Siekdami užtikrinti efektyvesnį interneto svetainės veikimą, naudojame slapukus. Tęsdami naršymą interneto svetainėje sutinkate, kad Jūsų kompiuteryje būtų įrašomi slapukai.

Hl. Kasimirkirche

+370 5 212 1715
Didžioji g. 34

04–09: I–VI 10.00–18.30, VII 8.00–18.30

10–03: I–VI 16.00–18.30, VII 8.00–14.00

Hl. Kasimirkirche

Die Kirche des heiligen Kasimir ist die erste Barockkirche in Litauen. Die Kirche wurde von den Jesuiten, mit Unterstützung des großen Kanzlers Litauens, Leonas Sapiega, zum Andenken an den himmlischen Patron Litauens, den heiligen Kasimir gebaut. Die Kirche ist nach den Bauplänen der ersten barocken Kirche, der Jesukirche „Il Gesu“ in Rom, entworfen. Die Hl. Kasimirkirche war die wichtigste Kirche der Jesuiten im Großfürstentum Litauen.

Die Kirche musste schwierigen Zeiten standhalten: Im 18. Jahrhundert ist sie abgebrannt, später wurde sie wieder aufgebaut. Während des Zuges Napoléons nach Russland wurde sie in ein Getreidelagerhaus umgewandelt und im 19. Jahrhundert zu einer orthodoxen Kirche umgebaut. Man sagt, dass der berühmte russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski bei seinem Besuch in Vilnius in der damaligen orthodoxen Kirche gebetet habe. Während des Ersten Weltkrieges wurde das Gebetshaus in eine Kirche für deutsche Soldaten verwandelt. In der Sowjetzeit befand sich in der Kirche ein Museum für Atheismus.

Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens wurde die Hl. Kasimirkirche den Gläubigen zurückgegeben. Die Jesuiten, die in der Sowjetzeit im Untergrund tätig waren, sind in das zur Kirche gehörende Nebengebäude zurückgekehrt. Es wurde ein Jesuiten-Gymnasium gegründet.

In dieser Kirche diente der heilige Andrius Bobola Gott und den Menschen. Daran erinnert eine Gedenktafel.