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Die Orthodoxe Kirche des Hl. Geistes

+370 5 212 7765
Aušros Vartų g. 10

I–VII 10–17

Die Orthodoxe Kirche des Hl. Geistes

Es ist die wichtigste Kirche des Orthodoxen Litauens. Das Frauen- und Männerkloster bei der Kirche ist das einzige heute noch benutzte orthodoxe Kloster in Litauen.

Das Privileg zum Bau der gemauerten orthodoxen Kirche des Heiligen Geistes wurde durch den litauisch-polnischen König Wladislaw Wasa erteilt. Die Innenarchitektur der Kirche ist mit Schmuckelementen und Skulpturen aus Stuck verziert. Das ist für orthodoxe Kirchen in anderen Ländern ungewöhnlich. Der Stuck ist übrigens eine hochqualitative Mischung aus Gips und Marmor, meistens weiß oder gelblich. Im Zentrum dieser Kirche, in einem prachtvollen Reliquiar, ruhen die sterblichen Überreste dreier orthodoxen Heiligen: Anton, Eustatius und Johannes.

Die Kirche ist das einzige orthodoxe Gebetshaus in Litauen, das nach dem Plan des lateinischen Kreuzes einer barocken Kirche gebaut wurde. Schon Ende des 16. Jahrhunderts befanden sich neben der Kirche ein Kloster, eine Schule und eine Druckerei. Das Kloster des Heiligen Geistes konnte den großen Erschütterungen der Stadt im 18. Jahrhundert nicht entgehen. Es hatte die Folgen des Nordischen Krieges und der Pest, der Brände, des Aufstands von Kosciuška und später der französischen Invasion zu spüren bekommen. Im Jahre 1749 ist die orthodoxe Kirche abgebrannt. Danach wurde sie von einem der bekanntesten Barockarchitekten von Vilnius, Johann Christoph Glaubitz, rekonstruiert. Im 19. Jahrhundert ist die Kirche wiederholt umgebaut worden