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Die Legende der Stadtgründung

Die Legende der Stadtgründung ist sehr populär und jedem Litauer bekannt. Die Gründung von Vilnius wird mit dem Großfürsten Litauens Gediminas in Verbindung gesetzt, dessen Denkmal auf dem Kathedralenplatz steht.

In uralten Zeiten war der Großfürst Litauens, Gediminas, auf der Jagd in den Wäldern des Tals Šventaragis. Ermüdet von der langen aber erfolgreichen Jagd, beschloss der Großfürst dort auch zu übernachten. Kaum schloss der Herrscher seine Augen, fiel er in einen außergewöhnlichen Traum. Gediminas sah auf dem Berg, auf dem er am Tage zuvor einen wilden Stier erlegt hatte, einen riesigen, eisernen Wolf. Der Wolf hatte seinen Kopf stolz gegen den Mond gereckt und heulte so wie ein Rudel von hundert Wölfen. Von den Strahlen der aufgehenden Sonne geweckt, erinnerte sich der Großfürst an diesen ungewöhnlichen Traum und bat den weisen Priester der Heiden, Lizdeika, das Geheimnis des Traumes zu deuten. Dieser erklärte den Traum folgendermaßen: „Lass geschehen, was die Götter für den Herrscher und für den Staat Litauen bestimmt haben! Der eiserne Wolf symbolisiert eine unbesiegbare Burg und eine Stadt, die der Herrscher an diesem Ort gründen wird. Diese Stadt wird die Hauptstadt der litauischen Länder werden. Das Heulen des Wolfes bedeuten den Ruhm der Stadt, der alle Länder der Welt erreichen werde…“ Sofort begann der Herrscher Litauens, Gediminas, nach dem Willen der Götter die zukünftige Hauptstadt zu bauen. Er gab der Stadt den Namen des Flusses Vilnia – Vilnius.