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Tor der Morgenröte

+370 5 212 3513
Aušros Vartų g. 12

I-VII 6.00 – 19.00

Tor der Morgenröte

Eines der Symbole der Stadt Vilnius, das „Tor der Morgenröte“ (Aušros Vartai) wurde im Jahre 1514 erstmals urkundlich erwähnt.

Heute verbinden die meisten Menschen das „Tor der Morgenröte“ mit einem Gebetshaus. Jedoch vor einigen Jahrhunderten hätten die Einwohner Vilnius‘ bei dem Namen „das Tor der Morgenröte“ erst an die Stadtmauer gedacht. Die Stadtmauer der Stadt Vilnius hatte zehn Tore. Das „Tor der Morgenröte“ ist das einzig übrig gebliebene. Die an der Außenseite des Tores heute noch gut erhaltenen Schießscharten erinnern an die ursprüngliche Schutzfunktion dieses Bauwerkes.

Zu Anfang wurde es „Medininkų-Tor“ genannt, weil durch das Tor der Weg nach Medininkai führte. Es kann sein, dass der heutige Name von dem „Scharfen Tor“ (Aštrieji vartai) stammt, weil das Tor am Stadtrand steht, der damals der „Scharfe“ genannt wurde. Einer anderen Version der Herkunft des Namens zufolge steht das Tor an der Ostseite der Stadt, wo die „Morgenröte“ anbricht. Außerdem, wurde auch die Jungfrau Maria „Stern der Morgenröte“ genannt. So bleibt letztendlich der Name „Tor der Morgenröte“.

Im 17. Jahrhundert wurde neben ihm eine hölzerne Kapelle gebaut, in der das Wunderbild der heiligen Jungfrau Maria verehrt wurde. Nach einem Brand entstand eine neue, gemauerte Kapelle. Das heutige Aussehen im Stil des Spätklassizismus erhielt die Kapelle nach der Rekonstruktion im 19. Jahrhundert.

Das Wunderbild der heiligen Jungfrau Maria, Mutter der Barmherzigkeit, in der Kapelle des Tores der Morgenröte ist eines der bekanntesten Renaissance-Malereien in Litauen. Das Bild wird ebenfalls „Madonna des Tores der Morgenröte“ und „Madonna von Vilnius“ genannt. Das Gemälde wurde im 17. Jahrhundert speziell für diese Kapelle nach einem Bild des niederländischen Künstlers Martin de Vos gemalt. Es wird sowohl von Katholiken, als auch von Orthodoxen und Unierten (Griechischen Katholiken) verehrt und als Wunder vollbringend angesehen und ist auf der ganzen Welt bekannt. Seine Kopien hängen in Kirchen vieler Länder, wie z.B. in der St. Severin-Kirche in Paris sowie in vielen Kirchen Polens.