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Hl. Annenkirche

Maironio g. 8

Mai bis September I–VII 11.00–19.00
Oktober bis April I–VII 17.00–19.00

Hl. Annenkirche

Die Hl. Annenkirche ist ein Meisterwerk der Spätgotik. Es gibt keine einheitliche Aussage zum Baumeister und zur Bauzeit der Kirche. Laut einer bekannten Sage wollte der von der Anmut der Kirche verzauberte Napoléon Bonaparte sie „auf Händen nach Paris tragen“. Leider war die Realität nicht so romantisch: Während des Zuges Napoleons durch Litauen wurde die Kirche in die Zuständigkeit der französischen Kavallerie gegeben. Immerhin hatte Napoléon in einem Brief an seine Frau erwähnt, Vilnius sei „eine sehr schöne Stadt“…

Die Hl. Annenkirche hat sich im Laufe von fünf Jahrhunderten fast gar nicht verändert. Sie ist heute zu einem der Symbole von Vilnius geworden. Wenn man übrigens ganz genau die Hauptfassade der Hl. Annenkirche anschaut, erkennt man die Buchstaben „A“ und „M“. Diese Buchstaben könnten die lateinischen Wörter „Anna, Mater Maria“ oder „Ave Maria“ bedeuten. Auf Deutsch: „Anna, Mutter Marias“ und „Sei gegrüßt, Maria“. Einige angesehene Kunstforscher behaupten, dass auf der Fassadenkomposition die sogenannten Gediminas-Säulen zu sehen seien. Die drei Türmchen an der Spitze der Kirche sollen den Spitzen der Gediminas-Säulen entsprechen.

Neben der Kirche steht ein Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert im nachgeahmten Gotikstil.