staates, Kasparas Bekešas, beigesetzt wurde.

 

Pflasterstein „Stebuklas“ (“Wunder“)

Autor: Gitenis Umbrasas. 2010

Einer der Pflastersteine auf dem Domplatz – Sie müssten zwischen der Kathedrale und dem Glokkenturm suchen – ist mit dem Wort „Stebuklas“ (das Wunder) aus bunten Buchstaben geschmückt. Wenn Sie wollen, dass ein Wunder geschieht, müssen Sie sich auf den Stein stellen, an Ihren Wunsch denken und sich um 360 Grad drehen. Ihr Wunsch wird in Erfüllung gehen!

Pflasterstein „Obuoliukai“ (Kleine Äpfel)

Der Pflasterstein „Obuoliukai“ – ist ein Werk des Künstlers Gitenis Umbrasas, welches sich in der St. Moniuszko-Parkanlage befindet und ein beliebter Platz für Rendezvous ist. Die Moniuszko-Parkanlage ist ein von Vilnensern und Gästen der Stadt beliebter Ort. Hier finden zahlreiche Kulturveranstaltungen statt.

Literatų Straße

Es wird angenommen, dass diese Straße ihren Namen erst in der ersten Hälfte des 19. Jh. zu Ehren des hier lebenden Adomas Mickevičius erhalten hat. Am Anfang der Literatų Straße wohnte der Dichter Adomas Mickevičius, wovon drei Gedenktafeln am Haus zeugen – je eine in litauischer, russischer und polnischer Sprache.

Seit 2008 gibt es in einer Gruppe von Künstlern die Idee, die Straße zu renovieren und sie mit Kunstobjekten zu schmücken, die mit Schriftstellern in Beziehung stehen. In der Straße wurde feierlich eine Wand enthüllt, auf der Künstler verschiedener Kunstrichtungen im Laufe von zwei Jahren Platten u. a. aus Metall, Holz und Glas sowie andere kleine Objekte für die Schriftsteller anbrachten.

In der Literatų Straße gibt es ein Zentrum moderner Kunst (Literatų Str. 8), www.mmcentras.lt.

Die Konradzelle

2009 wurde in Vilnius die Konradzelle (Aušros Vartų Str. 7A) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Klosterzelle ist benannt nach dem Namen des Helden im Poem von A. Mickevičius, der hier eingesperrt war. Es gibt hier zwei Ausstellungen. Eine ist als Nachbildung einer Gefängniszelle eingerichtet, die andere präsentiert als Fotoausstellung Informationen über das Leben von A. Mickevičius in Vilnius und über den Philomaten- und Philaretenprozess.

Die heutige Ausstellung in der Konradzelle verweist auf die zahlreichen Diskussionen in der Zwischenkriegszeit um den tatsächlichen Ort der Konradzelle. Tatsache ist, dass einst das Basilianerkloster in ein Gefängnis umgewandelt worden war, wo A. Mickevičius von 1823 bis 1824 eingesperrt war. Weil die Wachleute bestochen waren, konnten sich die Gefährten des Philomaten in der Zelle treffen. A. Mickevičius beschrieb später diese Ereignisse im 3. Teil des 1832 geschaffenen Poems „Allerseelen“.

 

Galera

Ideenküche von Užupis ist ein ungewöhnlicher Kulturverein, der auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Ideenküche von Užupis ist bekannt durch seine Galerie und seine vielfältigen Ausstellungen verschiedener Stilrichtungen. Die interessante Bemalung der Wände des Gebäudes, bildet mit den den Skulpturen am Flussufer eine besondere Symbiose. Künstlerische, ge-sellschaftliche und kulturelle Ideen junger Menschen kommen in der Ideenküche von Užupis ans Tageslicht und werden dort weiterentwickelt.

Der Bernhardinerfriedhof

In Užupis, zwischen der Polocko und der Žvirgždyno Straße sowie der Vilnia, befindet sich der 3,87 ha große Bernhardinerfriedhof. Er wurde 1810 eingerichtet und wird vom Bernhardinerkloster verwaltet.

Auf dem Friedhof gibt es ein Kolumbarium, in dessen Nischen man die Särge stellte und anschließend zumauerte. 1827 wurde eine Kapelle gebaut, die eine unterirdische Krypta mit Katakomben hat. Im 19. Jh. war dieses Territorium für die Vilniuser ein beliebter Platz für Spaziergänge; an den Friedhof erinnert der Park.

Auf dem Friedhof sind bekannte Persönlichkeiten des Landes beigesetzt: S.B. Jundzilas, V. Kairiūkštis, V. Slendzinskis, B.M. Ruseckas, K. Ruseckas, E. Kotlubajus, L. Borovskis, H.J. Abramovičius, M. Pšibilskis, A. Tiškevičius, V. Zahorskis und andere.

Das Museumswohnhaus von Marija und Jurgis Šlapelis

Das Museum wurde 1991 im Haus von Marija und Jurgis Šlapelis, das sie 1926 gekauft hatten, eingerichtet. Dieses Haus ist ein Architekturdenkmal des 17. Jh. Die Museumsausstellung wurde 1994 eröffnet.

Die im Museum eingerichteten Expositionen über Leben und Werk von Marija und Jurgis Šlapelis widerspiegeln das Leben in Vilnius und Umgebung von der zweiten Hälfte des 19. Jh. bis zum Jahr 1940. Hier wird gezeigt, wie sich nach der Abschaffung des Druckverbots die Buchpublikation belebte, litauische Druckereien und Buchhandlungen arbeiteten und Buchverlage aktiv wurden. Es kam zu Vereinsgründungen, Entwicklung der Bildung, Ausdehnung der Presse und anderen wichtigen kulturellen Erscheinungen, die jene politischen Prozesse beeinflussten und beschleunigten, die Litauen zur Unabhängigkeit führten.

Weitere Informationen unter www.muziejai.lt

Exkursionen sind im Voraus zu vereinbaren.

Feiertage

Theater-, Musik- und Kinomuseum Litauens

Im Museum werden Sammlungen der Geschichte dieser Kunstrichtungen ausgestellt: eine seltene Sammlung von mechanischen Musikinstrumenten aus dem 18. bis 20. Jh., Sammlungen von Musikaufnahmen, Werken der Bühnenmalerei, Kunstretrospektiven und persönliche Sachen der bekanntesten Meister des litauischen Theaters, Kinos und der Bühne u.a.

Feiertage

Radvilų – Palast – closed until 30th of April, 2020

In einem Teil des manieristischen Palastes, der im 17. Jh. „Der Louvre von Vilnius“ genannt wurde, wurden für eine lange Zeit Kunstwerke aus dem Ausland (West- und Mitteleuropa, Russland) ausgestellt. Zurzeit werden die größten thematischen Ausstellungen des Kunstmuseums Litauens veranstaltet. In dem Palast kann man sich mit der Galerie der Grafikportraits des Stammes der Fürsten Radvilos aus dem 18. Jh. bekannt machen. Hier Befindet sich auch das Kunsterkundungszentrum des Kunstmuseums Litauens.

Die Familie Radvilos war über drei Jahrhunderte eine der mächtigsten und einflussreichsten Familien in Litauen. Aus der Dynastie Radvilos stammten die Königin Polens und Großfürstin Litauens – Barbora Radvilaitė, der Kardinal Jurgis Radvila, drei Bischöfe, 37 große Gebiete verwaltende Amtsleiter und 22 andere hochgestellte Staatsbeamte. 166 Jahre lang gehörte der Familie Radvilos eines der wichtigsten Ämter – das des Amtsgebietsleiters von Vilnius. Mikalojus Radvila der Braune leitete die litauische Delegation im historischen Seimas von Lublin.

Im 16.–17. Jahrhundert hatten die Radvilos in Vilnius mindesten neun Paläste. Dieser Radvilų-Palast ist eine prachtvolle Residenz im Manierismus-Stil. Ihn ließ sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts der „Etmonas“ (der oberste Befehlshaber des Militärs) des Großfürstentums Litauen, Jonušas Radvila, bauen. Nach dem Krieg mit Moskau und dem Nordkrieg ist der Palast heruntergekommen. Die Radvilos überließen ihn dem Vilniusser Wohltätigkeitsverband. Der Palast ist dann für über hundert Jahre in dessen Zuständigkeit geblieben.

Nach dem Abschluss der Restaurierungsarbeiten eines Teils des Palastes im Jahr 1990 wurde hier eine Galerie der Ausländischen Kunst eingerichtet, wo eine lange Zeit die Kunstwerke vom Ausland (West- und Mitteleuropa, Russland) ausgestellt wurden. Zurzeit werden hier die größten thematischen Ausstellungen des Kunstmuseums Litauens veranstaltet sowie die Galerie der Grafikportraits des Stammes der Fürsten Radvilos aus dem 18. Jh. ausgestellt. In dem Palast befindet sich auch das Kunsterkundungszentrum des Kunstmuseums Litauens.

Feiertage

Signatarenhaus

In diesem Gebäude tagte der Litauische Rat. Am 16. Februar 1918 wurde hier das Dokument über die Unabhängigkeit Litauens unterzeichnet. Zur Erinnerung an dieses bedeutsame Ereignis ist ein Memorialzimmer eingerichtet worden, in dem persönliche Gegenstände der Unterzeichner ausgestellt sind. Im Jahr 2003 wurde hier auch das Memorialzimmer von Dr. Jonas Basanavičius eröffnet. Die Exposition des Signatarhauses macht die Besucher mit der Geschichte der nationalen Renaissance Anfang des 20. Jh. sowie der Entstehung des modernen litauischen Staates bekannt.

Museum für Angewandte Kunst

In dem wiederaufgebauten Palast des Alten Arsenals der Unteren Burg im Renaissancestil wurden eine lange Zeit die Werke der angewandten Kunst des 13.-20. Jh. aus Litauen und dem Ausland ausgestellt. Seit dem Jahr 1999 werden die nationalen und internationalen Ausstellungen als Teil des Programms des 1000. Jahrestag des Namens Litauens veranstaltet. Im Jahr 2009 sind hier die Ausstellung „Sehnsucht nach der Natur. Landschaften Europas“ des Programms „Vilnius – Kulturhauptstadt Europas 2009“ sowie die Ausstellung der litauischen Volkskunst, die dem 1000. Jahrestag des Namens Litauens gewidmet ist, und andere Ausstellungen geöffnet. In dem Museum werden oft repräsentative und kulturelle Veranstaltungen sowie Konzerte der klassischen Musik abgehalten.

Die Bastei der Wehrmauer von Vilnius

Als von außen Feinde drohten hat der litauische Großfürst Alexander (1492–1506) der Bitte der Bewohner von Vilnius stattgegeben und mit dem Privileg von 1503 den Bau der Wehrmauer genehmigt. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die Wehrmauer verstärkt und auf dem Berg des Turmes die Bastei gebaut: ein Fortifikationsbau aus dem Erdreich und Mauer mit der Schutzfunktion, bestehend aus einem Turm, dem Artillerie-Teil und einem sie beide verbindenden Tunnel. Die Wehrmauer der Stadt samt Bastei wurden während des Krieges 1654-1667 mit dem Fürstentum Moskau stark beschädigt. Im Laufe der Zeit verlor die Bastei ihre Funktion. 1753 war sie noch in der Stadtkarte von Vilnius, die von Johann Georg Maximilian von Fürstenhof erstellt wurde, eingezeichnet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet um die Bastei zum Müllhaufen der Stadt, die Graben und Mauern wurden mit Erde zugeschüttet. Nach der Durchführung der Forschungs- und Wiederaufbauarbeiten in den Siebzigern und Achtzigern des 20. Jahrhunderts wurde 1989 in der Bastei das Museum eröffnet.

Feiertage

Museum der Adomas Mickevičius

Das Museum residiert in den Räumlichkeiten, in denen ehemals dieser bekannte polnische Dichter und Patriot Litauens gewohnt hat. Hier werden private Sachen des Dichters, Briefe, die ersten Ausgaben seiner Bücher und Übersetzungen in andere Sprachen ausgestellt. Das Museum ist in drei Expositionen unterteilt: „A. Mickevičius und Litauen“, „Philomaten und A. Mickevičius“ (Philomathie = Wissensdrang. Philomaten waren Mitglieder eines illegalen antizaristischen Verbandes der Studenten der Universität Vilnius, 1817–1823) und „Frauen im Leben von A. Mickevičius“.

Feiertage

Nationalmuseum Litauens, Das Alte Arsenal

Im Museum präsentiert sich die Vorgeschichte Litauens: von den ersten sesshaften Bewohnern auf dem heutigen Territorium des Landes bis zur Staatsgründung. Es werden Arbeits- und Haushaltswerkzeuge der ersten Bewohner Litauens sowie die Entwicklung der Kultur der Balten ausgestellt.

Im Museum wird die Frühgeschichte Litauens präsentiert: vom Erscheinen der ersten Bewohner auf dem Territorium des eutigen Staates bis zur Bildung des Staates. In der usstellung werden Arbeits- und Wohngegenstände der ersten ewohner Litauens sowie die Herausbildung der baltischen Kulturgeschichte gezeigt.

Feiertage

Herrscherpalast des Großfürstentums Litauen

An diesem historischen Ort lag vom 4. bis 8. Jh. eine hölzerne Siedlung, in der zweiten Hälfte des 13. Jh. wurde ein Teil der Siedlung zur Mauerburg. In der ersten Hälfte des 14. Jh. wurde sie zum wichtigsten Bauwerk auf dem großen, von einer Mauer umschlossenen Territorium der Unteren Burg. Seit den frühesten Zeiten der Gediminiden-Dynastie residierten hier beinahe alle Herrscher Litauens. Sie erweiterten mehrmals die Mauerburg. Ende des 15. Jh. fing man mit der wesentlichen Rekonstruktion der Burg an. Zunächst wies die Residenz der Großfürsten Litauens gotische Merkmale auf, im 16. Jh. wurde sie zum luxuriösen Renaissance-Palast. In der ersten Hälfte des 17. Jh. wurden dem Bauwerk Merkmale des früheren Barocks verliehen. Damals zählte Vilnius zu den größten Zentren Mittelosteuropas. Mitte des 17. Jh. verheerten Eroberer den Palast. Ende des 18. Jh. / Anfang des 19. Jh. zerstörten sie ihn vollkommen.

Im Jahre 2000 verabschiedete das Parlament (Seimas) der Republik Litauen ein Gesetz über die Wiederherstellung und Zweckbestimmung des Herrscherpalastes. Zwei Jahre später begannen die Bauarbeiten. Es ist geplant, zwei von vier Gebäudeteilen bis Anfang 2013 für die Besucher zu eröffnen. Hier wird das im Jahr 2009 gegründete Nationalmuseum, der Herrscherpalast der Großfürsten Litauens, untergebracht.

In dem Nationalmuseum Palast der Großfürsten von Litauen können zwei permanente Ausstellungen, die die Funktionen dieser historischen Residenz widerspiegeln, bewundert werden. Zahlreiche Funde und Palastmodelle, die die Entwicklung des Palastes im Laufe der Geschichte darstellen, ikonographisches Material sowie Kommentartexte werden in der Ausstellung „Historische und architektonische Entwicklung des Palastes“ angeboten (I Route).

Die Ausstellung „Wiederaufgebaute historische repräsentative Inneneinrichtung des Palastes“ (II Route) wird die Besucher in die repräsentativen Säle mit wiederhergestellten historischen repräsentativen Innenausstattungen im Spätgotik-, Renaissance- und Frühbarockstil und in einen speziellen Schätze-Saal führen.

Feiertage

Burgturm von Gediminas-Berg

Besucher mögen diesen Turm besonders, weil man von seiner oberen Plattform einen ausgezeichneten Rundblick über die Altstadt und das Stadtzentrum hat. Im Turm gibt es Rekonstruktions-Modelle der Vilniuser Burg aus der zweiten Hälfte des 14. und dem Beginn des 17. Jh., Waffen und ikonografisches Material des alten Vilnius.

Feiertage

Litauische Küche
Cafes

Theater, Kino, Musik
SPA

Flug mit Heißluftballon

Heißluftballonfahrten sind ein sehr eindrucksvolles Vergnügen. Bei guten Wetterbedingungen können Sie sogar im Zentrum von Vilnius starten und landen.

Kinderspielplätze

Universität Vilnius

Die Universität Vilnius ist eine der ältesten Universitäten in Osteuropa. Die Universität wurde zur Zeit der Verbreitung der Reformationsbewegung in Litauen gegründet, als Jesuitenmönche nach Litauen zum Kampf gegen die Reformation eingeladen wurden. Die Mönche des Jesuitenordens nahmen in kürzester Zeit das Bildungswesen in ihre Hände. Im Jahre 1569 hatten sie ein Kollegium und im Jahre 1579 die Universität gegründet.

Die Universitätsanlage hat ihre Form im Laufe mehrerer Jahrhunderte erhalten. Sie setzt sich daher aus Bauten der Gotik-, Renaissance-, des Barocks- und der klassizistischen Architektur zusammen. Die Architektur des mittelalterlichen Ensembles steht im Kontrast zu der fröhlichen, studentischen Atmosphäre. Dreizehn Innenhöfe, Arkaden und Galerien erleihen der Universitätsanlage Farbigkeit. Die Innenhöfe tragen die Namen von berühmten Zöglingen und Professoren der Universität. Gedenktafeln im Großen Hof erinnern an diese Persönlichkeiten.

Heute hat die Universität Vilnius 12 Fakultäten. An ihr studieren ca. 23000 Studenten. Im alten Palast der Universität befinden sich die Verwaltung und drei Fakultäten: Geschichte, Philologie und Philosophie. Hier ist auch die im Jahre 1570 gegründete Bibliothek untergebracht. In der Bibliothek werden über 5 Millionen Druckschriften und alte Handschriften aufbewahrt. Darunter auch eines von zweien in der Welt bekannten Exemplaren des ersten litauischen Buches „Katechismus von Martynas Mažvydas“.

Die königliche Familie Belgiens, der Prinz Charles von Wales, die Ehefrau des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Laura Bush, Papst Johannes Paul II., das tibetische geistliche Oberhaupt Dalai Lama u.a. besuchten die Bibliothek.

Eintrittspreise zum Ensemble (Innenhöfe und die Kirche): 1,5 EUR. Öffnungszeiten: März – Okt.: Mo.-Sa., 9.00-18.00 Uhr; Nov. – April: Mo.-Sa., 9.30-17.30 Uhr.

Wer das Ensemble der Universitätsgebäude von Vilnius und die Bibliothek näher kennen lernen will, kann an einer Führung in Litauisch, Englisch,  Russisch und Polnisch (werktags, von 9.00 bis 15.00 Uhr) teilnehmen. Dazu ist vorher ein elektronisches Antragsformular (www.biblioteka.vu.lt/en/services/guided-tours) ausfüllen oder die Abteilung für Kommunikation und Informatik (Tel.: +370 5 268 7103) zu kontaktieren. Mehr Auskunft über das Ensemble der Universität Vilnius und die historischen Säle der Bibliothek finden Sie unter: www.eparodos.mb.vu.lt/kiemeliai/.

 

Das einzigartige Panorama der Stadt Vilnius kann nun vom höchsten Gebäude der Altstadt, dem Glockenturm der St. Johanniskirche bewundert werden. Hat man die 193 authentischen Holztreppenstufen bewältigt, eröffnet sich vor einem ein atemberaubender Blick aus der Vogelperspektive auf die Altstadt und die umliegenden Stadtteile von Vilnius. Der historische Glockenturm verfügt auch über einen modernen Aufzug, der die Besucher auf die in 45 Meter Höhe gelegene Plattform befördert.

Ein weiterer Anziehungspunkt für die Besucher ist ein foucaultsches Pendel, das die Erdrotation nachweist. Der Aufhängepunkt des Pendels ist im ersten Stock des Glockenturms angebracht. Von einem extra dafür bestimmten Podest aus kann man verfolgen, wie das Pendel schwingt und der an einem dünnen Drahtseil hängende mehrere zehn Kilo schwere runde Pendelkörper sich im Kreis über einer marmornen Zifferblattgrundlage bewegt. Im Laufe des Tages ändert der schwingende Pendelkörper seine Position, was als Nachweis für die Erdrotation gilt.

Der Glockenturm ist entweder über die Šv. Jonų Straße oder den großen Innenhof der Universität zu erreichen. Möchte man aber auch in andere Innenhöfe des architektonischen Ensembles der Universität einen Blick werfen, dann kostet das 1,5 EUR zusätzlich. Eintrittspreise zum Glockenturm: 3 EUR. Der Glockenturm steht Montags bis Samstags von 11 bis 19 Uhr den Besuchern offen.

Die Gemäldegalerie Vilnius

Die Galerie ist im prächtig geschmückten und geräumigen Palast der Grafen Chodkevičius eingerichtet, der sich durch ein beeindruckendes spätklassizistisches Interieur auszeichnet. In der ständigen Ausstellung der Galerie kann man sich schrittweise und ausführlich mit der Entwicklung der Kunst Litauens vom 16. bis Anfang des 20. Jh. bekanntmachen. Besonders wertvoll ist die Sammlung von Kunstwerken der Vilniuser Schule des 18./19. Jh. In der Galerie werden ständig verschiedene Ausstellungen gezeigt, Kulturabende und Konzerte klassischer Musik veranstaltet.

Feiertage

Die Bastei der Vilniuser Stadtmauer

Als von außen Feinde drohten hat der litauische Großfürst Alexander (1492–1506) der Bitte der Bewohner von Vilnius stattgegeben und mit dem Privileg von 1503 den Bau der Wehrmauer genehmigt. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die Wehrmauer verstärkt und auf dem Berg des Turmes die Bastei gebaut: ein Fortifikationsbau aus dem Erdreich und Mauer mit der Schutzfunktion, bestehend aus einem Turm, dem Artillerie-Teil und einem sie beide verbindenden Tunnel. Die Wehrmauer der Stadt samt Bastei wurden während des Krieges 1654-1667 mit dem Fürstentum Moskau stark beschädigt. Im Laufe der Zeit verlor die Bastei ihre Funktion. 1753 war sie noch in der Stadtkarte von Vilnius, die von Johann Georg Maximilian von Fürstenhof erstellt wurde, eingezeichnet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet um die Bastei zum Müllhaufen der Stadt, die Graben und Mauern wurden mit Erde zugeschüttet. Nach der Durchführung der Forschungs- und Wiederaufbauarbeiten in den Siebzigern und Achtzigern des 20. Jahrhunderts wurde 1989 in der Bastei das Museum eröffnet.

Feiertage

Užupis

Užupis wird manchmal mit dem Pariser Montmartre und der Kopenhagener Christiana verglichen. Užupis ist eine „Republik“ der Künstler. Es hat eine eigene Hymne, eine Verfassung, einen Präsidenten, einen Bischof, zwei Kirchen, einen der ältesten Friedhöfe in Vilnius – den Bernardinerfriedhof, sieben Brücken und einen Patron – den bronzenen Engel von Užupis. Die „Verfassung der Republik Užupis“ kann jeder am Anfang der Paupio-Straße an einem Zaun lesen.

Es ist eines der ältesten Viertel von Vilnius, das schon in historischen Quellen des 16. Jahrhunderts erwähnt wird. Im Altertum drehten sich hier die Flügel vieler Mühlen. Es war die Vorstadt der Armen, in der vorwiegend Handwerker wohnten. Eine Zeit lang befand sich in der Nähe ein Rotlichtviertel. In der Sowjetzeit war Užupis sehr vernachlässigt und bekam den Ruf eines der gefährlichsten Stadtteile von Vilnius. Im Laufe der Zeit begannen sich in den preiswerten Häusern von Užupis Künstler anzusiedeln. Ganz in der Nähe, nur hinter einer Brücke, befand sich die Kunstakademie. Heute finden in Užupis Festivals der alternativen Mode statt. Es werden Konzerte, Ausstellungen, Poesielesungen, Theateraufführungen und originelle Feste veranstaltet. Užupis ist zu einem der teuersten Prestige-Stadtteile von Vilnius geworden.

Der Name „Užupis“ an sich bedeutet „Ort hinter dem Fluss“. Der Fluss Vilnia, auch Vilnelė genannt, ist ein untrennbarer Teil von Užupis. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass eine bronzene Nixe, auch „Fräulein von Užupis“ genannt, ein weiteres Symbol dieses Stadtteils ist. Der Schöpfer der Nixe ist der Bildhauer Romas Vilčiauskas.

Die Nixe sitzt in einer Nische am Flussufer der Vilnia. Man sagt, dass gerade sie die Menschen aus der ganzen Welt nach Užupis locke. Die, die dem Zauber der Nixe nicht widerstehen können, bleiben in Užupis für alle Ewigkeit.

Auf dem zentralen Platz von Užupis steht eine im Jahre 2002 enthüllte Skulptur eines Engels. Dieser vom Bildhauer Romas Vilčiauskas entworfene Engel ist zum Symbol von Užupis geworden.

Drei-Kreuze

Bildhauer: Antanas Vivulskis. 1916. Kęstutis Šilgalis. 1989

Auf dem Drei-Kreuze-Berg, der früher Kahlberg genannt wurde, stand im 14. Jh. die Krumme Burg. 1390 wurde sie von Kreuzrittern eingenommen und abgebrannt. Eine Sage berichtet, dass auf dem Berg 3 Kreuze zum Andenken an die getöteten Franziskaner aufgestellt wurden. 1916 wurden 3 massive Betonkreuze nach dem Entwurf des Architekten A. Wiwulski enthüllt, die von den Sowjets 1950 gesprengt wurden. 1989 wurden die drei Kreuze von Architekt H. Šilgalis als Symbol des Strebens nach der Freiheit wiederhergestellt.

St. Annenkirche

Die Hl. Annenkirche ist ein Meisterwerk der Spätgotik. Es gibt keine einheitliche Aussage zum Baumeister und zur Bauzeit der Kirche. Laut einer bekannten Sage wollte der von der Anmut der Kirche verzauberte Napoléon Bonaparte sie „auf Händen nach Paris tragen“. Leider war die Realität nicht so romantisch: Während des Zuges Napoleons durch Litauen wurde die Kirche in die Zuständigkeit der französischen Kavallerie gegeben. Immerhin hatte Napoléon in einem Brief an seine Frau erwähnt, Vilnius sei „eine sehr schöne Stadt“…

Die Hl. Annenkirche hat sich im Laufe von fünf Jahrhunderten fast gar nicht verändert. Sie ist heute zu einem der Symbole von Vilnius geworden. Wenn man übrigens ganz genau die Hauptfassade der Hl. Annenkirche anschaut, erkennt man die Buchstaben „A“ und „M“. Diese Buchstaben könnten die lateinischen Wörter „Anna, Mater Maria“ oder „Ave Maria“ bedeuten. Auf Deutsch: „Anna, Mutter Marias“ und „Sei gegrüßt, Maria“. Einige angesehene Kunstforscher behaupten, dass auf der Fassadenkomposition die sogenannten Gediminas-Säulen zu sehen seien. Die drei Türmchen an der Spitze der Kirche sollen den Spitzen der Gediminas-Säulen entsprechen.

Neben der Kirche steht ein Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert im nachgeahmten Gotikstil.

Herrscherpalast des Großfürstentums Litauen

An diesem historischen Ort lag vom 4. bis 8. Jh. eine hölzerne Siedlung, in der zweiten Hälfte des 13. Jh. wurde ein Teil der Siedlung zur Mauerburg. In der ersten Hälfte des 14. Jh. wurde sie zum wichtigsten Bauwerk auf dem großen, von einer Mauer umschlossenen Territorium der Unteren Burg. Seit den frühesten Zeiten der Gediminiden-Dynastie residierten hier beinahe alle Herrscher Litauens. Sie erweiterten mehrmals die Mauerburg. Ende des 15. Jh. fing man mit der wesentlichen Rekonstruktion der Burg an. Zunächst wies die Residenz der Großfürsten Litauens gotische Merkmale auf, im 16. Jh. wurde sie zum luxuriösen Renaissance-Palast. In der ersten Hälfte des 17. Jh. wurden dem Bauwerk Merkmale des früheren Barocks verliehen. Damals zählte Vilnius zu den größten Zentren Mittelosteuropas. Mitte des 17. Jh. verheerten Eroberer den Palast. Ende des 18. Jh. / Anfang des 19. Jh. zerstörten sie ihn vollkommen.

Im Jahre 2000 verabschiedete das Parlament (Seimas) der Republik Litauen ein Gesetz über die Wiederherstellung und Zweckbestimmung des Herrscherpalastes. Zwei Jahre später begannen die Bauarbeiten. Es ist geplant, zwei von vier Gebäudeteilen bis Anfang 2013 für die Besucher zu eröffnen. Hier wird das im Jahr 2009 gegründete Nationalmuseum, der Herrscherpalast der Großfürsten Litauens, untergebracht.

In dem Nationalmuseum Palast der Großfürsten von Litauen können zwei permanente Ausstellungen, die die Funktionen dieser historischen Residenz widerspiegeln, bewundert werden. Zahlreiche Funde und Palastmodelle, die die Entwicklung des Palastes im Laufe der Geschichte darstellen, ikonographisches Material sowie Kommentartexte werden in der Ausstellung „Historische und architektonische Entwicklung des Palastes“ angeboten (I Route).

Die Ausstellung „Wiederaufgebaute historische repräsentative Inneneinrichtung des Palastes“ (II Route) wird die Besucher in die repräsentativen Säle mit wiederhergestellten historischen repräsentativen Innenausstattungen im Spätgotik-, Renaissance- und Frühbarockstil und in einen speziellen Schätze-Saal führen.

Feiertage

Großes und Kleines Ghetto

Diese Straßen gehörten zum mittelalterlichen jüdischen Stadtviertel, das sich von der Didžioji- Straße im Westen und bis zur Dominikonų- und Vokiečių-Straße im Osten erstreckte. Im Zweiten Weltkrieg war hier kurze Zeit das sogenannte Kleine Getto angesiedelt (Stiklių-, Gaono-, Antokolskio- und Žydų-Straße); in diesem Viertel haben ca. 11000- 12000 Juden gelebt, größtenteils jüdische Intelligenz, Hilfsarbeiter und Arbeitslose. Das Kleine Getto bestand bis zum Jahre 1941.

In der Žydų-Straße stand die Große Synagoge (sie blieb nicht erhalten); darin konnten ca. 3000- 5000 Betende Platz finden. Hier verwahrte man 18 Torarollen. Nicht weit entfernt standen das Gebetshaus des Gaon, die berühmte Strašūnas- Bibliothek und andere religiöse Gebäude des  Synagogenhofes. Die Sowjetmacht zerstörte das alles vollständig.

An der Stelle der Großen Synagoge wurde ein Kindergarten gebaut, nicht weit davon steht das Denkmal für den Gaon, genau an der Stelle, wo einst sein Haus stand. Schmale und krumme Gassen mit Querarkaden haben ihr damaliges Aussehen erhalten. Von der altertümlichen Architektur ist einiges erhalten geblieben, vor allem die Wohnhäuser in der Stiklių- und Gaono-Straße.

Das Große Ghetto von Vilnius existierte vom 6. September 1941 bis zum 23. September 1943 (in den Straßen Lydos, Rūdninkų, Mėsinių, Ašmenos, Žemaitijos, Dysnos, Šiaulių, Ligoninės). Es zählte etwa 29 000 Juden, die größtenteils im Stadtbezirk Paneriai von Hitlersoldaten und ihren örtlichen Helfershelfern ermordet wurden. Die Rūdninkų Str. 18 ist der Ort, an dem das Haupttor zum Großen Ghetto stand. Hier befindet sich eine Gedenktafel mit einem Plan des Ghettos. Das Stadtviertel zwischen den Straßen Ašmenos, Dysnos und Mėsinių war der erste Stadtteil, in dem das alte historische Vilnius wiederhergestellt wurde. Hier befindet sich das Jüdische Kultur- und Informationszentrum. Die Žemaitijos Str. trug 1921-1951 den Namen von M. Strashun. Die von Matitjachu Strashun zusammen getragenen Bücher wurden zum Kernstück der größten Judaika-Bibliothek Europas (1892). Die Bibliothek wurde zusammen mit der Großen Synagoge vernichtet. Nachdem Litauen seine Unabhängigkeit wiederhergestellt hatte, wurde der Tag der Liquidierung des Großen Ghettos von Vilnius zum Tag der Genozidopfer unter den Juden in Litauen erklärt.

Das Rathaus

Im Jahre 1387 wurde Litauen christianisiert und der Stadt Vilnius das „Magdeburger Recht“ erteilt. So entstand Bedarf nach einem Sitz der Verwaltung und das Rathaus wurde hier errichtet. In dem Gebäude ließ sich der Magistrat (d.h. der Stadtvorstand) nieder. Auch Gerichtssäle, die Schatzkammer, das Archiv, das Waffen- und Munitionslager sowie Räumlichkeiten zur Aufbewahrung von Prototypen der Maßeinheiten befanden sich im Rathaus. In den Kellerräumlichkeiten war ein Gefängnis eingerichtet.

Das Rathausgebäude war zuerst gotisch. Im Laufe der Zeit änderte sich das. Zum letzten Mal wurde das Rathausgebäude Ende des 18. Jahrhunderts durch den Architekten Laurynas Stuoka-Gucevičius umgebaut. Das Rathaus erhielt damals das für die klassizistische Architektur charakteristische Aussehen. Im 19. Jahrhundert wurde es in ein Stadttheater verwandelt, in dem übrigens eine bekannte Persönlichkeit, der Komponist S. Moniuška, seine erste Opernpremiere dirigierte.

Im 20. Jh. befand sich hier ein Kunstmuseum. Heute ist das Vilniuser Rathaus ein repräsentatives Gebäude. Jedes Jahr finden im Rathaus zahlreiche verschiedene Veranstaltungen – Konzerte, Literaturabende, Buchvorstellungen, Ausstellungen und Festivals – statt. Der Rathausgiebel ist mit dem Stadtwappen verziert: der hl. Christophorus trägt das Jesuskind auf seinen Schultern.

Präsidentenpalast

Der Präsidentenpalast wird im Alltag meistens abgekürzt „Präsidentur“ genannt. Der Palast steht auf dem S.-Daukanto-Platz. Simonas Daukantas, ein Zögling der Universität Vilnius, hatte im 19. Jahrhundert erstmals die Geschichte Litauens in litauischer Sprache verfasst.

Jede kleine Gasse, die zum Daukanto-Platz führt, wird plötzlich breiter und „fließt“ in den Platz „ein“. Auf dem Platz dominieren klassizistische Bauten aus dem Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts, ehemalige Häuser von Adligen und der heutige Präsidentenpalast. Die Erhabenheit des Platzes wird durch Barocktürmchen über den Dächern gefördert.

Ein paar Worte zum Gebäude des Präsidentenpalastes: In diesem Gebäude befand sich seit dem 16. Jahrhundert die Vilniuser Bischofsresidenz. Im 18. Jahrhundert, als das okkupierte Litauen an das Territorium des Russischen Reiches angeschlossen wurde, wurde der Palast zur Residenz des Generalgouverneurs. Den Palast hatten der Zar „Alexander der Erste“ von Russland, der König Frankreichs „Ludwig der Achtzehnte“, der Kaiser Napoléon Bonaparte, der polnische Marschall und Staatsmann Józef Pilsudski besucht.

Im Jahre 1997 wurde das Gebäude restauriert. Heute arbeiten hier der Präsident und seine Kanzlei. Im Palast werden auch Staatsoberhäupter anderer Länder empfangen. Die über dem Palast wehende Flagge des Präsidenten Litauens wird eingezogen, wenn der Präsident ins Ausland reist. Gegenüber dem Palast hängen an drei Masten drei litauischen Trikoloren. Zwei von ihnen können durch die Staatsflaggen der angereisten Gäste ersetzt werden.

An Samstagen gibt es im Präsidialpalast kostenlose Führungen. Während der Führungen hat man Gelegenheit, die historische Innenarchitektur und sogar das Arbeitkabinett des Präsidenten zu sehen.

An Samstagen werden im Präsidentenpalast kostenlose Führungen angeboten (sie sind im Voraus zu vereinbaren). Während der Führungen hat man Gelegenheit, die historische Innenarchitektur und sogar das Arbeitskabinett des Präsidenten zu sehen. Jeden Sonntag um 12.00 Uhr findet die feierliche Zeremonie des Wechsels der Staatsflagge statt. Die Zeremonie dauert ca. 5-10 Minuten. Daran nehmen Soldaten der Ehrenformation der litauischen Armee teil, die nicht nur die gegenwärtigen feierlichen

Uniformen, sondern auch mittelalterlichen Rüstungen tragen. Soldaten in rekonstruierten Uniformen der großfürsterlichen Wache der Algirdas-Epoche aus dem 14. Jh. vermitteln die Botschaft, dass unsere gegenwärtige Armee in der Tradition der ehrenvollen Geschichte ihres Landes steht und ein Teil der tausendjährigen Geschichte des Landes ist. Mehr Auskunft dazu finden Sie auf der Internetseite www.president.lt

Pilies-Straße

Die Pilies-Straße ist die älteste und die schönste Straße der Vilniuser Altstadt. Die Straße ist der frühere Weg von der Burg nach Süden, Richtung Polen und Russland. Es war der Hauptweg zur Burg, dessen Abzweigungen im Laufe der Zeit zu Nebenstraßen wurden. Der Name der Pilies-Straße wird in Schriftquellen schon im Jahre 1530 erwähnt.

Über diese Straße fuhren damals Könige, päpstliche Legaten und Gesandte anderer Länder zur Burg. Adlige und reiche Städter bauten sich hier ihre Häuser. Die Universität Vilnius nahm ein ganzes Viertel an der Pilies-Straße ein. Hier wohnten auch Universitätsprofessoren. In einem der Innenhöfe wurde Ende des 18. Jahrhunderts der botanische Garten der Universität Vilnius gegründet. Über die Pilies-Straße zogen seinerzeit kirchliche Prozessionen. An den breitesten Stellen der Straße fanden Märkte statt: der sogenannte „Große Markt“ am Rathaus und der Fischmarkt an der orthodoxen Kirche Piatnickaja.

In der Pilies-Straße findet sich eine architektonische Vielfalt: Die Häuser Pilies-Straße 12 und 14 sind gotisch, Die Nr. 4 ist ein Haus mit einem Renaissancekapitell, und die Front der Kirche des hl. Johannes ist Barock.

Von der Pilies-Straße eröffnet sich ein großartiger Blick auf den Gediminas-Turm.

Nationalmuseum Litauens

In der ersten Exposition wird die politische und gesellschaftliche Entwicklung Litauens von der Staatsgründung bis zum Niedergang dargestellt; in der zweiten, ethnographischen, Exposition werden traditionelles Gewerbe und Lebensweisen der litauischen Bauer im 18. Jh. und zu Beginn des 20. Jh. ausgestellt. Im Ausstellungsbereich der Volkskunst sind Gegenstände der Bräuche der Kalenderfeste – Masken, Osterpalmen, Ostereier sowie Volksskulptur, alte Denkmäler, Kreuze und Grafikkunst zu finden.

Die Museumsausstellung widerspiegelt durch ihre authentischen Exponate die Geschichte Litauens, die die traditionelle litauische Kultur und Bräuche präsentiert. Unweit von hier befindet sich das Alte Arsenal.

Vom geschlossenen Museumshof fährt eine Bergbahn auf den Gediminas-Berg.Neben dem Museum steht ein erhabenes Denkmal für Mindaugas, den ersten Großfürsten ganz Litauens und ersten und einzigen König des Landes, der 1253 gekrönt wurde. Mindaugas vereinte die litauischen Gebiete zu einem einheitlichen Staat und erkämpfte die internationale Anerkennung Litauens.

Das Denkmal für König Mindaugas gegenüber dem Litauischen Nationalmuseum wurde am 6. Juli 2003 enthüllt, anlässlich des 750. Jahrestages seiner Krönung. Geschaffen wurde das Denkmal vom Bildhauer Regimantas Midvikis. Der Sockel des Denkmals ist von alten baltischen Kalendersymbolen umgeben, wie sie auch in alten Schriften anzutreffen sind.

Feiertage

Bernsteinmuseum und Galerie

Im Bernsteinmuseum – Galerie ist eine einzigartige Sammlung der Einschlüsse ausgestellt. Da erfährt man einiges über die Entstehung des Baltischen Bernsteins, seine Naturformen und Farben. Der professionelle Künstler zeigt den Besuchern auch den ganzen Bearbeitungsprozess des Bernsteins. Die Besucher können mit den wichtigsten Eigenschaften des Bernsteins und seine Rolle in den alten heidnischen Riten kennenlernen.

Tor der Morgenröte

Eines der Symbole der Stadt Vilnius, das „Tor der Morgenröte“ (Aušros Vartai) wurde im Jahre 1514 erstmals urkundlich erwähnt.

Heute verbinden die meisten Menschen das „Tor der Morgenröte“ mit einem Gebetshaus. Jedoch vor einigen Jahrhunderten hätten die Einwohner Vilnius‘ bei dem Namen „das Tor der Morgenröte“ erst an die Stadtmauer gedacht. Die Stadtmauer der Stadt Vilnius hatte zehn Tore. Das „Tor der Morgenröte“ ist das einzig übrig gebliebene. Die an der Außenseite des Tores heute noch gut erhaltenen Schießscharten erinnern an die ursprüngliche Schutzfunktion dieses Bauwerkes.

Zu Anfang wurde es „Medininkų-Tor“ genannt, weil durch das Tor der Weg nach Medininkai führte. Es kann sein, dass der heutige Name von dem „Scharfen Tor“ (Aštrieji vartai) stammt, weil das Tor am Stadtrand steht, der damals der „Scharfe“ genannt wurde. Einer anderen Version der Herkunft des Namens zufolge steht das Tor an der Ostseite der Stadt, wo die „Morgenröte“ anbricht. Außerdem, wurde auch die Jungfrau Maria „Stern der Morgenröte“ genannt. So bleibt letztendlich der Name „Tor der Morgenröte“.

Im 17. Jahrhundert wurde neben ihm eine hölzerne Kapelle gebaut, in der das Wunderbild der heiligen Jungfrau Maria verehrt wurde. Nach einem Brand entstand eine neue, gemauerte Kapelle. Das heutige Aussehen im Stil des Spätklassizismus erhielt die Kapelle nach der Rekonstruktion im 19. Jahrhundert.

Das Wunderbild der heiligen Jungfrau Maria, Mutter der Barmherzigkeit, in der Kapelle des Tores der Morgenröte ist eines der bekanntesten Renaissance-Malereien in Litauen. Das Bild wird ebenfalls „Madonna des Tores der Morgenröte“ und „Madonna von Vilnius“ genannt. Das Gemälde wurde im 17. Jahrhundert speziell für diese Kapelle nach einem Bild des niederländischen Künstlers Martin de Vos gemalt. Es wird sowohl von Katholiken, als auch von Orthodoxen und Unierten (Griechischen Katholiken) verehrt und als Wunder vollbringend angesehen und ist auf der ganzen Welt bekannt. Seine Kopien hängen in Kirchen vieler Länder, wie z.B. in der St. Severin-Kirche in Paris sowie in vielen Kirchen Polens.

Die Erzbischöfliche Basilika

Die Erzbischöfliche Basilika des Hl. Stanislaw und Hl. Wladyslaw ist das wichtigste Gebetshaus der Katholiken des ganzen Landes. In der Kathedrale werden auch die größten christlichen, nationalen und staatlichen Feierlichkeiten durchgeführt. Der Basilika-Status wurde der Erzbischöflichen Kathedrale im Jahre 1922 erteilt. Das Wort „Basilika“ bedeutet „Die Königliche“. Es ist die höchste Kategorie, die vom Papst nur besonderen Kirchen zuerkannt wird.

In den Katakomben der Erzbischöflichen Kathedrale wurden die berühmtesten Persönlichkeiten des Großfürstentums Litauen bestattet: Adlige, Bischöfe und Fürsten; desweiteren auch der Enkel von Gediminas und mächtigste Herrscher Litauens, Vytautas der Große mit seiner Ehefrau Ona. Auch zwei Königinnen ruhen hier, die Ehefrauen von Žygmantas Augustas – Elžbieta Habsburgaitė und Barbora Radvilaitė – letztere als die schönste Frau Europas Ihrer Zeit bezeichnet.

Im königlichen Mausoleum unter der Kapelle des Hl. Kasimir ruht der Großfürst Litauens und König Polens, Alexander. Er ist der einzige in Vilnius bestattete Herrscher Litauens und Polens.

Die Erzbischöfliche Kathedrale birgt auch die Urne mit dem Herzen des Königs Vladislovas Vaza.

Die Katakomben enthalten die ältesten Mauern der Tempel aus dem 13.-15. Jahrhundert sowie das älteste im Litauen des 14. Jahrhunderts gemalte Wandgemälde.

Besuchszeiten, Messen

Die Erzbischöfliche Basilika ist montags bis samstags von 7.30 bis 20.00 Uhr für Besucher geöffnet. Die Zeiten der Feier der Hl. Messen in der Erzbischöflichen Basilika: Montag – Samstag am Morgen um 8.00 und 9.00 Uhr in der Kapelle des Hl. Kasimirs; am Abend um 17.30 Uhr an dem Hauptaltar und um 18.30 Uhr in der Kapelle des Hl. Kasimirs. Sonntag um 8.00, 9.00, 10.00 Uhr (Hl. Messen für Jugendliche), 11.15 Uhr (Hl. Messe für Kinder) und 12.30 Uhr (die Hl. Messe des Mittags) sowie am Abend ab 17.30 und 18.30 Uhr.

Führungen in die Katakomben der Erzbischöflichen Basilika

Auf Wunsch werden Führungen in die Katakomben der Erzbischöflichen Basilika für Gruppen auf Litauisch, Russisch und Polnisch veranstaltet. Die Führung sollte eine Woche zuvor gebucht werden. Karte 4,50 EUR. Mehr Information erhalten Sie unter Tel.: +370 5 261 11 27.

Glockenturm 

Der gegenüber der Kathedrale stehende Glockenturm ist der am besten erhaltene Burgmauerturm Vilniusser Burganlagen. Er ist 57 Meter hoch. Das heutige Bild erhielt der Glockenturm nach seinem Umbau vor 200 Jahren. Es wird vermutet, das der viereckige, unter der Erde liegende, Teil des Turmes im 13.–14. Jahrhundert gebaut wurde. Der runde Teil des Turmes mit schmalen Öffnungen (Schießscharten) stammt aus dem 14. – 16. Jahrhundert. Der Turm wurde später zum Glockenturm ausgebaut. Er wurde erhöht. Der obere, teilweise barocke, teilweise klassizistische Teil, wurde dazugebaut. Der Turm sieht aber trotz dieser Mischung unterschiedlicher Architekturstile anmutig und harmonisch aus.

Im 17. Jahrhundert wurde im Turm eine Uhr eingebaut. Das Besondere an ihr ist der fehlende Minutenzeiger, weshalb sie alle 15 Minuten die Glocke schlägt. Über viele Jahrhunderte stiegen die Uhrmacher abwechselnd einmal in der Woche die 92 Treppen zur Turmspitze und zogen den Uhrmechanismus auf.

Vor einigen Jahren wurden die Uhrmacher im Glockenturm durch automatisierte Technik ersetzt.

Kathedralenplatz

Der Kathedralenplatz ist – wie schon ausgeführt – das historische Zentrum der Stadt. Hier, am Zusammenfluss von Neris und Vilnia, an der Kreuzung der alten Handelswege, begann sich die Stadt Vilnius zu entwickeln.

Im Mittelalter sah das Stadtzentrum anders aus. Der ganze heutige Kathedralenplatz war vom Fluss Vilnia umschlossen. Dort, wo sich heute die Barboros-, Radvilaitės-, Šventaragio- und Tado Vrublevskio-Straßen erstrecken, floss damals Wasser, in dem sich die Fische vergnügten. Auf diesem Platz also war mehrere Jahrhunderte lang die litauische Staatsmacht konzentriert, die politische, militärische wie geistliche.

Neben der Erzbischöflichen Basilika wurden zum Schutz der Stadt drei Burgen gebaut: die Obere, die Untere und die Schiefe Burg. Die auf dem Pflaster des Platzes heute verlegten roten Granitplatten zeigen die Grenzen der damaligen Stadtmauer mit dem Westlichen Tor, der Türme und der Gebäude des Bischofspalastes. Die Vilnia wurde noch zu Zeiten Gediminas umgeleitet. In diesem Flussbett fließt sie auch heute noch. Dadurch gerieten die Obere und die Untere Burg auf eine Insel. Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert wurde der Großteil der Unteren Burg abgerissen und das alte Flussbett mit den Resten verfüllt. Damit erhielt der Kathedralenplatz seine jetzige Form.

Gediminas-Denkmal

Das Denkmal stellt den Großfürsten Litauens, Gediminas dar. Der Architekt des Denkmals ist ein US-Litauer, Vytautas Kašuba.

Gediminas, der Gründer von Trakai und der Stadt Vilnius ist einer der berühmtesten Herrscher des alten Litauens. Sein Ruhm kann man nur mit Vytautas dem Großen vergleichen, der übrigens ein Enkel von Gediminas war.

Gediminas ist im Jahre 1275 geboren worden und im Jahre 1341 verstorben. Er regierte das Großfürstentum Litauen 25 Jahre und verlegte die Hauptstadt Litauens von Trakai nach Vilnius. Gediminas war mehr Diplomat, denn Feldherr und zog die Aufmerksamkeit Europas auf Litauen. In seinem Briefverkehr mit dem Westen Europas wurde im Jahre 1323 erstmals der Name von Vilnius erwähnt. Das Jahr 1323 gilt seitdem als Gründungsjahr von Vilnius.

Gediminas dehnte die Staatsgrenzen und den Einflussbereich des Großfürstentums weit nach Osten und Süden aus. Zu seinen Zeiten wurden Vitebsk und Wolyn an das Großfürstentum Litauen angeschlossen. Andere Länder der Kiewer Rus wurden zu Vasallenstaaten. Das von Gediminas geführte Heer erreichte auf seinem Eroberungszug beinahe Berlin.

Zu den Zeiten Gediminas verdoppelte sich die Fläche Litauens.

Kunstgalerien
Handwerke
Panoramen
Parks
Denkmäler
Museum für das Kirchliche Kulturerbe

Hl. Michaelkirche

Am 7. Oktober 2005 hat der Metropolit des Erzbistums von Vilnius, Kardinal Audrys Juozas Bačkis, das Museum für das kirchliche Kulturerbe gestiftet. Das Museum wurde im Oktober 2009 für Besucher geöffnet. Das Eröffnungsdatum des Museums war in die Liste der Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „Vilnius – Kulturhauptstadt Europas 2009“ aufgenommen.

Der ständige Sitz des Museums für das kirchliche Kulturerbe ist in der St. Michael Kirche eingerichtet. Diese Kirche wurde 1594 – 1597 vom Kanzler des Großfürstentums Leo Sapieha gestiftet, der hier ein Mausoleum für seine Familie anlegte. Der Bau der Kirche dauerte 31 Jahre. Seit 17. Jahrhundert fast unverändert erreichte die Kirche des Hl. Michaels unsere Zeiten und ist das einzige aus der Renaissancezeit stammende Gebäude in Vilnius.

Das Erbe der kirchlichen Kunst (Werke der Sakralmalerei, liturgische Gewänder und Gefäße, Archivdokumente und Bücher) bildet einen erheblichen und besonders wertvollen Teil des litauischen Gesamtkulturerbes. Die Museumsexposition und nähere Beschreibungen der Exponate helfen den Besuchern, die vorgestellten Kunstschätze näher kennenzulernen und ihren historischen, liturgischen und ästhetischen Wert zu verstehen.

Die im Kirchenraum eingerichtete Exposition wird die wertvollsten Museumsexponate aus anderen Kirchen von Vilnius ausstellen: aus der Kathedrale, der St. Peter und Pauls Kirche, der St. Nikolaus Kirche, der St. Theresa Kirche. Zum Kern der Exposition gehören Monstranzen und Reliquienbehälter des Domschatzes der Kathedrale von Vilnius – wertvolle Zeugnisse der Andachtstradition und Meisterwerke der Goldschmiedekunst. Die in den Glasvitrinen ausgelegten schmuckvollen Kirchentextilien und andere künstlerischen Sakralgegenstände beabsichtigen, den Museumsbesuchern viele neue Seiten aus der ereignisreichen Kirchengeschichte und der Geschichte der Sakralkunst Litauens zu öffnen.

Feiertage

Sehenswürdigkeiten