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Pilies-Straße

Pilies g.

Pilies-Straße

Die Pilies-Straße ist die älteste und die schönste Straße der Vilniuser Altstadt. Die Straße ist der frühere Weg von der Burg nach Süden, Richtung Polen und Russland. Es war der Hauptweg zur Burg, dessen Abzweigungen im Laufe der Zeit zu Nebenstraßen wurden. Der Name der Pilies-Straße wird in Schriftquellen schon im Jahre 1530 erwähnt.

Über diese Straße fuhren damals Könige, päpstliche Legaten und Gesandte anderer Länder zur Burg. Adlige und reiche Städter bauten sich hier ihre Häuser. Die Universität Vilnius nahm ein ganzes Viertel an der Pilies-Straße ein. Hier wohnten auch Universitätsprofessoren. In einem der Innenhöfe wurde Ende des 18. Jahrhunderts der botanische Garten der Universität Vilnius gegründet. Über die Pilies-Straße zogen seinerzeit kirchliche Prozessionen. An den breitesten Stellen der Straße fanden Märkte statt: der sogenannte „Große Markt“ am Rathaus und der Fischmarkt an der orthodoxen Kirche Piatnickaja.

In der Pilies-Straße findet sich eine architektonische Vielfalt: Die Häuser Pilies-Straße 12 und 14 sind gotisch, Die Nr. 4 ist ein Haus mit einem Renaissancekapitell, und die Front der Kirche des hl. Johannes ist Barock.

Von der Pilies-Straße eröffnet sich ein großartiger Blick auf den Gediminas-Turm.