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Der Rat der Stadt ernennt Samuel Bak zum Ehrenbürger

© Samuel Bak  Pucker GalleryVilnius hat einen Ehrenbürger ausgewählt: dieser Ehrenname wurde Samuel Bak, einem außerordentlich begabten, zu Weltruhm gelangten litvakischen Maler, verliehen. S. Bak ist der fünfzehnte Ehrenbürger der Stadt Vilnius. Dieser Titel wird für besondere Verdienste um Vilnius und Litauen verliehen. S. Bak wurde vom Staatlichen Jüdischen Museum des Gaons von Vilnius dafür vorgeschlagen. Samuel Bak plant, in diesem Jahr nach Vilnius zu kommen, um mehr als 100 seiner Werke der Stadt zu übergeben.

Der Künstler wurde am 12. August 1933 in Vilnius geboren. Im Alter von neun Jahren wurde er zusammen mit seinen Eltern in das Getto von Vilnius gebracht, wo seine erste Ausstellung mit Zeichnungen organisiert wurde. Ab 1945 lebte S. Bak in einem Vertriebenenlager in Deutschland, wo er auch malte. 1948 emigrierte er nach Israel; später lebte er in Frankreich, Italien, in der Schweiz, und seit 1993 lebt er in Weston, im US-Bundesstaat Massachusetts. Seit 1959 veranstaltet der Künstler Personalausstellungen in Galerien und Museum in verschiedenen Städten der Welt: Rom, London, Paris, Montreal, Jerusalem. 2001 war seine erste Ausstellung in Vilnius zu sehen. S. Bak ist Ehrendoktor des Massachusetts College für Bildende Kunst.

Mit dem Weltruhm wurde Samuel Bak zu einem „Weltbürger“, doch niemals vergaß er seine Heimatstadt Vilnius, wo er die Erfahrungen des Überlebens machte und wo er seine  kreative Suche begann. Die Werke des Künstlers weisen einen authentischen Stil auf, indem er Details von Renaissancefiguren mit metaphysischen Räumen verbindet und dabei einen eigenen Weg der Interpretation von Ikonografie und Symbolismus fand.

Im vergangenen Jahr wurde der Architekt Algimantas Nasvytis zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Davor erhielten die Ehrenbürgerschaft Ronald Reagan, Jón Baldvin Hannibalsson, Kazimieras Vasiliauskas, Mstislaw Rostropowitsch, Dennis Hastert, Czesław Miłosz, Justinas Marcinkevičius, Zbigniew Brzeziński, Jonas Kubilius, Algirdas Kaušpėdas, Tomas Venclova, Schimon Peres und Algirdas Mykolas Brazauskas.

2017 04 27