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Herrscherpalast des Großfürstentums Litauen

+370 5 262 0007
Katedros a. 4

II, III, V, VI 10.00–18.00
IV 10.00–20.00
VII 10.00–16.00

Erwachsene 2-7 EUR, Schüler, Studenten und Rentner 3,5 EUR

Kostenlos mit Vilnius City Card
Für die Behinderten

Herrscherpalast des Großfürstentums Litauen

An diesem historischen Ort lag vom 4. bis 8. Jh. eine hölzerne Siedlung, in der zweiten Hälfte des 13. Jh. wurde ein Teil der Siedlung zur Mauerburg. In der ersten Hälfte des 14. Jh. wurde sie zum wichtigsten Bauwerk auf dem großen, von einer Mauer umschlossenen Territorium der Unteren Burg. Seit den frühesten Zeiten der Gediminiden-Dynastie residierten hier beinahe alle Herrscher Litauens. Sie erweiterten mehrmals die Mauerburg. Ende des 15. Jh. fing man mit der wesentlichen Rekonstruktion der Burg an. Zunächst wies die Residenz der Großfürsten Litauens gotische Merkmale auf, im 16. Jh. wurde sie zum luxuriösen Renaissance-Palast. In der ersten Hälfte des 17. Jh. wurden dem Bauwerk Merkmale des früheren Barocks verliehen. Damals zählte Vilnius zu den größten Zentren Mittelosteuropas. Mitte des 17. Jh. verheerten Eroberer den Palast. Ende des 18. Jh. / Anfang des 19. Jh. zerstörten sie ihn vollkommen.

Im Jahre 2000 verabschiedete das Parlament (Seimas) der Republik Litauen ein Gesetz über die Wiederherstellung und Zweckbestimmung des Herrscherpalastes. Zwei Jahre später begannen die Bauarbeiten. Es ist geplant, zwei von vier Gebäudeteilen bis Anfang 2013 für die Besucher zu eröffnen. Hier wird das im Jahr 2009 gegründete Nationalmuseum, der Herrscherpalast der Großfürsten Litauens, untergebracht.

In dem Nationalmuseum Palast der Großfürsten von Litauen können zwei permanente Ausstellungen, die die Funktionen dieser historischen Residenz widerspiegeln, bewundert werden. Zahlreiche Funde und Palastmodelle, die die Entwicklung des Palastes im Laufe der Geschichte darstellen, ikonographisches Material sowie Kommentartexte werden in der Ausstellung „Historische und architektonische Entwicklung des Palastes“ angeboten (I Route).

Die Ausstellung „Wiederaufgebaute historische repräsentative Inneneinrichtung des Palastes“ (II Route) wird die Besucher in die repräsentativen Säle mit wiederhergestellten historischen repräsentativen Innenausstattungen im Spätgotik-, Renaissance- und Frühbarockstil und in einen speziellen Schätze-Saal führen.

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