Vilnius ist zurzeit eine der meist besuchten Städte Osteuropas. Sie verdient solche Aufmerksamkeit nicht nur wegen ihrer architektonischen Eigenart, sondern auch wegen der Kulturveranstaltungen und Unterhaltung.
Vilnius ist die wichtigste Stadt Litauens. Vilnius, die Hauptstadt der Republik Litauen, ist das Verwaltungs-, Kultur-, Politik- und Geschäftszentrum des Landes. Hier arbeitet der Staatspräsident, der Seimas (das Parlament), die Regierung, das Oberste Gericht, hier sind diplomatische Vertretungen, Bildungs-, Kultur-, Wissenschafts- und Heilinstitutionen sowie Banken niedergelassen.
Vilnius ist auch die größte Stadt des Landes. Hier wohnt etwa ein Siebtel der Bevölkerung Litauens. Nach Angaben des Jahres 2010 hat Vilnius ca. 560,000 Einwohner, dies sind etwa 17% der Bevölkerung des Landes. 57,8% davon sind Litauer, 18,7% Polen, 14% Russen, 4% Weißrussen, 0,5% Juden. Die restlichen 5% bestehen aus Vertretern unterschiedlicher Nationalitäten.
Die Fläche der Stadt beträgt ca. 400 Quadratkilometer. 20,2% der Fläche sind bebaut, und den restlichen Teil nehmen Grünanlagen (43,9%) und Gewässer (2,1%) ein. Das historische Zentrum von Vilnius – die Altstadt – ist eines der größten in Osteuropa (360 ha). Dank seiner Einmaligkeit wurde es im Jahre 1994 auf die UNESCO-Liste der wichtigsten Kulturschutzobjekte der Welt eingetragen. Die Altstadt befindet sich im malerischen Tal der Flüsse Vilnia und Neris, an einem Scheideweg von Handelswegen, an einer Furt, die im Altertum von den Burgen von Vilnius bewacht wurde.

