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Das Rathaus

Im Jahre 1387 wurde Litauen christianisiert und der Stadt Vilnius das „Magdeburger Recht“ erteilt. So entstand Bedarf nach einem Sitz der Verwaltung und das Rathaus wurde hier errichtet. In dem Gebäude ließ sich der Magistrat (d.h. der Stadtvorstand) nieder. Auch Gerichtssäle, die Schatzkammer, das Archiv, das Waffen- und Munitionslager sowie Räumlichkeiten zur Aufbewahrung von Prototypen der Maßeinheiten befanden sich im Rathaus. In den Kellerräumlichkeiten war ein Gefängnis eingerichtet.

Das Rathausgebäude war zuerst gotisch. Im Laufe der Zeit änderte sich das. Zum letzten Mal wurde das Rathausgebäude Ende des 18. Jahrhunderts durch den Architekten Laurynas Stuoka-Gucevičius umgebaut. Das Rathaus erhielt damals das für die klassizistische Architektur charakteristische Aussehen. Im 19. Jahrhundert wurde es in ein Stadttheater verwandelt, in dem übrigens eine bekannte Persönlichkeit, der Komponist S. Moniuška, seine erste Opernpremiere dirigierte.

Im 20. Jh. befand sich hier ein Kunstmuseum. Heute ist das Vilniuser Rathaus ein repräsentatives Gebäude. Jedes Jahr finden im Rathaus zahlreiche verschiedene Veranstaltungen – Konzerte, Literaturabende, Buchvorstellungen, Ausstellungen und Festivals – statt. Der Rathausgiebel ist mit dem Stadtwappen verziert: der hl. Christophorus trägt das Jesuskind auf seinen Schultern.