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Kernavė

+370 382 47371
Kerniaus g. 4 A, Kernavė, Širvintų raj.

Kernavė

Direktion des staatlichen Kulturreservats von Kernavė

Kernavė ist die erste in den Chroniken erwähnte Hauptstadt des Fürstentums Litauens (zweite Hälfte des 13. Jh.). Hier befindet sich auch der einzige Burgbergkomplex in der Region der Ostsee, der aus fünf Burgbergen besteht. Von den Burgbergen öffnet sich eine eindrucksvolle Aussicht auf die Schlingen des Flusses Neris, auf die Flussinsel und die Ufer.

In Kernavė befindet sich ein historisches und archäologisches Museum, in dem die Zeichen der Vergangenheit aufbewahrt werden, die während der über Jahrzehnte dauernden Ausgrabungen gefunden wurden. Anfang Juli finden hier die „Tage der lebendigen Archäologie“ statt. Während dieser Tage demonstrieren die Meister des altertümlichen Handwerks aus Litauen und aus den Nachbarländern ihre Fertigkeiten und verkaufen ihre Werke: Schuhmacher, Töpfer, Glaser, Schmuckmeister, Schmiede, Kürschner, Imker und andere. Während dieses Festes finden mittelalterliche Schauspielkämpfe und Konzerte der ethnischen Musik statt. Wenn Sie unterwegs nach Kernavė in der Kleinstadt Dūkštos nach links abbiegen, führt ein Waldweg Sie zu den Karmazinų-Hügelgräbern. In dieser Ortschaft befinden sich etwa 130 Hügelgräber, drei davon wurden nach archäologischen Ausgrabungen wiederaufgebaut. Hinter Dūkštos führt der Weg auf einen Berg. Sie haben hier die Möglichkeit, in dem größten Eichenwald Litauens spazieren zu gehen. Am Rande des Waldes liegt ein erhalten gebliebener Stein mit Runen. Am Zusammenfluss der Flüsse Dūkšta und Neris, ein wenig abseits der Straße in Richtung Vievis, steht der Karmazinų-Burgberg mit einer schönen Aussicht auf das Neris-Tal, wo sich einst ein heidnischer Tempel befand. Neben dem Burgberg schlängelt sich zwischen den alten Eichen ein Wanderweg.

Mehr Information: www.kernave.org, www.neriesparkas.lt

Kernavė liegt 35 km von Vilnius entfernt. Es ist ein auf dem rechten Ufer des Flusses Neris angesiedeltes Städtchen. In der Vergangenheit zählte es zu einem der ersten Staatszentren Litauens (18. Jh.). Das mit Legenden umgebene Pajautos-Tal und die am Talrand liegenden fünf Burgberge hüten die Überreste der Hauptstadt des letzten heidnischen Staates in Europa. Im Jahr 1989 wurde hier das staatliche Kulturreservat von Kernavė gegründet. Seit 2004 gehört das archäologische Gelände von Kernavė zum UNESCO- Welterbe. Die Einzigartigkeit der Ortschaft besteht in der Kontinuierlichkeit der Besiedlung des Ortes seit dem späten Paläolithikum (9. Jahrtausend v. Chr.) bis zum heutigen Tag.

Das Museum der archäologischen Stätte Kernavė

In der erneuerten und modernen Exposition des Museums der archäologischen Stätte Kernavė können Sie die Vorgeschichte und die Geschichte der mittelalterlichen Siedlung kennen lernen. Information und Buchung von Führungen unter Tel.: +370 382 47385.

Wegbeschreibung

Mit dem Auto: Man erreicht Kernavė am besten mit dem Auto. Vom Stadtzentrum Vilnius fahren Sie in Richtung des Stadtteils Pilaitė, weiter fahren Sie bis zum Ende der Pilaitės-Straße und biegen nach rechts ab; folgen Sie den Hinweisschildern. Eine weitere Möglichkeit ist, von Vilnius aus auf den Autobahnen A1 oder A2, danach auf den Landstraßen 108 und 116 zu fahren.

Mit dem Bus: vom Busbahnhof (Sodų-Str. 22, Tel. 1661), Bussteige 10 oder 11. Die Busse fahren nach Kernavė ca. 6 Mal täglich, in 30-Minuten- bis 1,5-Stunden-Intervallen. Die Fahrpläne können Sie im Internet unter www.autobusustotis.lt finden.